Blog anstiftung

 
Christa Müller forscht seit vielen Jahren zu nachhaltigen Lebensstilen und postmateriellen Wohlstandsmodellen. Sie ist Geschäftsführende Gesellschafterin der anstiftung. > Veröffentlichungen

Bambis Beet stirbt

Bambis Beet stirbt
Der Gemeinschaftsgarten vor dem Freiburger Stadttheater war eines der inspirierendsten Beispiele für das Zusammenspiel von urbaner Subsistenz und künstlerischer Produktion. Das gemeinsame Tätigsein im Schatten des monumentalen Theaterbaus mitten in der Innenstadt hat in den vergangenen vier Jahren viele Grenzen überwunden und Türen geöffnet. Mit dem Wechsel in der Intendanz muss der Garten nun weichen. Graham Smith, Initiator und Leiter von Bambis Beet, erläutert die Hintergründe.
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Postindustrielle Akteure

Postindustrielle Akteure
Menschen tun sich zusammen, um Bauanleitungen für mobile Solarkraftwerke zu entwickeln oder komplexe Landwirtschaftsmaschinen, die dann umsonst und für alle ins Netz gestellt werden. Und das sind nur zwei Beispiele von sehr vielen. Warum sie dies tun und was das über unsere Gesellschaft aussagt, bespricht Christa Müller im Interview mit dem Deutschlandfunk.
Foto: Falk Messerschmidt
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Alles andere als unpolitisch

Alles andere als unpolitisch
Eine international vernetzte, technophile Szene entwickelt nicht nur freie Software, sondern auch offene Hardware, die für alle zugänglich ist und ökologisch Sinn macht. Genossenschaften neuen Typs erproben postkapitalistische Wirtschaftsformen und entkommerzialisieren Wissen. Politik manifestiert sich hier im Handeln selbst… Hier geht`s zum kompletten Artikel von Christa Müller in der Frankfurter Rundschau.
Foto: Falk Messerschmidt
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Heterodoxe Wachstumskritik

Heterodoxe Wachstumskritik
Die PreisträgerInnen 2016 des u.a. von der anstiftung ausgeschriebenen Kapp-Forschungspreises für Ökologische Ökonomie haben bemerkenswerte akademische Arbeiten eingereicht. So macht der Leipziger Volkswirt Christian Arndt die marxistische Theorie für den zeitgenössischen wachstumskritischen Diskurs auf unerwartete Weise fruchtbar. Mehr zu den ausgezeichneten Arbeiten findet sich hier.
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Politik mit Gärten – Politik der Gärten

Politik mit Gärten – Politik der Gärten
Wenn Aldi ungefragt im Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor gegen die Vielfalt rappen lässt (PDF-Statement), wenn der Kohle- und Kernkraftwerkbetreiber Vattenfall einen Werbe-Gemeinschaftsgarten betreibt, wenn ein urbaner Garten für Google Werbung macht und Gala Modestrecken vor DIY-Beeten fotografiert - dann stellt sich die Frage nach der Politik von - und gegen Gärten. Die Nachbarschaftsakademie diskutierte das Thema in Berlin, das Urban-Gardening-Sommercamp Ende August in München. Die Debatte ist eröffnet.
Foto: Falk Messerschmidt
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Degrowth in Bewegung(en)

Degrowth in Bewegung(en)
Wie kann eine Welt jenseits von Wachstum, Konkurrenz und Profitstreben aussehen? Das multimediale Projekt „Degrowth in Bewegung(en)“ zeigt, welche Initiativen und Bewegungen an Alternativen arbeiten. VertreterInnen aus 34 Aktionsfeldern beschreiben, was sie ausmacht, was sie unterscheidet und wo Bündnisse möglich sind. Von der Care-Revolution bis zum Refugee-Movement, von Post-Development bis zur Anti-Kohle-Bewegung – in Texten, Videos, Bild und Ton diskutieren sie ihre Bezüge zur Degrowth-Idee.
> Hier geht’s zum Beitrag von Christa Müller über die Urban-Gardening-Bewegung sowie zu allen anderen Beiträgen.
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Der andere Blick

