Aktuelle Blogeinträge in der Kategorie Selbermachen

Wem gehört die Stadt? Wem gehört das Internet?

re publica 2017

Die Kämpfe um offenen, demokratischen Zugang zu urbanen wie auch digitalen Gemeingütern werden überall auf der Welt geführt. In ihrem Vortrag „Digital Commons – Urban Struggles and the Right to the City?” auf der diesjährigen Re:Publica sprechen Andreas Unteidig vom Design Research Lab der UdK Berlin und Marco Clausen, Mitbegründer des Berliner Prinzessinnengartens sowie der Nachbarschaftsakademie über Interdependenzen von Digital Commons, Urban Struggles und dem Recht auf Stadt: mazizone.eu

>>> hier geht’s zum Video

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Offene Produktion im Landkombinat Gatschow

Die Open-Source-Saftpresse des Hofprojekts in Gatschow (MeckPom) ist eins der inspirierenden Beispiele für die transformative Kraft der neuen SelbermacherInnen in unserem Buch „Die Welt reparieren – Open Source und Selbermachen als postkapitalistische Praxis“. Über zwei Jahre hat der Aufbau der Offenen Werkstätten gedauert, die Ende April mit Workshops, Infoständen, Musik und regionalen Köstlichkeiten eröffnet wurden. Hier geht`s zum Video über das Landkombinat:

Glasblasen gatschow

Zudem haben wir den freudigen Anlass genutzt, um Stefan Raabe, einen der treibenden Köpfe hinter dem Communityprojekt, ein paar Fragen zu stellen.

Hier geht`s zum >>> Interview

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Mit Geflüchteten gemeinsame Sache machen

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In Berlin wird gerade – mit Unterstützung u.a. der anstiftung – eine komplette Etage des ehemaligen C&A-Kaufhauses in Neukölln in eine lebensfreundliche und anregende Umgebung verwandelt. Die geflüchteten BewohnerInnen wurden in Planung und Bau von Anfang an einbezogen. Wir dokumentieren hier den Kurzbericht unseres  Kooperationspartners Open State:
"Während in diesen Tagen berichtet wird, dass unsere Kriminalstatistik durch junge, teils traumatisierte Männer in Massenunterkünften ansteigt - oh Wunder! - haben wir letzte Woche eine völlig andere Erfahrung gemacht. Jungs wie diese haben ihr eigenes Teehaus gebaut, ihren Lernraum gestrichen und eingerichtet, Möbel zugeschnitten, geleimt, gebohrt, mit zahlreichen wunderbaren deutschen und nichtdeutschen Freiwilligen gearbeitet und gelacht. Und sich nachweislich auch von einer älteren Dame zum Abwasch verdonnern lassen. Es hat sich niemand verletzt, nichts wurde gestohlen, statt Stress nur Strahlen in den Gesichtern. Das wird möglich, wenn man aufhört zu helfen, und anfängt, gemeinsame Sache zu machen. Wir sollten öfter die Zeitung zuschlagen und stattdessen eigene Erfahrungen zulassen. You ROC, people!"
Mehr Fotos und Infos auf der Facebook-Seite und der Website von Open State.
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AgentInnen des Wandels

AgentInnen des Wandels
Das Buch „Geschichten einer Region“ begleitet 20 AgentInnen des Wandels quer durch das Ruhgebiet. In umfassenden Portraits werden Menschen, deren Motivationen und die Projekte, in denen sie aktiv sind, in Text und Bild vorgestellt. Gemein haben die Projekte, dass sie „von unten“ aus der Zivilgesellschaft heraus, entstanden sind. In den Kapiteln „Energie- & Ressourceneffizienz“, „Erneuerbare Energien“, „Mobilität & Verkehr“, „Städtebau & Stadtplanung“ sowie „Bildung & Information“ spazieren die LeserInnen durch das Ruhrgebiet und lernen u.a. das Repair Café in Mülheim an der Ruhr, die freien Lastenräder in Dortmund und den Interkulturellen Frauengarten Rose in Oberhausen kennen.

Ein nachhaltiger Blick auf das Ruhrgebiet, eine Quelle der Inspiration für alle RaumwandlerInnen!

