Aktuelle Blogeinträge in der Kategorie Selbermachen

Reparatursiegel in Entstehung

Reparatursiegel in Entstehung

Beim ersten deutschlandweiten Vernetzungstreffen der Reparatur-Initiativen 2014 entstand aus der dort verabschiedeten Reparatur-Resolution heraus die Idee, ein Siegel für reparaturfreundliche Produkte zu entwickeln. Es formierte sich eine Arbeitsgruppe aus Aktiven verschiedener Initiativen, die sich in den folgenden Monaten Gedanken machte, was ein Reparatur-Siegel leisten soll und wie es entwickelt werden kann.

Nun startet das Vorhaben in die Pilotphase. Anhand zweier exemplarischer Produkte, die in fast allen Haushalten zu finden sind und so entsprechend häufig bei Reparatur-Veranstaltungen von den BesucherInnen mitgebracht werden, sollen Daten zur Reparierbarkeit und Kurz-/Langlebigkeit gesammelt und ausgewertet werden.

Alle Reparatur-Initiativen sind aufgerufen, sich an dem Projekt mit ihren Erfahrungen und Reparaturen zu beteiligen. Alle weiteren Informationen zur Datenerfassung und Eingabe gibt es >>> HIER.

 

Foto: Norbert Lorenz / pixelio.de

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WegwerfWIRTSCHAFT vs. WegwerfGESELLSCHAFT?

WegwerfWIRTSCHAFT vs. WegwerfGESELLSCHAFT?
„Geplante Obsoleszenz“ ist nicht nachweisbar. Diesen Schluss legt nun eine vom Umweltbundesamt beauftragte Studie nahe. Weiter schreiben die AutorInnen: Konzerne planen jedoch tatsächlich die Lebensdauer von Produkten. Als Grundlage dafür werden u.a. die „Vorlieben von Verbrauchern“ genannt. Eine der Hauptursachen für die "Anpassung" der Lebensdauer von Geräten ist also die Wegwerfmentalität des Konsumenten. Geplante Obsoleszenz quasi folgerichtiges Kalkül der Produzenten?

Hier geht es zum Artikel von Spiegel Online und zur Pressemeldung vom Umweltbundesamt.


Photo credit: LibreShot.com © Martin Vorel
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Reparieren auf dem Tollwood Winterfestival

Reparieren auf dem Tollwood Winterfestival
Zum ersten Mal findet in diesem Jahr ein Repair Café auf dem Münchner Tollwood Festival statt. Repair Cafés aus München und dem Umland reparieren gemeinsam auf dem Tollwood Winterfestival.  Das Tollwood widmet sich in diesem Winter unter dem Motto "Na sauber" der Müllvermeidung.

Das Netzwerk Reparatur-Initiativen, die Repair Cafés und Reparatur-Initiativen aus dem Münchner Umland und das Tollwood laden alle interessierten BesucherInnen zum gemeinsamen Reparieren in die Lounge des Festivalclubs ein. Alle Informationen zu Terminen, Öffnungszeiten und Reparaturmöglichkeiten gibt es hier.

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Reparatur ermöglichen: Wider die Wegwerfwirtschaft!

Reparatur ermöglichen: Wider die Wegwerfwirtschaft!
"Runder Tisch Reparatur" übergibt Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth acht Forderungen, um die Rahmenbindungen für Reparatur zu stärken.

Berlin, 23.11.2015 – Steuervergünstigungen auf Reparaturen und Gebrauchtwaren sowie verbesserten Zugang zu Ersatzteilen, das sind nur einige der Forderungen des Runden Tisches Reparatur. Anlässlich der europäischen Abfallvermeidungswoche haben heute Mitglieder der neuen Initiative ihren Forderungskatalog an Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth übergeben und dabei die überragende Bedeutung der Reparatur für eine ressourcensparende und klimafreundliche Lebensweise betont. 