Der andere Blick
Im Kurzinterview rezensiert Christa Müller den besonderen Blick der Regisseurin Ella von der Haide und zeigt auf, welche gesellschaftliche Bedeutung dem gemeinschaftlichen Gärtnern zukommt: Urbane Gemeinschaftsgärten sind Laboratorien, in denen neue Formen des Zusammenlebens und -arbeitens gefunden und ein anderer Umgang mit menschlichen und nicht-menschlichen Lebewesen erprobt werden. Hier geht’s zum Film über die Filmpremiere.
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Eine andere Welt ist pflanzbar (Teil 5)

Eine andere Welt ist pflanzbar (Teil 5)

Mehr als 500 Gemeinschaftsgärten entstanden in den letzten Jahren in Deutschland. Tendenz steigend. Die Gartenprojekte sind so unterschiedlich wie ihre Gärtner*innen und die Städte, in denen sie sich befinden. Urbane Gärten sind weit mehr als ein hippes Großstadtphänomen, das zeigen nicht zuletzt die Gärten in Kleinstädten und Vororten. Der von der anstiftung produzierte Film von Ella von der Haide ist eine Reise zu sieben Gemeinschaftsgärten in Deutschland, die bislang nicht im Fokus der medialen Öffentlichkeit standen. Der Film ist nicht nur inhaltlich stark, sondern durch die Kamera von Sanne Kurz auch visuell ein „Must see“. Alle Gemeinschaftsgärten sind eingeladen, den Film kostenfrei im Gartenkino aufzuführen. Details gibt es auf der Filmseite
Foto: Heidrun Hubenthal

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Das Prinzip Commonismus

Das Prinzip Commonismus
"Mit Kommunismus im alten Sinn hat der neue Commonismus nichts zu tun, vom Geist des hippie-esken Kommunardentums ist er ebenso weit entfernt wie von dogmatischen Weltbildern. Zu einer 'Wir-Crowd' gehört jeder, der dies möchte; auf eine Ideologie muss sich niemand verpflichten; Individualität muss nicht ins Kollektiv eingepasst werden und Verschiedenheit ist ausdrücklich gewollt. Es geht nicht darum, zielstrebig und rücksichtslos die eigene Absicht umzusetzen, sondern sich in einen Fluss von Ereignissen zu begeben, der mal mehr oder weniger dynamisch ist. Man zielt auf immer wieder neu anzustoßende Prozesse sozialer Verbindung und findet sich zusammen im 'Prinzessinen-Garten' oder im 'Himmelbeet', in der 'Dingfabrik' oder dem 'Haus der Eigenarbeit' mitten in Hamburg, Berlin, Leipzig, Köln oder etwa München, wo die Soziologin Christa Müller die Stiftung 'anstiftung' leitet und seit Jahren über neue Formen der Arbeit und des Engagements jenseits des Marktes nachdenkt." Quelle (ab Min. -00:09)
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Die Welt als Nachbarschaft

Die Welt als Nachbarschaft

 

Der Prinzessinnengarten startet mit kuratorischer und finanzieller Unterstützung der anstiftung mit einer neuen Plattform aus Kunst, Politik, selbstorganisiertem Lernen und nachbarschaftlichem Engagement in den Sommer. KünstlerInnen, Forschende und Initiativen kommen an den Kreuzberger Moritzplatz, um nach lokalen Antworten auf drängende globale Fragen zu suchen. Es handelt sich um eine Akademie außerhalb der Akademie: selbstorganisiert, ohne Zugangsbeschränkungen und ohne Diplome. Initiativen und KünstlerInnen aus Kreuzberg, Brandenburg, Hamburg, Paris, New York, Asturien in Spanien und den USA beschäftigen sich mit dem Themenfeld "Stadt, Land, Boden". Programm, Hintergrund und Infos hier.

