Diskussionsveranstaltung

19. Juni 2020 | 13.00 – 14.30 Uhr

Wir nutzen unsere Smartphones im Durchschnitt zwei bis drei Jahre, bis wir sie durch ein neues Modell ersetzen. Der Grund liegt häufig darin, dass eine Reparatur des Geräts teuer ist oder Software nicht mehr unterstützt wird. Viele Menschen wünschen sich jedoch, ihre Handys, Computer oder anderen Geräte einfacherer reparieren und länger nutzen zu können. Deshalb – und weil unsere derzeitige Art zu produzieren und konsumieren zu viele Ressourcen verbraucht – hat die EU-Kommission ein “Right to Repair” für VerbraucherInnen angekündigt. Über verschiedene Maßnahmen sollen Reparaturen vereinfacht werden, beispielsweise über das Produktdesign und Anforderungen zur Ersatzteilpolitik der Hersteller.

Der Runde Tisch Reparatur und der Deutsche Naturschutzring begrüßen die Ankündigungen der EU und fordern eine schnelle und ambitionierte Umsetzung der Maßnahmen. Im Rahmen des Digitaltages 2020 laden sie VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und dem Handwerk dazu ein, sich über das von der EU-Kommission angekündigte Recht auf Reparatur auszutauschen und zu diskutieren: Was muss passieren, damit wir wieder mehr reparieren und sorgsamer mit unseren Ressourcen umgehen? Wer trägt die Verantwortung dafür? Politik, Hersteller, VerbraucherInnen? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei, wie wir in Zukunft mit unseren Geräten umgehen (können)?

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