Claus Leggewie, Christa Reicher, Lea Schmitt (Hg.): Geschichten einer Region. AgentInnen des Wandels für ein nachhaltiges Ruhrgebiet. Oktober 2016, Verlag Kettler, ISBN 978-3-86206-607-0

Zur Verlagsseite
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Häckseln mit Muskelkraft

gartenhaecksler

Kein Garten ohne Kompost: Um Gartenabfälle zu verwerten und lokale Stoffkreisläufe zu realisieren, sollte für eine optimierte Kompostierung die zu verwertende Biomasse (z.B. Erntereste, Gras, Strauchschnitt) zunächst zerkleinert werden. So wird der Ab- und Umbau der Biomasse beschleunigt. Üblicherweise kommt zum Zerhäckseln Werkzeuge wie Gartenscheren, Macheten, Benzin- oder Elektrohäcksler zum Einsatz. Doch es gibt auch eine stromlose, geruchsfreie Alternative, mit der größere Mengen Biomasse in überschaubarer Zeit zerkleinert werden können und die selbst gebaut werden kann: ein LowTech-Gartenhäcksler mit Fahrradantrieb.

Im Webinar zeigen Nina Nina Röttgers, Projektingenieurin im Bereich Umwelttechnik und bei CADUS e.V. aktiv, Janine Korduan von der offenen Metallwerkstatt Linienhof in Berlin‐Treptow und Ariane Krause, die bei KanTe e.V. mitwirkt und im Allmende-Kontor gärtnert, wie ein fahrradbetriebener Gartenhäcksler funktioniert und selbst gebaut werden kann. Neben Hintergründen zum Pedal-Power-Prinzip und Inspirationsquellen für den Prototypen stellen sie die technische Konstruktion sowie benötigte Materialien und Werkzeuge vor.

Zum Webinar-Video sowie zur Präsentation bitte hier entlang.

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Neuerscheinung: Die Welt reparieren

Neuerscheinung: Die Welt reparieren
Es ist nicht mehr zu übersehen, die Welt ist aus den Fugen geraten, und das nicht erst seit AfD, Brexit oder der US-Wahl. Welche Antworten braucht es neben hör- und sichtbarem politischem Engagement jeder/-s Einzelnen? Beachtenswerte Ansätze, den vielschichtigen Gegenwarts- und Zukunftsfragen zu begegnen, analysieren wir in unserem jetzt erhältlichen, wirklich wundervollem Buch:

Die Welt reparieren - Open Source und Selbermachen
als postkapitalistische Praxis
(Hg. von Andrea Baier, Tom Hansing, Christa Müller und Karin Werner)

Denn längst experimentieren neue Akteure mit kleinteiligen Lösungen für die Nahrungsmittel- und Energieproduktion, aber auch für Design und eine für alle zugängliche Technik. Jenseits von Markt und Staat entstehen Formen des kollaborativen Produzierens, Reparierens und Teilens, die den industriellen Kapitalismus herausfordern und überschreiten. Das Buch widmet sich dieser vielversprechenden Praxis und bietet zugleich eine gesellschaftliche Einordnung der neuen »Labore« postkapitalistischen Fabrizierens.

Ein Buch - zwei Varianten
Das inhaltlich an die vergriffene „Stadt der Commonisten“ anschließende Werk ist in zwei Varianten erhältlich. Einmal als klassisches Buch mit händisch und in Sonderfarbe siebbedrucktem Textileinband über den Buchhandel - und als kostenloses Open-Access-PDF zum Download.

Mehr unter www.die-welt-reparieren.de

Preis: 19,99 Euro
11/2016, 352 Seiten, kart., zahlr. farb. Abb.
Abb. Umschlag aus: ‚reparaturen der welt, explosionszeichnungen‘, copyright Nele Ströbel 2000 www.nele-stroebel.de/
transcript Verlag, Bielefeld
ISBN 978-3-8376-3377-1
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Open Source Software für Foodcoops

Open Source Software für Foodcoops
Der Entwickler unserer Onlineplattform vom Netzwerk Reparatur-Initiativen hat eine Verwaltungs-Software für Foodcoops programmiert.

Die Version 1.0.0 vom FoodCoopShop ist nun online und für alle kostenlos und frei verfügbar!

Alle Infos zum Projekt und zu den Features der Software findet ihr hier.