Das breite Bündnis aus Verbraucherschützern und Wissenschaftlern, von Umweltverbänden, der reparierenden Wirtschaft, Reparaturinitiativen und der Zivilgesellschaft fordert von der Politik, die Rahmenbedingungen für die Reparatur deutlich zu verbessern. Produkte zu reparieren sei deutlich nachhaltiger als Recycling, da jede Form von Recycling viel Energie verbraucht und nur ein Teil der Stoffe erneut verwendet werden kann. „Aktuell ermöglicht die Politik, dass für die Mülltonne produziert wird. Verschleißteile wie Akkus müssen austauschbar bleiben und die Bedingungen für die Reparatur dürfen sich nicht weiter verschlechtern. Eine Rahmensetzung, die Reparatur erleichtert, muss ein zentraler Baustein bei der Umsetzung des Nationalen Programms für Nachhaltigen Konsum werden“, sagt Cornelia Heydenreich von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, die beim Runden Tisch vertreten ist.

Zentrale Forderungen des Runden Tisches Reparatur sind unter anderem, den Zugang zu Ersatzteilen und allen wichtigen Informationen, Werkzeugen und Diagnosetools zu erschwinglichen Preisen für alle reparierenden Marktakteure sicherzustellen. Zudem schlägt er eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf Reparaturen und Gebrauchtwaren vor - als Kaufanreiz für solche Produkte und um die für die Nachhaltigkeit so wichtige Reparaturbranche zu stärken. „Verbraucher müssen die Option erhalten, durch Reparatur die Lebensdauer von Produkten zu verlängern und damit Ressourcen zu schonen“, sagt Marion Jungbluth von der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Detlef Vangerow vertritt beim Runden Tisch etwa 1000 reparierende Werkstätten und FachhändlerInnen und weist auf die Probleme der Branche hin. Er fordert: „Wir brauchen eine richtige Reparaturrevolution. Alle reparierenden Marktakteure müssen Zugang zu Ersatzteilen erhalten, und zwar zu erschwinglichen Preisen.“

Tom Hansing vom Netzwerk Reparatur-Initiativen ergänzt: „Wir fordern eine neue Reparaturkultur. Ein verändertes Konsumentenbewusstsein entfaltet sich dort, wo Nachhaltigkeit gemeinsam und kooperativ praktiziert werden kann. Reparaturrelevante Informationen müssen daher unkompliziert zur freien Verfügung gestellt werden.“

Dr. Eick von Ruschkowski vom NABU macht klar: „Die Bundesregierung und die EU-Kommission werden ihrer Verantwortung bei der Gestaltung reparaturfreundlicher Produkte und Prozesse nicht gerecht. Nur durch klare Vorgaben beim Ökodesign und steuerliche Anreize wird Reparieren einfacher und lohnt sich wieder.“

Rolf Buschmann vom BUND warnt: „Das Reparieren und Wiederverwenden möglichst vieler Geräte leistet einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz. Defekte Geräte zu recyceln ist nur die zweitbeste Lösung, da wichtige Rohstoffe verloren gehen. Und beim Produzieren neuer Geräte werden wieder neue Ressourcen verbraucht.“

Der Runde Tisch Reparatur will Wege zu einem Ende der Wegwerfgesellschaft aufzeigen. Reparaturen stärken die lokale Wirtschaft, schaffen Arbeitsplätze und haben positive Auswirkungen auf die Umwelt: Nirgendwo in Europa fällt so viel Elektroschrott an wie in Deutschland. Allein 2014 waren es nach Angaben der United Nations University der EU 1,8 Millionen Tonnen.


(auf dem Foto, vlnr: Matthias Huisken (ifixit), Phillip Held (Verbraucherschutz NRW), Gudrun Pinn (Bundesverband für Umweltberatung), JohannaSydow (germanwatch), Tom Hansing (Netzwerk Reparatur-Initiativen, anstiftung), Dirk Jepsen (Oekopol), Jochen Flasbarth (Umwelt Staatssekretär), am Pult: Detlef Vangerow (Vangerow GmbH)

Kontakt für Rückfragen:
Netzwerk-Reparatur-Initiativen
Tom Hansing
0179-775 26 77
tom.hansing@anstiftung.de

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Webinar: Buchhaltung in gemeinnützigen Vereinen

Webinar: Buchhaltung in gemeinnützigen Vereinen

Keine Angst vor Zahlen und Belegen:  Das Webinar zur Buchhaltung in gemeinnützigen Vereinen, für das uns der Vereinsexperte Wolfgang Peffer (www.vereinsknowhow.de) als Referent zur Verfügung stand, klärt auf, was gemeinnützige Vereine bei der Buchführung und anderen Steuermodalitäten beachten müssen. Aufgrund großer Nachfrage war das Webinar selbst ausgebucht, hier nun die Präsentation und der Videomitschnitt für alle zum Nachschauen.

