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Aktuelle Blogeinträge in der Kategorie Selbermachen

Was heißt offen, Werkstatt?

Was heißt offen, Werkstatt?
Offene Werkstätten und andere Selbermach-Initiativen haben praktische Antworten auf die Wettbewerbs-Ausschreibung "Was heißt offen, Werkstatt?" der HIT-Stiftung aus Siegburg, der anstiftung aus München und des Verbund Offener Werkstätten e.V. formuliert und unterschiedlichste Projektideen eingereicht.

Eine Jury hat aus den Bewerbungen zwölf Projekte ausgewählt, von denen in einem öffentlichen Abstimmungsprozess (von 20.04. - 17.05.) nun sechs Projekte von "der Crowd" bestimmt wurden, die mit jeweils 5.000.- Euro Unterstützung bei der Verwirklichung ihres Vorhabens unterstützt werden.

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In drei Monaten wird es den ersten „Statusbericht“ zum jeweiligen Projektverlauf geben, d.h. es bleibt spannend.
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Klamottenkur zur Fastenzeit

Klamottenkur zur Fastenzeit
Morgen geht sie wieder los, die Fastenzeit! Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten? Klamotten! Die Klamottenkur ist die jährlich größte Aktion der Kampagne www.modeprotest.de und findet seit 2012 statt.

Die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag bietet sich an, um sich einmal im Sinne von Slow Fashion dem Modediktat zu widersetzen. Die eigenen Konsumgewohnheiten und das Selbstbewusstsein werden über die Selbstreflexion auf die Probe gestellt. Für mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Und für weniger Zeit vor dem Kleiderschrank oder bei verführerischen Einkaufsbummeln!

Bei einem riesigen unüberschaubaren Kleiderschrank kann die reine Reduktion und das (Aus-)Sortieren Thema genug sein. Bei eingeschränkten Möglichkeiten und einem kleinen Budget kann die Zeit helfen, den eigenen Bedarf zu reflektieren und zukünftige Anschaffungen sinnvoll zu planen. Bei stark trendorientierten KäuferInnen kann die Klamottenkur helfen, den eigenen Stil zu fokussieren.

Die Kurgarderobe ist eine Minimalgarderobe und besteht aus 50 Teilen aus deinem Kleiderschrank. Sie hilft den Umgang mit einer reduzierten Garderobe zu üben und die Vorteile zu erkennen. Jeder kann selbst entscheiden, welche Kleidungsstücke er oder sie mitnehmen will.

Such dir deine liebsten Teile raus. Vergiss neben deinen Favoriten und Basics nicht, auch das ein oder andere Special für Sport, zum Schlafen, für den Job oder einfach zum in der Wohnung rumhängen, einzupacken. Oder etwas für eine besondere Gelegenheit! Die restliche Kleidung wird komplett weggepackt, damit man nicht in Versuchung kommt. Und damit der Unterschied so richtig schön deutlich wird.

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In diesem Zusammenhang sehr(!) zu empfehlen: norwegische Jugendliche werden mit den Produktionsbedingungen ihrer Kleidung konfrontiert --> www.aptv.no/sweatshop


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Video über die Reparatur-Initiativen - bitte ansehen, nutzen und verbreiten

Video über die Reparatur-Initiativen - bitte ansehen, nutzen und verbreiten

 

Der kurz vor dem Jahreswechsel fertiggestellte Videoclip über die Reparatur-Initiativen wurde bereits über 1.000 mal angeklickt: 



Gerne könnt ihr dieses Video für eigene Zwecke verwenden. Hier der Youtube-Link: http://youtu.be/kFSw1PUe66E
Und gerne könnt ihr das Video in eure Seite / euren Blog einbinden. Hier wird erklärt, wie der HTML-Codeschnipsel dafür angepasst werden kann.

So sieht beispielsweise eine Variante mit 560 Pixeln Videobreite aus, die ihr an die Stelle des HTML-Codes kopieren könnt, an der das Video erscheinen soll:

<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/kFSw1PUe66E?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

Wir freuen uns sehr, wenn ihr auf das Netzwerk Reparatur-Initiativen hinweisen/verlinken würdet. Das Logo des Netzwerks und die Bildmarke ohne Schriftzug findet ihr in der Download-Sektion, bzw. hier direkt.

Die generelle URL des Netzwerks lautet: www.reparatur-initiativen.de

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Vernetzungstreffen des Verbund Offener Werkstätten

Vernetzungstreffen des Verbund Offener Werkstätten

 

Ein Rückblick auf das diesjährige Vernetzungstreffen des Verbund Offener Werkstätten, das 2014 in Potsdam auf dem Gelände des Freiland stattgefunden hat. Der Artikel entstammt der Plattform www.offene-werkstaetten.org 

Schön war es beim Verbundtreffen vom 12.-16.11.2014, das dieses Jahr in Potsdam stattfand. Danke an Florent und Mario (Freiland/Werkhaus) für die tolle Organisation! Für alle, die nicht dabei sein konnten, kommt hier eine kleine Rückschau: von A wie Alugießen über f wie fairmondo bis zu xyz - wie Lastenrad.

