Mit rund 20 Teilnehmenden haben wir am 08.07.

kleine Eventreihe mit einem Diskussions- und Kochabend zum Thema „heimische Superfoods“ fortgeführt.

Die aktuell prominent beworbenen, oftmals exotischen Lebensmittel sind im Vergleich zu regionalen Gemüsen und Früchten oft sehr teuer und belasten durch lange Transportwege die Umwelt. Doch ein gesundheitlicher Mehrwert im Vergleich mit der Vielzahl heimischer Gemüse und Früchte ist nicht zwangsläufig gegeben. Auch unter sozialen Gesichtspunkten in den Herkunftsländern ist der Anbau der Superfoods nicht unbedenklich. Viele unserer regional angebauten Lebensmittel sind genauso nährstoffreich, außerdem häufig frischer, preisgünstiger und belasten die Umwelt weit weniger.

Das haben wir als Anlass genommen uns mal ein wenig näher mit Quinoa, Acaibeeren oder Avocados zu beschäftigen und unseren Konsum in Europa kritisch zu hinterfragen. So sollten beispielsweise Leinsamen, Sonnenblumenkerne oder Walnüssen nicht unterschätzt werden, da ihnen ebenfalls hohe positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit zugesprochen werden können. So kann man statt Gojibeeren einfach Heidelbeeren oder statt Quinoa Hirse verwenden.

In einer entspannten Runde haben wir über einzelne heimische Superfoods gesprochen und sie anschließend auch verarbeitet. Mit dem Ziel die schönste Superbowl zu gestalten, haben wir u.a. Möhren, Radieschen, Rote Beete, Gurken, Tofu und Spinat geschnippelt und dann mit Leinsamen, Sonnenblumen- und Kürbiskernen, Radieschenkeimlingen und Pickeld Onions verziert. So sind daraus wunderbar bunte, kreative und vor allem leckere heimische Superbowls entstanden.

Am Ende des Abends stand für uns alle die Erkenntnis, dass es für eine gesunde Superbowl weder weitgereiste noch exotische Lebensmittel braucht, da unsere heimischen Lebensmittel genauso mithalten können.

Ein herzlicher Dank gilt Naturstrom für die Nutzung der Filiale am Hohensaufenring und der Aidshilfe e.V., die Geschirr und Ausrüstung zur Verfügung gestellt hat.   

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