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Als studierter Kommunikationswirt arbeitete Daniel Überall bis 2007 in unterschiedlichen Werbeagenturen. Im Gründungsteam von Utopia.de, der Online-Community für nachhaltigen Lebensstil, wurde die Passion zur Profession. 2011 startete er die Initiative Stadtimker und baut in München die Solidarische Landwirtschaft Kartoffelkombinat mit auf. Er ist außerdem im Vorstand in der Vereine taste of Heimat und Netzwerk Klimaherbst.

Daniel Überall ist seit 2012 Mitarbeiter der anstiftung und dort zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.

Jetzt online ansehen: Eine andere Welt ist pflanzbar (Teil 5)

Jetzt online ansehen: Eine andere Welt ist pflanzbar (Teil 5)
Der neue Film von Ella von der Haide ist eine Reise zu sieben Gemeinschaftsgärten in Deutschland: Gemeinschaftsgarten Annalinde Leipzig, Keimzelle und Hof vorm Deich Hamburg, Interkultureller Frauengarten OberhausenExperimentier- und Wabengarten des Ökologischen Bildungszentrums München, Interkultureller Garten Aalen.

Wir lernen die Projekte in ihrer städtischen Umgebung kennen und begleiten sie über ein Jahr hinweg durch die vier Jahreszeiten: vom Säen über das Ernten bis zur Winterarbeit. Der größte Gemeinschaftsgarten umfasst zwei Hektar und der kleinste gerade einmal 150 Quadratmeter.


In den Gärten treffen sich Menschen aus verschiedenen Generationen und aus den unterschiedlichsten Milieus der Gesellschaft – vom Kindergartenkind bis zur Rentnerin, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Sie gärtnern als Hobby, um sich selbst zu ernähren oder um Wissen weiterzugeben. Für einige ist es eine Form des politischen Protests oder der Stadtgestaltung, für andere ist es die Therapie, die sie am Leben hält, wieder andere verdienen hier ihren Lebensunterhalt. Geflüchtete berichten selber, warum Interkulturelle Gärten für sie auf so vielfältige Weise wichtige Orte des Ankommens in ihrem neuen Leben sind.

In den Gemeinschaftsgärten werden viele Themen konkret umgesetzt: der Erhalt traditioneller Nutzpflanzen und die Weitergabe alter Handwerkstechniken, Ernährungssouveränität, partizipative Stadtgestaltung, therapeutische Heilung durch das Gärtnern, Gestaltung von Allmenden oder Commons, Inklusion von Migrant*innen, Unterstützung von Flüchtlingen, Erproben neuer alternativer und kollektiver Ökonomien und noch vieles mehr.

Die Gemeinschaftsgärten sind Orte gesellschaftlicher Transformation und der Visionen, in denen eine sozial gerechte, basisdemokratische, inklusive und ökologische Gesellschaft experimentell erprobt wird. 
Dieser Film inspiriert wie die Gärten selber!

Regie: Ella von der Haide
Kamera: Sanne Kurz
Produktion 2016: anstiftung und Eine andere Welt ist pflanzbar! 

Die Vorführung und Vorführungsrechte sind kostenfrei für soziale Projekte. Bei Interesse bei uns melden, dann schicken wir einen Downloadlink zu einer hochauflösenderen Version oder eine DVD bzw. Blu-Ray.

> mehr Infos zum Film und Ella von der Haide
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Neue Bauernregeln und alte Fronten

Neue Bauernregeln und alte Fronten
Das Bundesumweltministerium startete neulich eine Kampagne mit neuen Bauernregeln - u.a. "Zu viel Dünger, das ist Fakt, ist fürs Grundwasser beknackt." oder „Haut Ackergift die Pflanzen um, bleiben auch die Vögel stumm.“

Ministerin Barbara Hendricks betont dabei (Rede als Text), wie wichtig die breite Diskussion über eine soziale und ökologische Landwirtschaft ist: 
 

Es ist erschreckend, wie Hendricks seitdem angegangen wurde. Die Verfechter der chemisch-synthetischen Landwirtschaft sehen rot. Ganz vorne dran der Bauernverband ("Schließt der Bauer Hof und Stall, brachten Umweltauflagen ihn zu Fall.") und Landwirtschaftsminister Christian Schmidt: "Eine steuerfinanzierte Kampagne, die die Diffamierung eines gesamten Berufsstandes mindestens in Kauf nimmt, gehört meiner Ansicht nach nicht in den Instrumentenkasten guter Regierungskommunikation. Ich fordere Sie auf, die Kampagne sofort zu beenden und sich für den entstandenen Schaden bei den Bäuerinnen und Bauern öffentlich zu entschuldigen." - hier die Antwort von Hendricks.