Auf das sich der Foodcoop-Gedanke noch mehr verbreite!
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ReparateurInnen im Austausch

ReparateurInnen im Austausch

Ende Oktober luden das Netzwerk Reparatur-Initaitiven und die anstiftung zum bundesweiten Vernetzungstreffen für Repair Cafés & Co nach Bielefeld ein. 60 TeilnehmerInnen aus 40 bundesdeutschen Reparatur-Initiativen trafen sich, um über Alltagspraxis, Chancen und Herausforderungen des gemeinsames Reparierens zu diskutieren. Gastgeberin war die Transition-Town-Initiative Bielefeld, die auch Organisatorin der dortigen Repair Cafés ist.

Nach einer kurzen Vorstellung der Bielefelder Reparatur-Projekte tauschten sich die TeilnehmerInnen am Vormittag in Reparaturrunden zu verschiedenen praktischen Reparaturgebieten und ans gemeinschaftliche Reparieren angelehnten Themen aus. Am Nachmittag standen verschiedene Workshops zu Alltag und Kommunikation im Repair Café, Reparieren mit Kindern und Jugendlichen und Sicheres Arbeiten auf dem Programm.

Ein ausführlicher Rückblick mit allen Inhalten zum Downloaden ist hier zu finden.

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Ein Handbuch zum Weltretten

Ein Handbuch zum Weltretten

Lebensratgeber für persönliche Belange gibt es unzählige, sei es zu gesundheitlichen oder spirituellen, ernährungsbezogenen oder unternehmerischen Themen. "Und jetzt retten wir die Welt!" möchte umfassender ansetzen und gibt Tipps an die Hand, wie jedeR einzelne sich für eine nachhaltigere und ökologisch lebenswertere Gesellschaft einsetzen kann.
Reparieren in Reparatur-Initiativen und Gärtnern in Gemeinschaftsgärten sind nur zwei mögliche von vielen Aktionen und Projekten, die das "Handbuch für Idealisten und Querdenker" vorstellt. Neben inhaltlichen Informationen und Infografiken versammelt es viele Vorschläge und Ideen, wie man selbst Veränderungen anstoßen kann oder wo man sich konkret engagieren und einbringen kann - sei es in Form von Random Acts of Kindness, durch das Aussortieren von Plastik aus dem eigenen Haushalt, als TierretterIn oder durchs Organisieren eines nachbarschaftlichen Tauschfestes.

Die AutorInnen des Buches Ilona Koglin und Marek Rohde möchten nicht nur aufzeigen, wie sich Nachhaltigkeit mit spielerischer Leichtigkeit in den Alltag integrieren lässt, sondern auch ermutigen, selbst aktiv  zu werden. Und das nicht nur im Buchformat, sondern ebenso im Web: Auch online kann man sich inspirieren lassen zum Tätigwerden auf  www.jetztrettenwirdiewelt.de.

 

 

Willst du die Welt verändern, dann verändere dein Land.
Willst du dein Land verändern, dann verändere deine Stadt.
Willst du deine Stadt verändern, dann verändere deine Straße.
Willst du deine Straße verändern, dann verändere dein Haus.
Willst du dein Haus verändern, dann verändere dich.

Laotse

 

 

Ilona Koglin, Marek Rohde: Und jetzt retten wir die Welt. Wie du die Veränderung wirst, die du dir wünschst. 192 Seiten. KOSMOS Verlag. ISBN: 978-3-440-15189-1, 19,99 Euro.

Grafik: www.jetztrettenwirdiewelt.de

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Heterodoxe Wachstumskritik

Heterodoxe Wachstumskritik
Die PreisträgerInnen 2016 des u.a. von der anstiftung ausgeschriebenen Kapp-Forschungspreises für Ökologische Ökonomie haben bemerkenswerte akademische Arbeiten eingereicht. So macht der Leipziger Volkswirt Christian Arndt die marxistische Theorie für den zeitgenössischen wachstumskritischen Diskurs auf unerwartete Weise fruchtbar. Mehr zu den ausgezeichneten Arbeiten findet sich hier.
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Reparieren im Theater

Reparieren im Theater
Mit Beginn der neuen Spielzeit öffnet auch das Welcome Café der Kammerspiele in München wieder die Türen. Ein Café für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung.