Download der Präsentation:
> Buchhaltung in gemeinnützigen Vereinen

 

Foto: (c) Paul-Georg Meister  / pixelio.de

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Reparieren mit Kindern - das Manual

Reparieren mit Kindern - das Manual

Reparieren ist cool und macht Spaß - auch Kindern. Während sie eigene kaputt gegangene Gegenstände reparieren, können sie vieles entdecken: technische Zusammenhänge, Eigentschaften von Materialien oder die Fähigkeiten der eigenen Hände. Kristina Deselaers, Initiatorin von RepairKids und Repair Café Sasel, hat ihre Erfahrungen in einem Handbuch verschriftlicht. Gemeinsam laden wir nun ein, das Konzept RepairKids und den zugehörigen Leitfaden zu erproben und weiterzudenken.

Weitere Informationen und das Manual zum Download gibt es auf der Website des Netzwerks Reparatur-Initiativen: RepairKids 

Fotos: RepairKids - Johannes Arlt

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Broschüre über die Reparatur-Bewegung

Broschüre über die Reparatur-Bewegung
Mit der Broschüre legt die anstiftung eine Momentaufnahme der jüngsten Aktivitäten in Repair-Cafés, Elektronikhospitälern und Reparaturtreffs vor. Wir zeigen in Projekt-Portraits, wie facettenreich schon heute die Praxis des gemeinschaftlichen Reparierens ist - und was ExpertInnen dazu sagen. Darüber hinaus stellen wir das Netzwerk Reparatur-Initiativen vor und informieren über die Vernetzungsarbeit der anstiftung.

Auf der Webseite des Netzwerks Reparatur-Initiativen kann man die Broschüre bestellen oder auch als PDF downloaden. > zur Broschüre
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Vernetzungstreffen der Reparatur-Initiativen 2015

Vernetzungstreffen der Reparatur-Initiativen 2015
80 TeilnehmerInnen aus bundesdeutschen Reparatur-Initiativen trafen sich im Oktober auf dem Pfefferberg in Berlin zum zweiten bundesweiten Vernetzungstreffen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hob in ihrer Video-Botschaft die Bedeutung der Reparatur-Initiativen für eine Reparaturkultur in Deutschland hervor und bezeichnete Reparieren als praktizierte Nachhaltigkeit.

Themen des Vernetzungstreffens waren u.a.:

  • Reparieren mit Kindern und in der Schule,
  • das Pilotprojekt für ein Reparatursiegel,
  • Reparatur-Initiativen in Flüchtlingsunterkünften,
  • die Onlineplattform www.reparatur-initiativen.de,
  • die kostenlose Haftpflichtversicherung für Mitglieder des Netzwerks Reparatur-Initiativen.
Auf der Webseite des Netzwerks Reparatur-Initiativen ist die Veranstaltung ausführlich dokumentiert. > zur Dokumentation


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Webinar: kollaborative Online-Tools

Webinar: kollaborative Online-Tools
Es gibt sehr viele Onlinetools, die versprechen, die Kommunikation nach innen und außen, Projektabläufe, Dokumentationen und Planungen zu erleichtern, Partizipation zu ermöglichen und Transparenz herzustellen.

In dem Webinar gaben wir einen generellen Überblick: Welche Tools eignen sich für welchen Einsatz? Wie funktionieren sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen? - das Webinar richtete sich an InteressentInnen, die als normale Internetsurfer unterwegs sind aber (bisher noch) keine kollaborativen Online-Werkzeuge benutzen.



(Anm.: Leider laufen im Videomitschnitt die Teile der Bildschirmübertragung zu schnell ab.)

