Programm

Die anstiftung will mit innovativen Ansätzen zur Lösung von Gegenwartsfragen beitragen. Sie fördert, vernetzt und erforscht Räume und Netzwerke des Selbermachens. Dazu gehören Interkulturelle und Urbane Gärten, Offene Werkstätten, Reparatur-Initiativen, Open-Source-Projekte ebenso wie Initiativen zur Belebung von Nachbarschaften oder Interventionen im öffentlichen Raum.

Besonderes Augenmerk gilt dabei den Herausforderungen, die die strukturellen Veränderungen im Bereich der Arbeit – Deregulierung einerseits und Automatisierung andererseits – mit sich bringen.
In diesem Zusammenhang beobachtet und unterstützt die anstiftung Praxen, Zusammenschlüsse und Projekte, die sich z. B. der demokratischen (Um)Gestaltung der Stadt, dem nachhaltigen Anbau von Nahrungsmitteln, der gemeinschaftlichen Fabrikation und Reparatur von Dingen widmen, dabei auch neue Formen von Ökonomie entwickeln und so vielversprechende Antworten auf drängende Gegenwartsfragen geben.
Ihrem methodischen Zugang entsprechend versucht die anstiftung, die unterschiedlichen Beiträge der einzelnen Projekte zu verstehen und ihre Anstöße und Expertisen zu multiplizieren. Auf diese Weise versteht sie sich als resonanzfähige Partnerin der Projekte und lernt mit ihnen gemeinsam.

Methodisch verfolgt die anstiftung einen konsequent ressourcenorientierten Ansatz. Sie unterstützt

  • soziale, kulturelle und handwerkliche Eigenarbeit (Do it yourself & Do it together),
  • nachbarschaftliche, lokale und regionale Beziehungsnetze,
  • den commonsbasierten und interkulturellen Austausch von Wissen,
  • Wege in eine offene, plurale, ökologisch verträgliche und an den Menschenrechten orientierte Gesellschaft.

Ihre Ziele verwirklicht die anstiftung durch

  • wissenschaftliche Forschung
  • die (auch finanzielle) Förderung, Begleitung und Verbreitung beispielhafter Praxis
  • die Koordinierung von bundesweiten Akteurs-Netzwerken
  • Bildung und Wissensaustausch
  • Öffentlichkeitsarbeit.