Wie erreichen (Interkulturelle) Gemeinschaftsgärten Flüchtlinge und AsylbewerberInnen?

Das Praxisblatt gibt einen Einblick in Erfahrungen von unterschiedlichen Gartenprojekten in der Arbeit mit Flüchtlingen und AsylbewerberInnen. Es basiert auf einer Befragung aus dem Jahr 2015.
Geflüchtete Menschen haben einen schweren Weg hinter und eine ungewisse Zukunft vor sich. Die Erstaufnahme ist mit großer Unsicherheit verbunden, und im Aufnahmeland ist erst einmal alles neu und wenig durchschaubar. Die Angst vor Abschiebung, die zermürbende Ungewissheit, ob, wann und wie lange sie bleiben können oder nicht, die Anforderungen der Ämter, die Sprachbarrieren und die oft noch katastrophalen Zustände in den Erst- und Sammelunterkünften mit wenig Privatsphäre und vielen Konflikten prägen ihr Leben in Deutschland. Flüchtlinge haben viele Termine und müssen viel regeln und organisieren.
Sich auf Projekte einzulassen, zumal auf Neuland wie Gemeinschaftsgärten, ist oft ein Prozess mit offenem Ausgang, der Unterstützung, Zeit und Geduld von Seiten der GarteninitiatorInnen und MitgärtnerInnen braucht, so dass das notwendige Vertrauen der Flüchtlinge wachsen kann. Die Art der Unterkunft und die Unterstützung seitens der jeweiligen Träger der Heime können von Stadt zu Stadt, und sogar schon innerhalb einer Stadt variieren. An erster Stelle gilt es, sich kundig zu machen, wie die Situation und die Möglichkeiten in der Unterkunft sind und welche Bedürfnisse die geflüchteten Menschen haben.
Das Interesse am Gärtnern steht nicht unbedingt gleich im Mittelpunkt der Flüchtlinge. Doch können die Gärten als Orte der Begegnung und des Lernens viel mehr anbieten: gemeinsame Feste feiern, zu Picknicks einladen, gemeinsam kochen und essen, Bauprojekte, Workshops (voneinander lernen, am Wissen der Flüchtlinge anknüpfen), Deutschkurse, kreative Angebote mit und für Kinder oder einfach Zugang zu Natur, Spielraum und Erholung. Möglich sind auch gemeinsame Ausflüge, um die Stadt und Umgebung zu erkunden.
Möchte man Flüchtlinge wirklich erreichen, sollte man echtes menschliches Interesse an ihnen haben.

praxisblatt fluechtlinge 1Picknick in Unser Bunter Garten (Coburg) Foto: Stefan Kornherr

Wie kommt man in Kontakt?