Referent: Daniel Überall, Kommunikationswirt, Vorstand des Kartoffelkombinats und bei der anstiftung zuständig für Öffentlichkeitsarbeit

> zum Download der Folien
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Reparieren - ein audio-visueller Rundgang

Reparieren - ein audio-visueller Rundgang
Reparieren ist wieder „en vogue“. Ob Reparaturtreff, Elektronikhospital, Café Kaputt oder Repair Café: Reparatur-Initiativen stiften durch alle Einkommens- und Bildungsschichten, Altersstufen und Milieus hindurch immer mehr Menschen zu umweltfreundlichem zivilen Ungehorsam an. Eine neue sozial-ökologische Bewegung legt praktisch Hand an Konsum- und Wegwerfpraxen und schraubt am Verständnis dessen, was wir als VerbraucherInnen können, sollen und dürfen.

Ergänzend zur Plattform http://reparatur-initiativen.de gibt es seit heute eine Bestandsaufnahme der „Reparatur-Szene“ in Deutschland in Form von Text, Video- und Audio-Elementen. 



—> hier gehts zum Rundgang mit Projektportraits und Expertenstimmen: http://anstiftung.pageflow.io/reparieren 

Viel Spaß beim Surfen und Entdecken!
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Forum Freie Lastenräder

Forum Freie Lastenräder


Freie Lastenräder?

Seit Anfang 2014 haben sich im deutschsprachigen Raum bereits 30 Initiativen (Stand: Frühling 2015) gebildet, die “freie Lastenrad”-Projekte planen oder bereits betreiben. Eine Liste mit Projekten HIER

Die Veranstaltung Forum freie Lastenräder will am 20. Juni 2015 erstmals Initiativen aus ganz Deutschland in Köln zusammenbringen. Das breite Themenspektrum richtet sich an neue als auch bereits gestartete Initiativen: vom Marketing über Versicherung, Lastenradmodelle, Finanzen, Aktivierung von nutzenden Personen bis hin zur Organisation (etwa: Vereinsgründung). Dabei bringt jede Initiative ihr individuelles Wissen mit und kann zum Wissenstransfer und persönlichen Austausch beitragen.

Ein “freies Lastenrad”…

  • … ermöglicht die kostenfreie Ausleihe.
  • … steht für die Idee der Gemeingüter.
  • … fördert nachbarschaftliches Miteinander & gemeinsame Verantwortung: viele Räder wechseln alle 2-4 Wochen ihre Station zwischen Cafés, sozialen Einrichtungen, Büros, Schulen oder WGs.
  • … plädiert für ein Umdenken in der urbanen Mobilität und steht für Ressourcenschonung, Verkehrsberuhigung sowie für eine gemeinsame Nutzung statt individuellem Konsum.
  • … ist zum Ausprobieren da und Multiplikator für die Nutzung von Lastenfahrrädern in Städten.
Neben eigenen Projekten zum Thema "Postfossile Mobilität selbermachen" unterstützt die anstiftung die Veranstaltung und die Verbreitung der Idee freier Lastenräder als Gemeingut. Im Rahmen der Veranstaltung wird Tom Hansing über das Tätigkeitsfeld der anstiftung und die kosten- und werbefreie Lastenrad-Sharing-Plattform www.velogistics.net referieren. Die Ergebnisse der Konferenz werden im Anschluss auf der Plattform http://dein-lastenrad.de veröffentlicht.
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Was heißt offen, Werkstatt?

Was heißt offen, Werkstatt?
Offene Werkstätten und andere Selbermach-Initiativen haben praktische Antworten auf die Wettbewerbs-Ausschreibung "Was heißt offen, Werkstatt?" der HIT-Stiftung aus Siegburg, der anstiftung aus München und des Verbund Offener Werkstätten e.V. formuliert und unterschiedlichste Projektideen eingereicht.

Eine Jury hat aus den Bewerbungen zwölf Projekte ausgewählt, von denen in einem öffentlichen Abstimmungsprozess (von 20.04. - 17.05.) nun sechs Projekte von "der Crowd" bestimmt wurden, die mit jeweils 5.000.- Euro Unterstützung bei der Verwirklichung ihres Vorhabens unterstützt werden.

