Gesundheit und Ernährung
Gesundheit und Ernährung ist für viele MigrantInnen ein wichtiges Thema. Aber häufig fehlen ihnen Informationen über bestehende Angebote und Einrichtungen. Das Gesundheitssystem ist auf die speziellen Bedürfnisse von MigrantInnen nur wenig eingestellt und es hat Schwierigkeiten, sie zu erreichen.

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Hier setzte das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderte Projekt „Gesundheit und Ernährung“ der Stiftung Interkultur an. Von September 2009 bis August 2011 traf sich eine Gruppe von Frauen, insgesamt ungefähr hundert Mal, im Nachbarschaftszentrum in Göttingen-Grone, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie besuchten Institutionen und Projekte, luden ReferentInnen ein, organisierten Diskussionsveranstaltungen und redeten in der Gruppe über ihre Fragen und Probleme. Es ging z.B. um Themen wie Schimmel in der Wohnung, um Homöopathie und Klangtherapie, um Depressionen, Mammographie, Selbsthilfe oder die Kennzeichnung von Lebensmitteln.

Alle Gärtnerinnen, die Interesse haben, in ihrer Stadt auch eine solche Gruppe zu gründen, können sich an Najeha Abid wenden. Sie wird gerne von ihren Erfahrungen erzählen und Tipps und Tricks weitergeben.

Najeha Abid
Tel: 0551/ 309 65 19
E-Mail: n.abid@stiftung-interkultur.de

Literatur:
Andrea Baier: Wie soll man gesund sein, wenn man keine Arbeit hat? Gesundheit und soziale Ungleichheit. Erfahrungen einer Frauengruppe mit einem Gesundheitsprojekt. transcript Verlag, Bielefeld 2013