Wichtig sind persönlicher Kontakt und Vertrauen. Damit Flüchtlinge in Gartenprojekte außerhalb der Heime kommen, bedarf es verständlicher Informationen, Ermutigungen und Bezugspersonen, die mit im Garten sind, dorthin begleiten oder dafür werben. Organisationen, die z.B. Deutschkurse für Geflüchtete, Fahrradwerkstätten oder Kinderaktivitäten (wie der Bahrenfelder Luthergarten in Hamburg) anbieten, und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit können gute Kooperationspartner und "Scharniere" zum Garten sein. Einem bekannten Menschen folgt man leichter an unbekannte Orte als einem fremden. Auch Gartenprojekte, die auf dem Gelände von Heimen entstehen, sind keine Selbstläufer. Sie brauchen eine Anbindung an die Einrichtung und an Projektaktive, damit Flüchtlinge auch punktuell mitmachen können.
Wichtig ist auch, SozialarbeiterInnen der Heime, die Asylsozialberatung und andere Flüchtlings- oder Migrationsberatungsstellen sowie Migrantenselbstorganisationen und "Exilvereine" mit einzubinden. Sie können  informieren, auf die Angebote des Gartens hinweisen und zur Teilnahme ermutigen. Hilfreich ist, wenn das Gartenprojekt sich als Teil der lokalen Netzwerke (auch virtuelle, wie z.B. Facebook-Gruppen) für und von Geflüchteten begreift und in diesen Netzwerken das Projekt vorstellt und zum Mitmachen einlädt.
Der Garten ohne Grenzen in Berlin, der sich auf dem Gelände eines Wohnheims befindet, das nur von den BewohnerInnen betreten werden darf, hat nach zwei Info-Veranstaltungen hauptsächlich Kinder und Jugendliche erreicht, die dann regelmäßig dabei waren und die Gießverantwortung begeistert übernommen haben. Sie haben ihnen anfangs Pflänzchen mitgegeben, damit auch die Eltern von dem Projekt erfahren. Beim Offenen Garten West in Leipzig haben sich beim sonntäglichen gemeinsamen Gärtnern ebenfalls viele Kinder und Jugendliche eingefunden, nach und nach sind auch einige Erwachsene dazugekommen.
Bei Bauprojekten - z.B. Hochbeete, Sitzgelegenheiten, Unterstände oder auch Lehmöfen - sind vor allem (junge) männliche Flüchtlinge und Kinder mit Elan dabei. Es motiviert, wenn man sich mit sichtbaren Ergebnissen einbringen kann. Ein Nebeneffekt ist, dass Außengelände von Unterkünften durch Beete, Sitzmöglichkeiten und Tische an Aufenthaltsqualität gewinnen.

praxisblatt fluechtlinge 2Hochbeetbau bei InGa (Geretsried)
Foto: Isabella Kaltenegger
Wie vermittelt man am besten die Idee eines Gemeinschaftsgartens?

