Mit Geflüchteten gemeinsame Sache machen

news_gemeinsame_sache
In Berlin wird gerade – mit Unterstützung u.a. der anstiftung – eine komplette Etage des ehemaligen C&A-Kaufhauses in Neukölln in eine lebensfreundliche und anregende Umgebung verwandelt. Die geflüchteten BewohnerInnen wurden in Planung und Bau von Anfang an einbezogen. Wir dokumentieren hier den Kurzbericht unseres  Kooperationspartners Open State:
"Während in diesen Tagen berichtet wird, dass unsere Kriminalstatistik durch junge, teils traumatisierte Männer in Massenunterkünften ansteigt - oh Wunder! - haben wir letzte Woche eine völlig andere Erfahrung gemacht. Jungs wie diese haben ihr eigenes Teehaus gebaut, ihren Lernraum gestrichen und eingerichtet, Möbel zugeschnitten, geleimt, gebohrt, mit zahlreichen wunderbaren deutschen und nichtdeutschen Freiwilligen gearbeitet und gelacht. Und sich nachweislich auch von einer älteren Dame zum Abwasch verdonnern lassen. Es hat sich niemand verletzt, nichts wurde gestohlen, statt Stress nur Strahlen in den Gesichtern. Das wird möglich, wenn man aufhört zu helfen, und anfängt, gemeinsame Sache zu machen. Wir sollten öfter die Zeitung zuschlagen und stattdessen eigene Erfahrungen zulassen. You ROC, people!"
Mehr Fotos und Infos auf der Facebook-Seite und der Website von Open State.
Boden dem Markt entziehen
Greenwashing