Zunächst ging es ganz praktisch zur Sache - im Vorfeld fanden einige Workshops statt: So entstanden in dieser knappen Woche unter anderem drei Lastenräder. Till Wolfer von der dänisch-deutschen Designkooperation N55, die das Konzept entwickelt hat, war mit vor Ort und weihte die anwesenden Lastenrad-Freaks in die Tricks und Kniffe beim Bau eines xyz-Spaceframe-Vehicles ein. Mehr über das Siebdrucken von Sonderfarben konnte man bei Nico im Studio114 erfahren: Specials wie Ätz- oder Relieffarbe, die nach dem Druck nicht nur ein sicht-, sondern auch ein fühlbares Ergebnis hinterlässt. Beim Alugießen entstanden nach dem Prinzip der Verlorenen Form kleine Kunstwerke, z.B. ein Äffchen als Kühlerfigur fürs Lastenrad.

Am Freitag startete schließlich das eigentliche Vereinstreffen mit einigen Kurzvorträgen, in denen die ProjektmacherInnen vorstellten, was bei Ihnen los ist und an welchen Ideen gerade getüftelt wird: inspirierend und informativ, denn bei den Verbundmitgliedern ging in der letzten Zeit einiges. Hier findet Ihr die Präsentationen dieses Abends. Wer sie verpasst hat, kann unten den Input nachholen oder einfach das Gedächtnis auffrischen - los geht's im Süden:

Seit Mai unterstützt das FabLab Nürnberg mit dem MetroLab Fab-Initiativen aus der mittelfränkischen Metropolregion. Chris erzählte über die Erfahrungen der ersten Monate. Die Idee ist gut angekommen. An vielen Orten finden sich Gruppen zusammen, und das MetroLab-Team hilft Ihnen bei den ersten Schritten auf dem Weg zum eigenen Offenen Technologielabor. Das Projekt läuft noch bis 2016, wer also in der Gegend wohnt und seinen Traum vom gemeinsamen Fabben Wirklichkeit werden lassen will, kann sich gerne bei Chris und Co. melden. Aus Nürnberg gab es außerdem weitere wilde Ideen zu hören - aber dazu unten mehr.

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Das FabLab Paderborn plant, unter die Verleger zu gehen und ein FabMag  herauszubringen, das über Neuigkeiten aus der Welt des Selbermachens und Fabbings berichtet. Finanziert aus Werbemitteln soll eine Zeitschrift entstehen, die Werkstätten kostenfrei erhalten und an Ihre BesucherInnen weitergeben. Die bunte Mischung aus Bauanleitungen, Terminen und allgemeinen News könnte nicht nur ein authentisches Sprachrohr der Szene sein, sondern sich zum ultimativen Flyer für FabLabs entwickeln. Gerade sind die Paderborner dabei, ein Infopaket mit einem ersten Fahrplan zu erstellen. Mehr dazu also bald, das Beitragen von Content ist ausdrücklich erwünscht.

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Über schöne und weniger schöne Entwicklungen aus den vergangenen Monaten bei Kunststoffe hatte Frauke zu erzählen. Dem Verein wurden seine Räumlichkeiten auf dem Flugfeld Tempelhof gekündigt. Nun steht die anstrengende Suche nach neuen Flächen an. Toll dagegen und ein ganz innovativer Ansatz - Kunststoffe ist Teil der für zwei Jahre angelegten Kooperation Reusecity: In Berlin finden jährlich zahllose Messen und Großveranstaltungen statt, die haufenweise Müll produzieren. Reusecity rettet diese Hinterlassenschaften für eine Wiederverwendung: Die Aussteller entsorgen gebrauchsfähige Materialien noch am Messeort. Temporär wandern sie dann ins Lager von Kunststoffe, die gegen eine Spende Commons-Initiativen, Künstler- und SelbermacherInnen mit den nötigen Rohstoffen ausstatten.

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Nach dem xyz-Spaceframe-Workshop von Till gab es auf dem Verbundtreffen noch mehr von den Design- und Interventions-Projekten des Kollektivs N55 zu hören - seht selbst, was aus den Bausätzen neben Lastenrädern noch Aufregendes entstehen kann:

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In Nürnberg träumt man von der Stadt in der Stadt: der Quellkollektiv e.V. will auf den 250.000 m² der alten Quelleversandzentrale ein riesiges urbanes Experimentierfeld entstehen lassen. Fünf Themen verbinden die AktivistInnen mit dem Projekt: Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur, Bildung, Soziales und Wohnen/Leben. Urbane Landwirtschaft neben demokratischen Schulen, Mehrgenerationenwohnen und Indoorspielplätze zwischen Repair Cafés und Obdachlosenwärmestuben. Ein Ort für alle eben, der gleichzeitig zum großen Forschungsobjekt zu Subsistenz und commonsorientierter Stadtentwicklung werden könnte.

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Den Spagat zwischen akademischer Forschung und praktischem Lernen in der Schule wagt das Projekt Constructable. Die im Freiland angesiedelte machBar kooperiert dazu mit dem TLTL Lab der Universität Stanford. In fünf Potsdamer Schulen entstehen Tochterwerkstätten der machbar, in denen die SchülerInnen eigene Ideen erproben können - Ansprechpartner  vor Ort ist Mario, der die Umsetzung in den Schulen begleitet.