Was einen Gemeinschaftsgarten (in Deutschland) ausmacht, vermittelt sich ‒ auch wenn Dolmetscher/innen dabei sind ‒ oft nur schwer durch Informationsgespräche, Skizzen, Fotos oder Erzählungen. Viele Flüchtlinge stammen aus Städten und haben noch nie gegärtnert oder verstehen unter Gärtnern schwere Arbeit. Es kann dauern, bis Anbau, Pflege und Ernte interessant werden. Natürlich gibt es auch Flüchtlinge, die gleich losgärtnern. Gerade in Gärten mit individuellen Parzellen, widmen sich auch Flüchtlinge intensiv ihren Beeten und beteiligen sich auch an Gemeinschaftsaufgaben.
Wenn ein Garten schon besteht, dann kann man Geflüchtete zu Festen, Picknicks oder auch einfach zum Mitgärtnern und "Mittun" in den Garten einladen. Ist ein Gartenprojekt noch in Planung oder besteht der Wunsch, es von Anfang an zusammen mit geflüchteten Menschen aufzubauen, dann kann man bestehende Gartenprojekte in der Nähe gemeinsam besuchen und so die Idee vorstellen und weiterentwickeln. Wichtig ist, die Bedürfnisse und Interessen der Flüchtlinge kennenzulernen und einfließen zu lassen.
Aushänge in den Unterkünften, Flyer, auch wenn sie in mehreren Sprachen sind, werden nur von wenigen wahrgenommen, und noch weniger Menschen aus den Heimen kommen aufgrund dieser Informationen in den Garten oder zu Veranstaltungen. Die Internationalen Gärten Göttingen haben gute Erfahrungen damit gemacht, als "bunte Gruppe" in die Heime zu gehen und das Gartenprojekt vorzustellen. Junge und ältere GärtnerInnen aus verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen haben Fotos vom Garten und den Pflanzen gezeigt und in mehreren Sprachen erklärt. Eine solche Projektvorstellung sollte mehrfach durchgeführt werden, da so weitere BewohnerInnen erreicht werden können. Die sehr gut in der "Flüchtlingsszene" vernetzen Internationalen Gärten Dresden haben festgestellt, dass die meisten Geflüchteten über Gespräche zu ihnen kommen. Querbeet Leipzig erklärt je nach kulturellem Hintergrund und eigenen Erfahrungen der Flüchtlinge eine jeweils "eigene Geschichte". Müttern z.B. erläutern sie, dass es ein Ort ist, wo die Kinder gemeinsam spielen können und sich Menschen treffen. Doch am besten vermittelt sich das Projekt über die Erfahrungen, die vor Ort im Garten gemacht werden. Durch das Tun erfährt man das und versteht am besten den "Geist" und die Möglichkeiten des Projekts (und das geht natürlich nicht nur Flüchtlingen so).
Das Interesse am Gärtnern kann wachsen, wenn der Garten vertrauter Wohlfühlort ist. Einladend z.B. sind Sitzecken und Grillmöglichkeiten ebenso wie Orte für Naturerlebnis, Entspannung und Begegnung. So gibt es im Interkulturellen Garten Braunschweig Spiel- und Sportmöglichkeiten, im Interkulturellen Garten Lichtenberg handwerkliche und naturpädagogische offene Angebote und Spielmöglichkeiten für Kinder und eine Küche, der Multitude Garten in Berlin und der Kulturgarten in Lüneburg organisieren gut besuchte Picknicks oder Feste. Wer möchte, gärtnert währenddessen oder anschließend noch. Nur zu gärtnern, erzeugte in beiden Gartenprojekten bisher nicht viel Resonanz.
Die Koordinatorin des Rosenduftgartens (Berlin), Begzada Alatovic, hat die Erfahrung gemacht, dass die Frauen anfangs hauptsächlich in den Garten gekommen sind, um rauszukommen und gemeinsam Kaffee trinken zu können – und um Unterstützung bei der Bewältigung der Anforderungen des Lebens in Deutschland zu erhalten (Amtsbriefe lesen und erklären lassen, Begleitung zu Behörden u.ä.). Es hat eine Weile gedauert, bis die Frauen den Garten und das Gärtnern für sich entdeckten. Das gemeinsame Kaffeetrinken ist nach all den Jahren, die der Garten nun schon existiert (gegründet wurde er 2006), noch immer wichtig. Damit beginnt die gemeinsame Zeit im Garten.
Es sollte nicht zu viele Regeln geben. Oft ist es schwierig zu verstehen, was man darf oder nicht darf und warum das so ist. Zu viele verunsichernde Regeln können dazu beitragen, dass die Geflüchteten sich nicht trauen, selber tätig zu werden.

Tipps zur Einbeziehung von Kindern

Kinder sind oft begeistert dabei. Wichtig ist, die Bedarfe der Kinder nach Aufmerksamkeit und Beschäftigung wahrzunehmen und zu schauen, wie sie sich in das Gartenkonzept eingliedern lassen. Z.B. könnten für kleinere Kinder betreute Angebote organisiert werden und ältere Kinder könnten Zuständigkeiten bekommen.
Es kann passieren, dass bei Gartenprojekten auf Geländen von Flüchtlingsunterkünften Kinder die Beete nicht als Beete erkennen. Pflanzen werden ausgerissen, auf den Beeten wird gespielt und getobt. Die Beete sollten möglichst klar abgegrenzt sein. Wenn der Platz und die Betreiber es zulassen, können Erdhügel und andere naturnahe Spielmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Die äußeren Ränder der Beete können mit Naschpflanzen (die die Kinder sofort essen können) oder anderen robust und üppig wachsenden Pflanzen wie z.B. Minze oder Zitronenmelisse bebaut werden, die auch eine etwas gröbere Behandlung überstehen. Unbedingt geachtet werden muss darauf, dass keine giftigen Pflanzen (z.B. Bohnen) angepflanzt werden.

praxisblatt fluechtlinge 3Anpflanzaktion im Garten der Hoffnung/bustan-ul-amal in Berlin-Köpenick Foto: Petra Strachovsky
Welche Rolle spielt Sprache? Braucht man DolmetscherInnen?

