Kaum bereitet sich die Natur auf die stille Zeit vor, machen wir uns ans Werk, um die Früchte unserer Arbeit durch altbewährte Einmachmethoden über den Winter zu bringen und sogar noch zu verfeinern.

Die letzten zwei Samstage haben wir dank zahlreicher Helfer*innen und top Vorbereitung 3.420 Gläser mit unserem guten Würzl gefüllt. Das Würzl ist eine Würzpaste aus ganz klein geschreddertem Gemüse und durch Salz haltbar gemacht. Wir hoffen es schmeckt ;-).

Am letzten Donnerstag wurden außerdem ca. 2 Tonnen Weißkohl von unseren Freiland-Mitarbeiter*innen Janine, Conny, Korbi und Felix auf dem Pfänderhof zu Sauerkraut verarbeitet. Unser Weißkohl wurde geputzt, geschreddert und eingemacht. Nur die Damen durften zum Stampfen in die großen Fässer steigen – denn es darf bei all dem Gestampfe nicht zu viel Lake aus dem Kraut herausgedrückt werden. 
Das unpasteurisierte rohe Sauerkraut ist ein probiotisches Nahrungsmittel und durch die enthaltenen Milchsäurebakterien Lieferant von viel Vitamin C. Wir freuen uns drauf.

Sauerkraut auch ganz einfach selber machen:
Einen Kohlkopf hobeln, mit 2% Salz ordentlich kneten, bis genug Flüssigkeit (Lake) entstanden ist. Das Kraut in ein Bügelglas schichten und dabei unter die entstandene Salzlake drücken. Bei Bedarf noch Gewürze hinzufügen. 
Anschließend das Kraut für mehrere Wochen bei Raumtemperatur fermentieren lassen. Für die ersten zwei bis drei Tage ist eine Temperatur von 20 bis 22°C förderlich, danach kann das Glas ruhig bei 18°C aufgestellt werden.

Viel Spaß und hier noch ein paar Bilder vom vollen Körpereinsatz unsere Freiland-Mitarbeiter*innen.

     

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