> Weiter zu den Projekten

In drei Monaten wird es den ersten „Statusbericht“ zum jeweiligen Projektverlauf geben, d.h. es bleibt spannend.
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Klamottenkur zur Fastenzeit

Klamottenkur zur Fastenzeit
Morgen geht sie wieder los, die Fastenzeit! Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten? Klamotten! Die Klamottenkur ist die jährlich größte Aktion der Kampagne www.modeprotest.de und findet seit 2012 statt.

Die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag bietet sich an, um sich einmal im Sinne von Slow Fashion dem Modediktat zu widersetzen. Die eigenen Konsumgewohnheiten und das Selbstbewusstsein werden über die Selbstreflexion auf die Probe gestellt. Für mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Und für weniger Zeit vor dem Kleiderschrank oder bei verführerischen Einkaufsbummeln!

Bei einem riesigen unüberschaubaren Kleiderschrank kann die reine Reduktion und das (Aus-)Sortieren Thema genug sein. Bei eingeschränkten Möglichkeiten und einem kleinen Budget kann die Zeit helfen, den eigenen Bedarf zu reflektieren und zukünftige Anschaffungen sinnvoll zu planen. Bei stark trendorientierten KäuferInnen kann die Klamottenkur helfen, den eigenen Stil zu fokussieren.

Die Kurgarderobe ist eine Minimalgarderobe und besteht aus 50 Teilen aus deinem Kleiderschrank. Sie hilft den Umgang mit einer reduzierten Garderobe zu üben und die Vorteile zu erkennen. Jeder kann selbst entscheiden, welche Kleidungsstücke er oder sie mitnehmen will.

Such dir deine liebsten Teile raus. Vergiss neben deinen Favoriten und Basics nicht, auch das ein oder andere Special für Sport, zum Schlafen, für den Job oder einfach zum in der Wohnung rumhängen, einzupacken. Oder etwas für eine besondere Gelegenheit! Die restliche Kleidung wird komplett weggepackt, damit man nicht in Versuchung kommt. Und damit der Unterschied so richtig schön deutlich wird.

+++

In diesem Zusammenhang sehr(!) zu empfehlen: norwegische Jugendliche werden mit den Produktionsbedingungen ihrer Kleidung konfrontiert --> www.aptv.no/sweatshop


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Video über die Reparatur-Initiativen - bitte ansehen, nutzen und verbreiten

Video über die Reparatur-Initiativen - bitte ansehen, nutzen und verbreiten

 

Der kurz vor dem Jahreswechsel fertiggestellte Videoclip über die Reparatur-Initiativen wurde bereits über 1.000 mal angeklickt: 



Gerne könnt ihr dieses Video für eigene Zwecke verwenden. Hier der Youtube-Link: http://youtu.be/kFSw1PUe66E
Und gerne könnt ihr das Video in eure Seite / euren Blog einbinden. Hier wird erklärt, wie der HTML-Codeschnipsel dafür angepasst werden kann.

So sieht beispielsweise eine Variante mit 560 Pixeln Videobreite aus, die ihr an die Stelle des HTML-Codes kopieren könnt, an der das Video erscheinen soll:

<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/kFSw1PUe66E?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

Wir freuen uns sehr, wenn ihr auf das Netzwerk Reparatur-Initiativen hinweisen/verlinken würdet. Das Logo des Netzwerks und die Bildmarke ohne Schriftzug findet ihr in der Download-Sektion, bzw. hier direkt.

Die generelle URL des Netzwerks lautet: www.reparatur-initiativen.de

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Vernetzungstreffen des Verbund Offener Werkstätten

Vernetzungstreffen des Verbund Offener Werkstätten

 

Ein Rückblick auf das diesjährige Vernetzungstreffen des Verbund Offener Werkstätten, das 2014 in Potsdam auf dem Gelände des Freiland stattgefunden hat. Der Artikel entstammt der Plattform www.offene-werkstaetten.org 

Schön war es beim Verbundtreffen vom 12.-16.11.2014, das dieses Jahr in Potsdam stattfand. Danke an Florent und Mario (Freiland/Werkhaus) für die tolle Organisation! Für alle, die nicht dabei sein konnten, kommt hier eine kleine Rückschau: von A wie Alugießen über f wie fairmondo bis zu xyz - wie Lastenrad.