Neben einer Tasse Tee oder einer Runde Uno kann nun auch gemeinsam repariert werden. Die Initiative dafür kam von den MitarbeiterInnen der technischen Abteilungen der Kammerspiele und wurde gleich umgesetzt. Falls also der Wasserkocher zuhause spinnt, das Holzauto ein Rad verloren hat oder zuhause das richtige Werkzeug fehlt, vorbeikommen und gemeinsam werkeln!

Alle Termine und weitere Infos hier.

Foto: Gabriela Neeb
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HEi, Eigenarbeit!

HEi, Eigenarbeit!
Veronika Stegmann vom Haus der Eigenarbeit in München stellte im Rahmen des Expert Slams der Münchner Hochschultage das HEi vor: acht kurzweilige Minuten über Eigenarbeit, Selbstwirksamkeit, Reparaturwissen und die Lust am Selbermachen.




Foto: Cornelia Suhan
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Reparieren als Detektivarbeit

Reparieren als Detektivarbeit

Ein Reparateur plaudert aus dem Werkzeugkasten: Die 5-minütige Reportage von Johanna Ickert und René Arnold portraitiert Hermann Gerritzen, der sich ehrenamtlich im Repair Café Mühlheim engangiert. Er freut sich, wenn er dort Menschen beim Reparieren helfen kann und vergleicht das Finden der Defekte sowie vor allem das Öffnen und Zerlegen der Geräte als Detektivarbeit.

Die Kurzreportage stammt aus dem Programm des Foresight Filmfestivals, das am 30.6. in Halle an der Saale stattfand und filmisch unter dem Motto "Wie wollen, wie werden wir leben?" stand. Weitere Informationen zum Film hier.




Foto: https://youtu.be/vHQTHEFd3gA

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Forum der Reparatur-Initiativen online

Forum der Reparatur-Initiativen online

Seit einem Jahr ist die Plattform www.reparatur-initiativen.de nun online - seit kurzem nun ergänzt um ein Online-Forum für den direkten Austausch und die Vernetzung der Reparatur-Initaitiven untereinander.
Dort können sich Aktive und Interessierte zu unterschiedlichen Themen rund um die Durchführung von Reparatur-Veranstaltungen austauschen, Diskussionen in Arbeitsgruppen führen oder sich regional vernetzen. So können die Projekte von den Erfahrungswerten anderer Initiativen profitieren, Wissen teilen und die Reparatur-Bewegung gemeinsam weiter denken.

 

Hier geht’s zum Forum. Eine gesonderte Anmeldung im Forum ist nicht nötig, sofern man bereits auf der Plattform registriert ist. Eine Einführung in das Forum ist hier zu finden.

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2. Forum Freie Lastenräder in Wuppertal

2. Forum Freie Lastenräder in Wuppertal
Freie Lastenräder sind Transporträder, die von unterschiedlichen Initiativen angeschafft und kostenfrei (oder gegen Spende) ausgeliehen werden können. Für eine gewisse Zeit übernehmen wechselnde Orte (Cafés, Bibliotheken, WGs und Hausprojekte, Gartenprojekte, Offene Werkstätten, ...) die Kümmererfunktion: Sie sorgen für "klare Öffnungszeiten", geben die Räder an Ausleiher*innen aus, führen evtl. kleinere Reparaturen selber durch und nehmen die Räder wieder an. Finanziert werden die Lastenräder von den Initiator*innen über Crowdfunding, durch Sponsoring und Spenden. Bislang gibt es in Deutschland über sechzig dieser Initiativen und es werden stetig mehr. Nach dem Motto "von nutzlosem Besitz, zu besitzlosem Nutzen" werden die Lastenräder als Gemeingut zu verfügung gestellt, gepflegt und gewartet.

Anknüpfend an das 1. Forum Freie Lastenräder laden der Utopiastadt e.V. und die IG Fahrradstadt Wuppertal am 1./2. Juli 2016 nun zum zweiten Treffen der Initiativen und Interessierten nach Wuppertal in den Mirker Bahnhof ein.

Alle wichtigen Infos + Programm HIER

mirker bahnhof

Foto: https://www.clownfisch.eu/utopia-stadt/bahnhof-mirke/
Grafik: Markus Ohligschläger, maoh-design.com
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