In den sozialen Medien haben sich die Trolle der Agrarlobby in Stellung gebracht. Und wir Naivlinge hatten schon fast geglaubt, es gäbe ein Umdenken hin zu zukunftsfähiger Landwirtschaft. Aber eines muss man der Bundesumweltministerin lassen: Die Diskussion ist in Gang gekommen.
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Neuerscheinung: Die Welt reparieren

Neuerscheinung: Die Welt reparieren
Es ist nicht mehr zu übersehen, die Welt ist aus den Fugen geraten, und das nicht erst seit AfD, Brexit oder der US-Wahl. Welche Antworten braucht es neben hör- und sichtbarem politischem Engagement jeder/-s Einzelnen? Beachtenswerte Ansätze, den vielschichtigen Gegenwarts- und Zukunftsfragen zu begegnen, analysieren wir in unserem jetzt erhältlichen, wirklich wundervollem Buch:

Die Welt reparieren - Open Source und Selbermachen
als postkapitalistische Praxis
(Hg. von Andrea Baier, Tom Hansing, Christa Müller und Karin Werner)

Denn längst experimentieren neue Akteure mit kleinteiligen Lösungen für die Nahrungsmittel- und Energieproduktion, aber auch für Design und eine für alle zugängliche Technik. Jenseits von Markt und Staat entstehen Formen des kollaborativen Produzierens, Reparierens und Teilens, die den industriellen Kapitalismus herausfordern und überschreiten. Das Buch widmet sich dieser vielversprechenden Praxis und bietet zugleich eine gesellschaftliche Einordnung der neuen »Labore« postkapitalistischen Fabrizierens.

Ein Buch - zwei Varianten
Das inhaltlich an die vergriffene „Stadt der Commonisten“ anschließende Werk ist in zwei Varianten erhältlich. Einmal als klassisches Buch mit händisch und in Sonderfarbe siebbedrucktem Textileinband über den Buchhandel - und als kostenloses Open-Access-PDF zum Download.

Mehr unter www.die-welt-reparieren.de

Preis: 19,99 Euro
11/2016, 352 Seiten, kart., zahlr. farb. Abb.
Abb. Umschlag aus: ‚reparaturen der welt, explosionszeichnungen‘, copyright Nele Ströbel 2000 www.nele-stroebel.de/
transcript Verlag, Bielefeld
ISBN 978-3-8376-3377-1
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Ernährungsräte und Lebensmittelproduktion

Ernährungsräte und Lebensmittelproduktion
Im nordamerikanischen Raum sind Ernährungsräte (Food Policy Councils) bereits in vielen Städten und Gemeinden aktiv. Diese Experten- und Beratungsgremien haben sich das Ziel gesetzt, gemeinsam eine nachhaltige Lebensmittelversorgung für die Stadt zu gestalten und  für eine regionale Ernährungspolitik einzutreten.

In Deutschland gibt es bereits Ernährungsräte in Köln und Berlin, in Hamburg und anderen Städten wird derzeit die Gründung vorbereitet. Eine schöne Übersicht findet sich auf dem Blog speiseräume.de von Philipp Stierand: http://ernaehrungsraete.de



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Webinar: Bienen halten im Gemeinschaftsgarten

Webinar: Bienen halten im Gemeinschaftsgarten
Passend zur Tag-Nacht-Gleiche und dem Saisonstart in den Gemeinschaftsgärten, gab es letzte Woche das Webinar „Biologisch imkern - Bienen halten im Gemeinschaftsgarten“. Kristin Mansmann erläuterte den Ablauf des Bienenjahrs und ging auf die Besonderheiten des biologischen Imkern ein.

Die Folien findet Ihr hier als Download und das komplette Webinar könnt Ihr hier als Aufzeichnung sehen:

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Wenn Gärten wieder Hoffnung geben

Wenn Gärten wieder Hoffnung geben
Seit einem Jahr entstehen Gartenprojekte auch an Flüchtlingsunterkünften. Die Zugangsmöglichkeiten für die Nachbarschaft hängen, anders als in den landläufigen Interkulturellen Gärten, dabei stark von den Betreibern der Unterkünfte und der Lage der Flächen ab. Ein Beispiel für ein offenes Projekt ist der Willkommenskulturgarten in Berlin-Spandau am Flüchtlingsheim Refugio der AWO. Auch der Garten der Hoffnung/bustan-ul-amal entstand auf dem Gelände einer Containerunterkunft. Im Berliner Bezirk Köpenick haben sich AnwohnerInnen direkt bei der Planung des Außengeländes eingebracht. Der Jahresrückblick 2015 zeigt eindrucksvoll die Entwicklung:



