Das Urban-Gardening-Manifest

Das Urban-Gardening-Manifest

 

Unter dem Motto "Die Stadt ist unser Garten" haben zum Start im Oktober 2014 bereits über 60 Garteninitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet unter http://urban-gardening-manifest.de ein gemeinsames Manifest veröffentlicht. Dieser Schritt soll zur gesellschaftlichen und politischen Verortung der Urban-Gardening-Bewegung beitragen. Gleichzeitig will das Manifest zur  Diskussion über die Gestaltung der Zukunft der Stadt und über die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten und Stadtnatur als Gemeingüter beitragen.

Das Urban-Gardening-Manifest ist eine Initiative von Aktivisten und Aktivistinnen der Berliner Gemeinschaftsgärten Allmende-Kontor, Prinzessinnengarten und Kiezgarten, von Neuland Köln, sowie von "Eine andere Welt ist pflanzbar" und der anstiftung. Es wendet sich an die Bürger vor Ort, an die Stadtplaner und Verantwortlichen auf kommunaler Ebene und richtet sich gegen die Privatisierung des öffentlichen Raums und der öffentlichen Güter.

Seit 2012 wurde unter anderem im Rahmen verschiedener Tagungen der anstiftung kontinuierlich an einem gemeinsamen Manifest gearbeitet. Beim dritten Sommercamp der urbanen Gemeinschaftsgärten Ende August 2014 in Nürnberg konnte es in seiner finalen Version vorgestellt werden. Seit der Veröffentlichung des Textes und des dazugehörigen, professionell animierten Videos im Internet schließen sich den Erstunterzeichnern fortlaufend weitere Garteninitiativen an.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Manifests verstehen urbane Gärten als öffentliche Gemeingüter und wichtige Bestandteile einer lebenswerten, lebendigen und zukunftsfähigen Stadt.

 

Sie betonen, wie wichtig ein frei zugänglicher öffentlicher Raum ohne Konsumzwang für eine demokratische und plurale Stadtgesellschaft ist. Gleichzeitig fordern sie Politik und Stadtplanung auf, die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten anzuerkennen und ihre Position zu stärken.

Unter http://urban-gardening-manifest.de sind alle Erstunterzeichner als Logowand aufgeführt, auf dieser Website finden Interessierte weitere Information zu Hintergrund und Entstehung. Ebenso ist es dort möglich, das Manifest als PDF herunterzuladen oder als A2-Poster zuschicken zu lassen.

 

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