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„Die offizielle Berliner Stadternährungspolitik ist gegenwärtig ein unbestelltes Feld. Der Ernährungsrat Berlin hat sich das Ziel gesetzt, diese Brache mit Ernährungspolitik „von unten“ zu beackern.

Die Initiative Incredible Edible krempelt seit 2007 auf sympathisch anarchistische Weise das Städtchen Todmorden um. Pam Warhurst und Mary Clear gründeten die Aktion um globale Herausforderungen wie den Klimawandel lokal anzugehen.

„Wir wünschen uns eine aufgeschlossene, selbständige Person, die im Idealfall bereits in der Oldenburger (Land-)Wirtschafts- oder Initiativenlandschaft rund um das Thema Ernährung aktiv ist oder war und Erfahrung in der Arbeit ehrenamtlicher Gruppen mitbringt. Sie erwartet viel Freiraum und Eigenverantwortung, ein diverses Team von ehrenamtlichen Mitgliedern zu begleiten und zu koordinieren. Die Mitglieder des bisherigen Koordinationsteams unterstützen sie gerne rat- und tatkräftig bei Ihrer Aufgabe.“

 

Das Land Berlin möchte sich eine Ernährungsstrategie erarbeiten und lädt für Freitag, den 20. Oktober zum (kurzfristigen) Kick-Off in die Neue Mälzerei.

„Impulsvorträge, Diskussionsrunden und Workshops sorgen dafür, ein gemeinsames Verständnis für eine Ernährungsstrategie zu finden, von der alle Beteiligten und das Land Berlin profitieren. Zu diesem Anlass konnte Herr Kenneth Højgaard von

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Aquaponik verbindet die Fischzucht mit der Kultivierung von Gemüse. Die Fische dienen als Quelle für Nährstoffe, die Pflanzen reinigen wiederum das Wasser der Aquakultur. Als Mittler zwischen Pflanzen und Fischen dienen Bakterien, die das Amoniak aus den Fischausscheidungen erst in Nitrit und dann in für die Pflanzen verwertbares Nitrat umwandeln.

2014 haben die Speiseräume über das Gewächshaus der Dortmunder Urbanisten berichtet: eine funktionierende Aquaponik-Anlage, die als Eigenbau-Projekt entstanden war. Dieses Gewächshaus hat seitdem nicht nur einige Ernten eingefahren, sondern ist vergrößert worden und hat einige Ableger bekommen. Während der EmscherKunst 2016 stand beispielsweise ein solches Aquaponik-System am Dortmunder Phönix See.

Professionelles Spin-Off: Schlüsselfertige Aquaponik-Systeme für Garten und Gastronomie

Als ein professionelles Spin-Off bietet die Hei-Tro GmbH in Dortmund mittlerweile  „Aquaponik-für zuhause“ an: Ein System, das schlüsselfertig in heimische Gärten geliefert werden kann. Oder auch auf Supermarktdächer installiert werden könnte: „Das ist meine absolute Lieblingsvision bei dem Thema“, sagte Axel Störzner von Hei-Tro gegenüber einem Journalisten. „Wir haben die Möglichkeit, ganz nah am Verbraucher zu produzieren. Die Paprika kommt nicht aus Almeria, sondern erntefrisch vom Flachdach.“

Die Speiseräume haben sich einen Prototypen dieser Dortmunder Aquaponik-Anlage im Stadtteil Dorstfeld einmal genauer angeguckt: fotografische Impressionen hier.

Aquaponik in DortmundDortmunder Aquaponik

Aquaponik in Dortmund
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Aquaponik-System der Hei-Tro GmbH
Aquaponik in Dortmund
Aquaponik-System der Hei-Tro GmbH
Aquaponik in Dortmund
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Dortmunder Aquaponik
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