Bereits seit 2011 gibt es den Interkulturellen Garten Freiburg-Bissierstraße. Wie bei allen Gartenprojekten, die auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften aufgebaut werden, waren auch hier besonders die Kinder von Anfang an mit Begeisterung dabei. Aus ihrer jahrelangen Erfahrung heraus haben die Freiburger Gemeinschaftsgärten eine Absichtserklärung mit Vorschlägen für die Stadt Freiburg zur Förderung einer gärtnerischen Willkommenskultur formuliert.

Wer sich zu dem Thema Umweltbildung mit Flüchtlingen informieren möchte, findet hier viele Informationen und Einstiegsmöglichkeiten.
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Bericht von der Konferenz in Ramallah zur Politisierung der urbanen Gartenbewegeung

Bericht von der Konferenz in Ramallah zur Politisierung der urbanen Gartenbewegeung
Im vergangenen Sommer waren Ella von der Haide und Severin Halder in Ramallah auf der siebten „Internationalen Konferenz für Kritische Geographie“ und haben dort das Urban Gardening Manifest und seinen Entstehungsprozess vorgestellt. Einen Kurzbericht von dieser Reise gibt es hier.
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Urbane Gärten: nicht-kommerzielle Freiräume

Urbane Gärten: nicht-kommerzielle Freiräume
Der öffentliche Raum gehört uns allen. Genau das unterscheidet ihn nämlich von privatem Raum. Und niemand sollte das Recht haben, ihn ungefragt durch Werbebotschaften zu besetzen. Insbesondere dann nicht, wenn ein urbaner Gemeinschaftsgarten davon betroffen ist, der sich in besonderer Weise als Gemeingut und als Freiraum für alle versteht. Der aktuelle Fall des  Prinzessinnengartens - dort hat ein Hersteller für Lufterfrischer die Bekanntheit des Gartens nutzen wollen und die angrenzende Hauswand als Werbefläche gebucht - verweist nochmals auf die Bedeutung des  Urban Gardening Manifests.
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Reparatur ermöglichen: Wider die Wegwerfwirtschaft!

Reparatur ermöglichen: Wider die Wegwerfwirtschaft!
"Runder Tisch Reparatur" übergibt Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth acht Forderungen, um die Rahmenbindungen für Reparatur zu stärken.

Berlin, 23.11.2015 – Steuervergünstigungen auf Reparaturen und Gebrauchtwaren sowie verbesserten Zugang zu Ersatzteilen, das sind nur einige der Forderungen des Runden Tisches Reparatur. Anlässlich der europäischen Abfallvermeidungswoche haben heute Mitglieder der neuen Initiative ihren Forderungskatalog an Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth übergeben und dabei die überragende Bedeutung der Reparatur für eine ressourcensparende und klimafreundliche Lebensweise betont. 

Das breite Bündnis aus Verbraucherschützern und Wissenschaftlern, von Umweltverbänden, der reparierenden Wirtschaft, Reparaturinitiativen und der Zivilgesellschaft fordert von der Politik, die Rahmenbedingungen für die Reparatur deutlich zu verbessern. Produkte zu reparieren sei deutlich nachhaltiger als Recycling, da jede Form von Recycling viel Energie verbraucht und nur ein Teil der Stoffe erneut verwendet werden kann. „Aktuell ermöglicht die Politik, dass für die Mülltonne produziert wird. Verschleißteile wie Akkus müssen austauschbar bleiben und die Bedingungen für die Reparatur dürfen sich nicht weiter verschlechtern. Eine Rahmensetzung, die Reparatur erleichtert, muss ein zentraler Baustein bei der Umsetzung des Nationalen Programms für Nachhaltigen Konsum werden“, sagt Cornelia Heydenreich von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, die beim Runden Tisch vertreten ist.