Die Beteiligten können mit Leuten, die ihre Muttersprache sprechen, leichter über ihre Sorgen und Nöte, über ihre Bedürfnisse und Erlebnisse reden, Vertrauen baut sich schneller auf. Auch im Konfliktfall kann der Rückgriff auf die Muttersprache von Bedeutung sein. Das gemeinsame Tätigsein und das geteilte Interesse z.B. an den Pflanzen bahnt jedoch auch eigene Kommunikationswege jenseits der Sprache (Zeichnungen, Fotos, Gesten, Übersetzungen per Smartphone). Wichtig ist Geduld bei der Verständigung. Für die Erstinformation, das erste Kennenlernen, ist es von großem Vorteil, wenn ÜbersetzerInnen dabei sind. Die erste Vermittlung, was ein Gemeinschaftsgarten ist (ein oft ganz unbekanntes Konzept, zumal wenn Hochbeete dafür genutzt/gebaut werden) und welche Möglichkeiten er bietet, kann mit Übersetzung mehr Leute erreichen. Das Interesse, im Garten Deutsch zu sprechen und zu lernen, ist oft ausgeprägt. So ist in Interkulturellen Gärten die gemeinsame Sprache in der Regel Deutsch und die Pflanzen werden auf Deutsch beschriftet.

Der Weg zum Garten

Viele Gärten, die geflüchtete Menschen erreichen wollen, befinden sich nicht in unmittelbarer Nähe von den Heimen oder gar auf den Geländen der Unterkünfte. Es hat sich bewährt, Interessierte abzuholen. Der Interkulturelle Garten Coburg ist ein Projekt der Diakonie und kann Kleinbusse nutzen. Andere verabreden sich im Heim und laufen oder radeln dann gemeinsam hin. Der Interkulturelle Garten Regenbogenpark in Wolgast ist nur ca. 300 Meter von einer Gemeinschaftsunterkunft entfernt, und zu festen Zeiten sind Leute im Garten. Und doch ist es auch hier sinnvoll, die Leute von der Gemeinschaftsunterkunft abzuholen. Selbständig kommen Flüchtlinge öfters in die Gärten, in denen sie eigene Beete haben.

Wie wichtig sind feste Zeiten und klare AnsprechpartnerInnen?

Bei Gärten, in denen Geflüchtete eigene Parzellen bewirtschaften, ist es wichtig, dass zumindest anfangs die Leute, die sie kennen, oder Menschen, die (neue) Flüchtlinge begrüßen, zu festen Zeiten da sind, so dass sie sich nicht verloren fühlen. Wichtig ist, sich zu erkundigen, wann die Neuankömmlinge am besten Zeit haben. Die Internationalen Gärten Dresden beobachten, dass viele Geflüchtete im Garten innere Einkehr und Ruhe suchen und manche absichtlich dann kommen, wenn sie voraussichtlich alleine sind. Beim Bahrenfelder Luthergarten (Hamburg), der gerade aufgebaut wird, sind die Flüchtlinge beim Gartentag dabei. Hier wird gemeinsam gebaut, gegraben, gepflanzt und repariert. Herr Begas, Initiator des Gartens, beobachtet: "Ich erlebe es so, dass die Flüchtlinge unbedingt etwas tun wollen ‒ 'Das ist hier für mich wie Urlaub vom Nichtstun', sagte mir mal einer. Gleichzeitig suchen viele aber auch Kontakt zu anderen. Nicht unbedingt reden (in der Unterkunft muss man sich schon zu Genüge mit anderen auseinandersetzen), sondern einfach zusammen mit anderen aktiv sein ‒ jeder für sich, aber nicht allein".
Auch bei den Gärten auf den Geländen der Unterkünfte sind feste Zeiten wichtig. Verabredungen und Absprachen werden jedoch nicht immer eingehalten, Zeiten anders verstanden und gelebt. Auch außerhalb von festen Zeiten sollte man den Garten nutzen können.
Der Interkulturelle Garten in Braunschweig, eine Parzelle in einem Kleingartenverein, ist ein wichtiger Bestandteil eines von vielen Akteuren getragenen Gesundheitsprojekts für Flüchtlinge. Neben der Stadt Braunschweig mit dem Sozialreferat und dem Büro für Migrationsfragen sind z.B. Refugium, Flüchtlingshilfe e.V. und der Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V. beteiligt. Es geht hierbei um die gesundheitliche und soziale Integration von Flüchtlingen. Der Garten ist dreimal pro Woche geöffnet, und es sind u.a. Honorarkräfte mit Migrationshintergrund oder teilweise selber mit Fluchterfahrung, die die Hauptsprachen der Geflüchteten sprechen, anwesend. Mehr zu diesem speziellen Gartenprojekt: http://www.braunschweig.de/leben/soziales/migration/interkultureller_garten.html