Zunächst ging es ganz praktisch zur Sache - im Vorfeld fanden einige Workshops statt: So entstanden in dieser knappen Woche unter anderem drei Lastenräder. Till Wolfer von der dänisch-deutschen Designkooperation N55, die das Konzept entwickelt hat, war mit vor Ort und weihte die anwesenden Lastenrad-Freaks in die Tricks und Kniffe beim Bau eines xyz-Spaceframe-Vehicles ein. Mehr über das Siebdrucken von Sonderfarben konnte man bei Nico im Studio114 erfahren: Specials wie Ätz- oder Relieffarbe, die nach dem Druck nicht nur ein sicht-, sondern auch ein fühlbares Ergebnis hinterlässt. Beim Alugießen entstanden nach dem Prinzip der Verlorenen Form kleine Kunstwerke, z.B. ein Äffchen als Kühlerfigur fürs Lastenrad.

Am Freitag startete schließlich das eigentliche Vereinstreffen mit einigen Kurzvorträgen, in denen die ProjektmacherInnen vorstellten, was bei Ihnen los ist und an welchen Ideen gerade getüftelt wird: inspirierend und informativ, denn bei den Verbundmitgliedern ging in der letzten Zeit einiges. Hier findet Ihr die Präsentationen dieses Abends. Wer sie verpasst hat, kann unten den Input nachholen oder einfach das Gedächtnis auffrischen - los geht's im Süden:

Seit Mai unterstützt das FabLab Nürnberg mit dem MetroLab Fab-Initiativen aus der mittelfränkischen Metropolregion. Chris erzählte über die Erfahrungen der ersten Monate. Die Idee ist gut angekommen. An vielen Orten finden sich Gruppen zusammen, und das MetroLab-Team hilft Ihnen bei den ersten Schritten auf dem Weg zum eigenen Offenen Technologielabor. Das Projekt läuft noch bis 2016, wer also in der Gegend wohnt und seinen Traum vom gemeinsamen Fabben Wirklichkeit werden lassen will, kann sich gerne bei Chris und Co. melden. Aus Nürnberg gab es außerdem weitere wilde Ideen zu hören - aber dazu unten mehr.

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Das FabLab Paderborn plant, unter die Verleger zu gehen und ein FabMag  herauszubringen, das über Neuigkeiten aus der Welt des Selbermachens und Fabbings berichtet. Finanziert aus Werbemitteln soll eine Zeitschrift entstehen, die Werkstätten kostenfrei erhalten und an Ihre BesucherInnen weitergeben. Die bunte Mischung aus Bauanleitungen, Terminen und allgemeinen News könnte nicht nur ein authentisches Sprachrohr der Szene sein, sondern sich zum ultimativen Flyer für FabLabs entwickeln. Gerade sind die Paderborner dabei, ein Infopaket mit einem ersten Fahrplan zu erstellen. Mehr dazu also bald, das Beitragen von Content ist ausdrücklich erwünscht.

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Über schöne und weniger schöne Entwicklungen aus den vergangenen Monaten bei Kunststoffe hatte Frauke zu erzählen. Dem Verein wurden seine Räumlichkeiten auf dem Flugfeld Tempelhof gekündigt. Nun steht die anstrengende Suche nach neuen Flächen an. Toll dagegen und ein ganz innovativer Ansatz - Kunststoffe ist Teil der für zwei Jahre angelegten Kooperation Reusecity: In Berlin finden jährlich zahllose Messen und Großveranstaltungen statt, die haufenweise Müll produzieren. Reusecity rettet diese Hinterlassenschaften für eine Wiederverwendung: Die Aussteller entsorgen gebrauchsfähige Materialien noch am Messeort. Temporär wandern sie dann ins Lager von Kunststoffe, die gegen eine Spende Commons-Initiativen, Künstler- und SelbermacherInnen mit den nötigen Rohstoffen ausstatten.