Zentrale Forderungen des Runden Tisches Reparatur sind unter anderem, den Zugang zu Ersatzteilen und allen wichtigen Informationen, Werkzeugen und Diagnosetools zu erschwinglichen Preisen für alle reparierenden Marktakteure sicherzustellen. Zudem schlägt er eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf Reparaturen und Gebrauchtwaren vor - als Kaufanreiz für solche Produkte und um die für die Nachhaltigkeit so wichtige Reparaturbranche zu stärken. „Verbraucher müssen die Option erhalten, durch Reparatur die Lebensdauer von Produkten zu verlängern und damit Ressourcen zu schonen“, sagt Marion Jungbluth von der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Detlef Vangerow vertritt beim Runden Tisch etwa 1000 reparierende Werkstätten und FachhändlerInnen und weist auf die Probleme der Branche hin. Er fordert: „Wir brauchen eine richtige Reparaturrevolution. Alle reparierenden Marktakteure müssen Zugang zu Ersatzteilen erhalten, und zwar zu erschwinglichen Preisen.“

Tom Hansing vom Netzwerk Reparatur-Initiativen ergänzt: „Wir fordern eine neue Reparaturkultur. Ein verändertes Konsumentenbewusstsein entfaltet sich dort, wo Nachhaltigkeit gemeinsam und kooperativ praktiziert werden kann. Reparaturrelevante Informationen müssen daher unkompliziert zur freien Verfügung gestellt werden.“

Dr. Eick von Ruschkowski vom NABU macht klar: „Die Bundesregierung und die EU-Kommission werden ihrer Verantwortung bei der Gestaltung reparaturfreundlicher Produkte und Prozesse nicht gerecht. Nur durch klare Vorgaben beim Ökodesign und steuerliche Anreize wird Reparieren einfacher und lohnt sich wieder.“

Rolf Buschmann vom BUND warnt: „Das Reparieren und Wiederverwenden möglichst vieler Geräte leistet einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz. Defekte Geräte zu recyceln ist nur die zweitbeste Lösung, da wichtige Rohstoffe verloren gehen. Und beim Produzieren neuer Geräte werden wieder neue Ressourcen verbraucht.“

Der Runde Tisch Reparatur will Wege zu einem Ende der Wegwerfgesellschaft aufzeigen. Reparaturen stärken die lokale Wirtschaft, schaffen Arbeitsplätze und haben positive Auswirkungen auf die Umwelt: Nirgendwo in Europa fällt so viel Elektroschrott an wie in Deutschland. Allein 2014 waren es nach Angaben der United Nations University der EU 1,8 Millionen Tonnen.


(auf dem Foto, vlnr: Matthias Huisken (ifixit), Phillip Held (Verbraucherschutz NRW), Gudrun Pinn (Bundesverband für Umweltberatung), JohannaSydow (germanwatch), Tom Hansing (Netzwerk Reparatur-Initiativen, anstiftung), Dirk Jepsen (Oekopol), Jochen Flasbarth (Umwelt Staatssekretär), am Pult: Detlef Vangerow (Vangerow GmbH)

Kontakt für Rückfragen:
Netzwerk-Reparatur-Initiativen
Tom Hansing
0179-775 26 77
tom.hansing@anstiftung.de

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Webinar: Kompost - Teil 1

Webinar: Kompost - Teil 1

Viele von Euch kennen Christine Nimmerfall schon von unserer Webinarreihe "Gärtnerische Grundlagen". In diesem Webinar sind wir tiefer in die erstaunlichen Details und Besonderheiten der Kompostierung eingestiegen. Der erste Teil behandelte u.a. diese Fragen:

  • Wer macht den Kompost, welche Mikro- und Makroorganismen sind hier am Werk?
  • Wo ist der beste Platz und was darf alles auf den Kompost?
  • Welche Arten von Kompostsilos gibt es, was sind die Vorteile?
  • Woran erkennt man, dass alles richtig läuft?
  • Welche Formen des Kompostierens gibt es? (Mulchen, Flächenkompost, Laubkompost)
  • Wieviel Kompost sollte ausgebracht werden, welche Wirkung hat er auf verschiedene Bodenarten?


> Zum Download der Präsentationsfolien bitte hier entlang.
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Broschüre über die Reparatur-Bewegung

Broschüre über die Reparatur-Bewegung
Mit der Broschüre legt die anstiftung eine Momentaufnahme der jüngsten Aktivitäten in Repair-Cafés, Elektronikhospitälern und Reparaturtreffs vor. Wir zeigen in Projekt-Portraits, wie facettenreich schon heute die Praxis des gemeinschaftlichen Reparierens ist - und was ExpertInnen dazu sagen. Darüber hinaus stellen wir das Netzwerk Reparatur-Initiativen vor und informieren über die Vernetzungsarbeit der anstiftung.