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Urbanität neu denken

Urbanität neu denken

 

Dankwart Guratzsch, früher einmal bekannt als Streiter der Springer-Presse gegen den „roten Städtebau“, nimmt sich nun den grünen Städtebau vor. Während Metropolen wie New York oder London, nicht zuletzt aus Klimaschutzgründen, längst dabei sind, ihre Infrastrukturen umzubauen, Grünflächen zu vernetzen, Wildtiere in den urbanen Räumen willkommen zu heißen und den alten Stadt-Land-Gegensatz zu verabschieden, taucht aus den Untiefen des letzten Jahrhunderts noch ein Aufschrei auf….
Hier die vollständige Kolumne von Christa Müller in der Frankfurter Rundschau.

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Die neuen Gartenstädte - Stadtplanung und urbane Gärten

Die neuen Gartenstädte - Stadtplanung und urbane Gärten

 

So lautet der Titel einer Recherchestudie von Ella von der Haide. Sie bietet einen Überblick über kommunales planerisches Handeln zur Unterstützung urbaner Gemeinschaftsgärten. Ziel der Recherche ist es, den Kommunen ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, um Ideen für Strategien und Kooperationsmöglichkeiten mit den Initiativen zu entwickeln.

Die recherchierten Beispiele reichen von Maßnahmenpaketen zur Förderung von urbanen Gärten wie z.B. „Green Thumb“ in New York, über Rahmenplanungen für kommunale Ernährungsstrategien in Brighton oder die „BioMetropole Nürnberg“ bis hin zu visionären Planungen von Neubaugebieten wie Agropolis in München. Die Studie entstand im Auftrag der Münchner Stiftungsinitiative für urbanes Gärtnern.

Hier geht es zum Download.

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Second Nature Urban Agriculture

Second Nature Urban Agriculture

Dass sich ausgerechnet die wachsenden Städte in Keimzellen und Ausgangsorte einer kommunitären und ökologisch sensiblen Zivilisation verwandeln, wäre eine unerwartete Wendung in der Fortschrittsgeschichte.

"Second Nature Urban Agriculture: Designing productive cities", so der Titel eines außergewöhnlichen Buchs, unterfüttert diese These. Die ArchitektInnen Katrin Bohn und André Viljoen aus London und Berlin entwerfen in dem durchgängig vierfarbgedruckten Werk mit spannenden Fotos und Modellzeichnungen produktive Stadtlandschaften als Designkonzept für nachhaltige Städte.

Sie zeigen in diversen Städten der Welt ihre Rolle als Laboratorien für eine nachhaltige Entwicklung auf. Das Buch reflektiert die Ergebnisse von zehn Jahren Forschung, Design und Umsetzung von urbanen Landwirtschaftsprojekten. Ein „must have“ für alle Interessierten und ExpertInnen.

Details zum Buch gibt es hier: http://www.routledge.com/books/details/9780415540582/

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12. Jahrestagung des Netzwerks Interkulturelle Gärten

12. Jahrestagung des Netzwerks Interkulturelle Gärten

Um „Handwerk in Interkulturellen Gärten“ ging es bei der 12. Netzwerktagung der Interkulturellen Gärten, diesmal in der Stadt, in der die Internationalen Göttingen als erstes Projekt des neuen Gemeinschaftsgärtnerns entstanden.

In Workshops und Vorträgen wurde das breite Spektrum handwerklicher Tätigkeiten in Interkulturellen Gärten by doing erprobt; beim Bau einer Erdbeerpyramide, beim Reparieren von Gartengeräten oder beim Kerzendrehen aus garteneigenem Bienenwachs.

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lesenswerte Arbeit: Oasen im Beton

lesenswerte Arbeit: Oasen im Beton
Vom ehemaligen Brauereigelände über die stillgelegte Bahntrasse bis hin zum Abstandsgrün eines Friedhofamtes: Brachliegende Flächen sind ein begehrtes Zielobjekt für urbane Gartenaktivisten. Aber wie genau ist eigentlich eine Brachfläche definiert? Welche Wirkungen haben die neuen Gärten auf die Stadtteilentwickung und wie kann Urban Gardening als offizielles Planungsinstrument in die Stadtplanung integriert werden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die jüngst auf unserer Website hochgeladene Diplomarbeit Oasen im Beton. Urban Gardening als Instrument zur Attraktivierung und Belebung von Brachflächen des frischgebackenen Raumplaners Carlos Tobisch von der TU Dortmund.

Unser Urteil: lesenswert!
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