praxisblatt fluechtlinge 4Gemeinsam Pflanzung im Interkulturellen Garten Regenbogenpark (Wolgast)
Foto: Elke Quandt

Wie sind Flüchtlinge in die Kommunikation der Gartengruppen eingebunden?

Selbstverständlich werden auch die Flüchtlinge zu Gartentreffen und Plenumsrunden eingeladen. Manche Menschen kann es aber überfordern oder abschrecken, in basisdemokratische Diskussions- und Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden. Ein Zitat aus den Internationalen Gärten Dresden zeigt die Schwierigkeiten auf: "Plenum ist sehr anstrengend, auch wenn man schon ganz gut Deutsch kann, Übersetzungen werden häufig von den Adressaten als unangenehm oder peinlich empfunden, im Sinne der vielen Umstände, die man sich ihretwegen macht. Partizipation auf Augenhöhe ist mit das Schwierigste, was wir im Garten zu leisten haben. Es erfordert sehr viel Aufwand, Empathie und Geduld. Und überall lauert die Paternalismusfalle".
Gute Erfahrungen gibt es mit direkter Kommunikation in Gesprächen zu zweit, zu dritt oder in kleinen Runden direkt im Garten, Telefonaten oder auch schwarzen Brettern, auf denen die wichtigsten Informationen in leicht verständlichem Deutsch und auch mehrsprachig angepinnt werden. Sie können miteinander oder auch zunehmend mittels Übersetzungs-Apps auf Smartphones übersetzt werden.


Links zu den befragten Gärten (für weitere Informationen)

Es gibt drei Haupttypen von Gartenprojekten, die Erfahrung mit geflüchteten Menschen haben.
1. Gärten, die im Kontext von Flucht und Asyl entstanden sind und sich nicht auf dem Gelände von Heimen befinden: Internationale Gärten Göttingen, Internationale Gärten Dresden, Rosenduftgarten in Berlin, Interkultureller Garten Braunschweig, Interkultureller Garten Kiel, Bunte Gärten am Moseberg in Eisenach.

2. Gärten, die Parzellen oder Bereiche mit/für geflüchtete Menschen aufgebaut haben: Interkultureller Garten Berlin-Lichtenberg, Unser Bunter Garten (Coburg), Internationaler Garten Walle (Bremen), Interkultureller Garten Regenbogenpark (Wolgast). Der sich gerade im Aufbau befindliche Bahrenfelder Luthergarten in Hamburg lädt die Menschen aus den nahegelegenen Heimen ein, mitzumachen. Manche öffnen den Garten auch als Erholungs- und Begegnungsraum (Querbeet Leipzig, Friedensgarten Osnabrück, Kulturgarten Lüneburg).

3. Gartenprojekte, die direkt auf dem Gelände von Unterkünften und Übergangswohnheimen entstehen: Interkultureller Garten Riebeckstraße in Leipzig, InGa, Integrativer Garten Geretsried, Gärtner*mit Hut in Bremen, Offener Garten West aus Leipzig und Garten ohne Grenzen in Berlin.
Der Nachbarschaftsgarten des Projektehauses Babelsberg Potsdam ist Teil eines Qualifikationsangebots für Geflüchtete.