Auf der Webseite des Netzwerks Reparatur-Initiativen kann man die Broschüre bestellen oder auch als PDF downloaden. > zur Broschüre
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Vernetzungstreffen der Reparatur-Initiativen 2015

Vernetzungstreffen der Reparatur-Initiativen 2015
80 TeilnehmerInnen aus bundesdeutschen Reparatur-Initiativen trafen sich im Oktober auf dem Pfefferberg in Berlin zum zweiten bundesweiten Vernetzungstreffen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hob in ihrer Video-Botschaft die Bedeutung der Reparatur-Initiativen für eine Reparaturkultur in Deutschland hervor und bezeichnete Reparieren als praktizierte Nachhaltigkeit.

Themen des Vernetzungstreffens waren u.a.:

  • Reparieren mit Kindern und in der Schule,
  • das Pilotprojekt für ein Reparatursiegel,
  • Reparatur-Initiativen in Flüchtlingsunterkünften,
  • die Onlineplattform www.reparatur-initiativen.de,
  • die kostenlose Haftpflichtversicherung für Mitglieder des Netzwerks Reparatur-Initiativen.
Auf der Webseite des Netzwerks Reparatur-Initiativen ist die Veranstaltung ausführlich dokumentiert. > zur Dokumentation


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Refugees welcome

Refugees welcome
Gemeinschaftsgärten sind Orte, an denen Flüchtlinge willkommen sind. Viele Gartenprojekte haben Kontakte zu Flüchtlingen geknüpft, einige sind auf den Flächen der Asylbewerberheime entstanden. Unterstützung für die Arbeit mit Flüchtlingen bietet unser neues Praxisblatt "Flüchtlinge und AsylbewerberInnen".

Auch die diesjährige Netzwerktagung für Interkulturelle Gärten hatte das Thema: „Interkulturelle Gärten – Flüchtlinge willkommen“ und ist hier dokumentiert: http://anstiftung.de/urbane-gaerten/netzwerktagungen.

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Unsere Mitarbeiterin Najeha Abid (links) im Gespräch mit Flüchtlingen aus der nahe gelegenen Unterkunft anlässlich des Urban Gardening Sommercamps 2015 im Garten Annalinde Leipzig.
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Webinar: Permakultur Werkzeugkoffer für StadtgärtnerInnen

Webinar: Permakultur Werkzeugkoffer für StadtgärtnerInnen
Der Begriff Permakultur (permanent agriculture / dauerhafte Landwirtschaft) zielt auf die Gestaltung von Natur im Wissen, dass die Natur selbst die nachhaltigsten Systeme schafft. Durch aufmerksame Beobachtung können hilfreiche Gestaltungsprinzipien erkannt werden, die sich auf verschiedenste Ebenen anwenden lassen. Permakultur bietet einen ganzheitlichen Rahmen und kann gleichzeitig ein Werkzeugkoffer für die bewusste Gestaltung urbaner Gemeinschaftsgärten zu ökologisch verträglichen, resilienten und ästhetischen Orten sein.

Im Webinar werden einige der Permakultur-Werkzeuge genauer vorgestellt: Beobachtungs- und Gestaltungsansätze, Methoden zur Planung und konkreten Anwendungen wie Bodenverbesserung, Komposttoiletten, Swales oder Sonnenfallen.



> Hier gehts zum Download der Folien.

Referent:
Sebastian Kaiser, Absolvent der Permakultur-Akademie (Diploma of Applied Permaculture), Mitbegründer der Dresdner Transition-Town-Initiative, Mitgärtner im Gemeinschaftsgarten Dresden-Johannstadt, aktiv im GartenNetzwerk Dresden und im deutschen Permakultur-Netzwerk; Konzepter und Gestalter partizipativer Projekte, Moderator und Referent.
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Urban Gardening Sommercamp 2015 in Leipzig

Urban Gardening Sommercamp 2015 in Leipzig
Das 4. bundesweite Sommercamp fand am letzten Augustwochenende 2015 im Gemeinschaftsgarten Annalinde in Leipzig statt. Die besprochenen Themen waren u.a.:

  • aktueller Stand der Gemeinschaftsgärten in Deutschland
  • Führung durch Gemeinschaftsgarten, Gärtnerei und Streuobstwiese
  • Projektentwicklung im urbanen Raum
  • politische Dimension städtischen Gärtnerns
  • Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Pressearbeit - wie geht das?
  • Vernetzung - wie warum und wie?"
Der Bericht vom Kölner Neuland-Garten gibt Einblicke in Inhalte und Atmosphären des Camps. Erste Bilder findet Ihr hier.

1000 Dank nochmal ans Annalinde-Team!
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