Klimatreik am 29. November 2019

Am Freitag den 29.11.2019 wurde erneut ein weltweiter

Klimastreik ausgerufen. Um Druck auf die Regierungen bei der UN-Klimakonferenz in Madrid auszuüben folgten dem Aufruf wieder hunderttausende Menschen. Wir FINKEN waren in Köln ebenfalls am Start, und streikten wieder mit. Es ist immer mit Anstrengungen verbunden für das Klima zu streiken und zu demonstrieren. Allerdings ist es immer wieder eine gute Erfahrung, dabei zu sein und zu spüren, das diese Kundgebungen viele Menschen auf die Straße bringen, die nicht mehr bereit sind einfach weiter zu machen, wie zuvor und dasselbe von der Politik einfordern.
Was macht die Politik

Wenn ich mich dann auf der politischen Ebene umschaue, sehe ich, dass auch die Politik in sofern verstanden hat, dass sie auf nationaler Ebene (Klimapaket der Bundesregierung) und europäischer Ebene (New Green Deal) allerlei Maßnahmen umsetzen möchte, bzw. Maßnahmen ankündigt. Das ist erst einmal begrüßenswert und Politik muss viele Interessen abwägen. Es gibt immer Menschen denen es zu schnell und anderen denen es zu langsam geht. Fakt ist aber, dass die Treibhaus Emissionen zu langsam sinken, um die im Klimaabkommen aus Paris selbst gesetzten Ziele (Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad) zu erreichen.

Veränderungen

Ich persönlich habe das Gefühl, dass viele Menschen sich heute nicht vorstellen können, dass eine Erderwärmung über 1,5 Grad oder 2 Grad so massive negative Veränderungen mit sich bringen werden, dass es lächerlich erscheinen wird, nicht früher entschlossen gehandelt zu haben. Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole. Die Welt wird sich verändern! Entweder, dadurch, dass wir das Ruder rumreißen und unsere Gesellschaften auf Grundlage eines neuen Naturverständnisses, so umbauen, dass sie ihre eigenen Vorraussetzungen nicht konsumieren oder eben, weil wir das nicht tun. So oder so, die Veränderungen werden Menschen gemacht sein. Wir gestalten, diese Erde um, zum positiven oder negativen.

Die Jahrhundertaufgabe

Die Transformation unserer Gesellschaft ist die Jahrhundertaufgabe unserer Generation. Es ist keine einfache Aufgabe. Aber wir FINKEN sind weiter bereit dafür auf die Straßen zu gehen und uns im Finkennest ganz praktisch an der Gestaltung einer anderen Gesellschaft zu beteiligen. Denn auch Urban Gardening ist politisch und zeigt einen neuen Weg in eine andere (für mich persönlich bessere) Gesellschaft. Mit mehr Gemeinschaft und weniger Vereinzelung. Mehr eigener Produktion als Konsumtion und vielem mehr.

Mehr Mut zum Handeln

Daher möchte ich alle ermutigen, die noch nicht aktiv unterwegs sind. Schließt euch den kommenden Streiks, den Demonstrationen oder uns FINKEN an. Tut was und entwickelt Freunde an der Veränderung!

Jens von F.I.N.K.e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Beitrag FINK FOR FUTURE

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