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Was würdest Du bauen, wenn Du zehn Jahre alt wärst? Einen Tisch, ein Baumhaus oder eine Weihnachtskrippe? Eine Seifenkiste, ein Kanu, eine Puppenstube? Hinter dem Werkraum Augsburg verbirgt sich eine Initiative, die kleinen und großen Kindern einen Platz zum gemeinsamen Bauen, Werkeln und Tüfteln erschließen will.

Felix hat den fairen Marktplatz fairmondo vorgestellt. Unter dem Motto "Dreh das Spiel um" wird hier eine anständige Alternative zu den bekannten Internetriesen geboten. Dahinter steht eine Genossenschaft mit bisher knapp 2.000 Teilhabern. Transparent und demokratisch ermöglicht die Plattform ressourcenschonenden und sozialen Konsum. Der Verbund eröffnet dort einen gemeinsamen Shop, in dem Werkstätten entstandene Produkte vertreiben können. Aber auch wer mit gutem Gewissen seine Weihnachtseinkäufe tätigen möchte, ist bei fairmondo bestens beraten - denn der Marktplatz bietet nicht nur eine faire, sondern vor allem eine schöne Auswahl feiner Dinge.


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In Dresden läuft seit diesem Frühjahr das fabelhafte Projekt metafab, über das wir auch schon berichtet haben. Matti lieferte einen Bericht zum Stand der Dinge - derzeit gastiert das Lab in den Technischen Sammlungen der Stadt Dresden.


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Einiges mehr gäbe es noch zu berichten: Sehr gut kam die Dokumentation der Mailänder Filmemacher Giulio und Lorenza an, die beim abendlichen Kino auch selbst anwesend waren: "Collaborative Work in Europe" zeigt Coworking Spaces in ganz Europa. Viele Werkstätten haben Interesse gezeigt, an weiteren Projekten der beiden mitzuwirken - vielleicht gibt es ja beim nächsten Treffen ein Vol.2 zu sehen. Und ein ziemlich großes Projekt, das den gesamten Verbund betrifft, wurde noch gar nicht erwähnt: Cowerk ist ein Forschungsvorhaben, in dem der Verbund als Praxispartner fungiert. Aber dazu mehr im Dezember, wenn der offizielle Startschuss fällt. Neben allem Organisatorischen war das Treffen: gemeinsames Fachsimpeln, Tüfteln und Träumen, ein bisschen Feiern und viel Schlemmen (das Essen der Taverna hauszwei im Freiland war köstlich!) - und das kann leider sowieso kein Text wiedergeben.

Aber vielleicht ein bisschen Vorfreude wecken auf das Wiedersehen im nächsten Jahr - wie und wo steht schon fest: bei den Dresdnern im Rosenwerk, vom 05. - 08.11.15.

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Erste bundesweite Netzwerktagung der Repair Cafés

Erste bundesweite Netzwerktagung der Repair Cafés

 
Über hundert Repair-Café-MacherInnen kamen auf Einladung der anstiftung zum ersten Netzwerktreffen im Deutschen Museum in München zusammen.

In Workshops wurden Fragen rund um interne wie externe Kommunikation, Versicherung, Haftung und rechtliche Grundlagen bearbeitet. Zugleich wurde diskutiert, wie die wachsende Community weiter vorangebracht und lokale Initiativen gestärkt werden können. Eines der Arbeitsergebnisse des Vernetzungstreffens 2014 ist diese Resolution.

Den Abschluss bildete ein hochkarätig besetztes, öffentliches Podiumsgespräch: Prof. Dr. Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums und Autor des Buches „Kultur der Reparatur“, Stefan Schridde, Kampagneninitiator und Autor des gleichnamigen Buches „MURKS?NEIN DANKE!“, Mathias Huisken, Geschäftsführer der internationalen Schrauberplattform ifixit.comSepp Eisenriegel, Reparaturpionier und Gründer des Reparatur- und Servicezentrums R.U.S.Z. in Wien, Dr. Christian Kreiss, Volkswirtschaftler und Autor des Buches „Geplanter Verschleiß“ sowie Andrea Baier, Soziologin der anstiftung legten ihren jeweils spezifischen Zugang zum Thema Reparieren und Repair Café und diskutierten mit den rund 120 Besuchern was getan werden kann, damit Reparatur wieder zur gelebten Alltagspraxis und Baustein nachhaltigen Lebensstils wird.

Auf der Tagung wurde zugleich bekanntgegeben, dass die anstiftung die Zusammenarbeit mit der holländischen „Stichting“ beendet hat. Wir unterstützen Repair Cafés nicht als Geschäftsmodell oder Marke, sondern wir sehen Reparieren als eine gemeinnützige und zivilgesellschaftliche Initiative mit vielen Facetten, die Freiraum zur Entfaltung braucht, sowohl was die Ausgestaltung der Logos als auch der Namen betrifft.

Vielen Dank an das Deutsche Museum für die Kooperation und Räumlichkeiten!

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