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Nach dem xyz-Spaceframe-Workshop von Till gab es auf dem Verbundtreffen noch mehr von den Design- und Interventions-Projekten des Kollektivs N55 zu hören - seht selbst, was aus den Bausätzen neben Lastenrädern noch Aufregendes entstehen kann:

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In Nürnberg träumt man von der Stadt in der Stadt: der Quellkollektiv e.V. will auf den 250.000 m² der alten Quelleversandzentrale ein riesiges urbanes Experimentierfeld entstehen lassen. Fünf Themen verbinden die AktivistInnen mit dem Projekt: Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur, Bildung, Soziales und Wohnen/Leben. Urbane Landwirtschaft neben demokratischen Schulen, Mehrgenerationenwohnen und Indoorspielplätze zwischen Repair Cafés und Obdachlosenwärmestuben. Ein Ort für alle eben, der gleichzeitig zum großen Forschungsobjekt zu Subsistenz und commonsorientierter Stadtentwicklung werden könnte.

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Den Spagat zwischen akademischer Forschung und praktischem Lernen in der Schule wagt das Projekt Constructable. Die im Freiland angesiedelte machBar kooperiert dazu mit dem TLTL Lab der Universität Stanford. In fünf Potsdamer Schulen entstehen Tochterwerkstätten der machbar, in denen die SchülerInnen eigene Ideen erproben können - Ansprechpartner  vor Ort ist Mario, der die Umsetzung in den Schulen begleitet.


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Was würdest Du bauen, wenn Du zehn Jahre alt wärst? Einen Tisch, ein Baumhaus oder eine Weihnachtskrippe? Eine Seifenkiste, ein Kanu, eine Puppenstube? Hinter dem Werkraum Augsburg verbirgt sich eine Initiative, die kleinen und großen Kindern einen Platz zum gemeinsamen Bauen, Werkeln und Tüfteln erschließen will.

Felix hat den fairen Marktplatz fairmondo vorgestellt. Unter dem Motto "Dreh das Spiel um" wird hier eine anständige Alternative zu den bekannten Internetriesen geboten. Dahinter steht eine Genossenschaft mit bisher knapp 2.000 Teilhabern. Transparent und demokratisch ermöglicht die Plattform ressourcenschonenden und sozialen Konsum. Der Verbund eröffnet dort einen gemeinsamen Shop, in dem Werkstätten entstandene Produkte vertreiben können. Aber auch wer mit gutem Gewissen seine Weihnachtseinkäufe tätigen möchte, ist bei fairmondo bestens beraten - denn der Marktplatz bietet nicht nur eine faire, sondern vor allem eine schöne Auswahl feiner Dinge.


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In Dresden läuft seit diesem Frühjahr das fabelhafte Projekt metafab, über das wir auch schon berichtet haben. Matti lieferte einen Bericht zum Stand der Dinge - derzeit gastiert das Lab in den Technischen Sammlungen der Stadt Dresden.


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Einiges mehr gäbe es noch zu berichten: Sehr gut kam die Dokumentation der Mailänder Filmemacher Giulio und Lorenza an, die beim abendlichen Kino auch selbst anwesend waren: "Collaborative Work in Europe" zeigt Coworking Spaces in ganz Europa. Viele Werkstätten haben Interesse gezeigt, an weiteren Projekten der beiden mitzuwirken - vielleicht gibt es ja beim nächsten Treffen ein Vol.2 zu sehen. Und ein ziemlich großes Projekt, das den gesamten Verbund betrifft, wurde noch gar nicht erwähnt: Cowerk ist ein Forschungsvorhaben, in dem der Verbund als Praxispartner fungiert. Aber dazu mehr im Dezember, wenn der offizielle Startschuss fällt. Neben allem Organisatorischen war das Treffen: gemeinsames Fachsimpeln, Tüfteln und Träumen, ein bisschen Feiern und viel Schlemmen (das Essen der Taverna hauszwei im Freiland war köstlich!) - und das kann leider sowieso kein Text wiedergeben.

Aber vielleicht ein bisschen Vorfreude wecken auf das Wiedersehen im nächsten Jahr - wie und wo steht schon fest: bei den Dresdnern im Rosenwerk, vom 05. - 08.11.15.

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