Als studierter Kommunikationswirt arbeitete Daniel Überall bis 2007 in unterschiedlichen Werbeagenturen. Im Gründungsteam von Utopia.de, der Online-Community für nachhaltigen Lebensstil, wurde die Passion zur Profession. 2011 startete er die Initiative Stadtimker und baut in München die Solidarische Landwirtschaft Kartoffelkombinat mit auf. Er...
Als studierter Kommunikationswirt arbeitete Daniel Überall bis 2007 in unterschiedlichen Werbeagenturen. Im Gründungsteam von Utopia.de, der Online-Community für nachhaltigen Lebensstil, wurde die Passion zur Profession. 2011 startete er die Initiative Stadtimker und baut in München die Solidarische Landwirtschaft Kartoffelkombinat mit auf. Er ist außerdem im Vorstand des Netzwerk Klimaherbst e.V.

Daniel Überall ist seit 2012 Mitarbeiter der anstiftung und dort zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.
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Nutzung statt Leerstand - ein Film über das Wächterhaus

Nutzung statt Leerstand - ein Film über das Wächterhaus

Leerstand bedeutet in vielen Köpfen Stillstand und Abriss. Muss das aber wirklich immer so sein? Wie setzt man Signale von Aufbruch in einst verlorenen Häusern?

Nutzung statt Leerstand
Der Verein „HausHalten“ organisiert mit den Modellen „Wächterhaus“ und „Ausbauhaus“ neue Kooperationen zwischen Nutzern und Eigentümern. Verwaisende Quartiere der Stadt werden für die Bürger wieder anfassbar. Kreative und soziale Potentiale finden Raum und es bieten sich Chancen, die Lebens- und Arbeitswelt selbst zu gestalten.

Der Film „Häuser erhalten. Räume eröffnen!“ von Daniel Kunle und Holger Lauinger will Anregung sein, diese belebenden Ansätze auch an anderen Orten zu praktizieren. Was also können wir Bürger und die Entscheider in unseren Kommunen lernen für die Gestaltung unserer Stadt?


Um mit dem Film möglichst viele Menschen zu erreicht, wurde als CC-Lizenz veröffentlicht und ist damit von allen Interessenten im nicht-kommerziellen Rahmen aufführbar. Hierfür ist er bei HausHalten gegen Portoübernahme auch auf DVD erhältlich.

Hier gehts zur Facebook-Seite des Films
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Webinar-Reihe "Gärtnerische Grundlagen" - Teil 4: Düngen

Webinar-Reihe "Gärtnerische Grundlagen" - Teil 4: Düngen

Hier die 4. Folge des Webinars:



Die Unterlagen der Webinare des Winterhalbjahrs 2013/14 findet Ihr nach und nach hier:
http://www.anstiftung.de/downloads/category/20-webinare

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Wohlstand ohne Wachstum

Wohlstand ohne Wachstum

Unsere Geschäftsführerin Dr. Christa Müller im Interview mit Tom Aslan.

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Artikel über DIY im enorm-Magazin und bei SPIEGEL online

Artikel über DIY im enorm-Magazin und bei SPIEGEL online

Ein Artikel über den DIY-Ansatz von Offenen Werkstätten aus dem enorm-Magazin (Dez/Jan) hat es jetzt auch zu SPIEGEL online geschafft. Aus dem Bedarf an einer brauchbaren Lösung heraus haben sich zwei Münchener einfach selbst in die HEi-Werkstatt gestellt.

Was man beim Selbermachen statt Kaufen noch erlebt, kann hier nachgelesen werden.
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Wie gesund ist die Essbare Stadt?

Wie gesund ist die Essbare Stadt?

Klar, bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln in unseren Breiten spielt der Anbau mengenmäßig keine Rolle. Wir werden uns am Stadtgemüse also sicher nicht vergiften.

Dennoch steht die Frage im Raum, wie belastet ist die Ernte in den urbanen Gärten tatsächlich? Ein neuer Artikel von Dr. Ina Säumel fasst den aktuellen Stand der Diskussion auf und zeigt, was man gegen die Belastungen unternehmen kann. Artikel als PDF
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Webinar-Reihe "Gärtnerische Grundlagen" - Teil 3: Mischkulturen

Webinar-Reihe "Gärtnerische Grundlagen" - Teil 3: Mischkulturen

Hier nun die 3. Folge des Webinars:



Die Unterlagen der Webinare des Winterhalbjahrs 2013/14 findet Ihr nach und nach hier:
http://www.anstiftung.de/downloads/category/20-webinare

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Webinar-Reihe "Gärtnerische Grundlagen" - Teil 2: Keimen und Wachsen

Webinar-Reihe "Gärtnerische Grundlagen" - Teil 2: Keimen und Wachsen

Gestern fand das zweite von fünf Webinaren statt. Die Münchner Gartenakivistin und -expertin Christine Nimmerfall ging auf die Themen Keimen und Wachsen ein. Das zweistündige Webinar kann hier als Aufzeichnung nach-gesehen werden:



Die Unterlagen der Webinare des Winterhalbjahrs 2013/14 findet Ihr nach und nach hier:
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Übersicht zum Thema Ernährungssouveränität

Übersicht zum Thema Ernährungssouveränität
„Ernährungssouveränität ist das Recht der Völker auf gesunde und kulturell angepasste Nahrung, nachhaltig und unter Achtung der Umwelt hergestellt. […] Sie ist das Recht der Bevölkerung, ihre Ernährung und Landwirtschaft selbst zu bestimmen. Ernährungssouveränität stellt die Menschen, die Lebensmittel erzeugen, verteilen und konsumieren, ins Zentrum der Nahrungsmittelsysteme, nicht die Interessen der Märkte und der transnationalen Konzerne.“ (Erklärung von Nyeleni)

Bereits in der zweiten Auflage (Oktober 2013) behandelt die Agrar-Gruppe von Attac Österreich das Thema Ernährungssouveränität. Neben Fragen wie “Alles grün, alles gut? Green Grabbing und die Finanzialisierung der Natur” geht es um EU-Politik, Dumpingpreise und Lebensmittelverschwendung. Darüber hinaus fehlt auch ein Blick auf den rechten Rand der Biobewegung nicht. Insgesamt eine sehr gelungene Übersicht mit teilweise unterhaltsamen Illustrationen. Hier gibt's die komplette Broschüre als PDF.

Eine Säule der Ernährungssouveränität ist Saatgut, auch im ersten Teil unseres Webinars Gärtnerische Grundlagen ging es (im Kontext von urbanen Gärten) um dieses Thema.
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Webinar-Reihe "Gärtnerische Grundlagen" - Teil 1: Saatgut

Webinar-Reihe "Gärtnerische Grundlagen" - Teil 1: Saatgut

Letzte Woche fand das erste von fünf Webinaren statt. Die Münchner Gartenakivistin und -expertin Christine Nimmerfall ging auf das Thema Saatgut ein. Das zweistündige Webinar kann hier als Aufzeichnung nach-gesehen werden:



Die Unterlagen der Webinare des Winterhalbjahrs 2013/14 findet Ihr nach und nach hier:
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Rückblick Netzwerktreffen 2013

Rückblick Netzwerktreffen 2013

Am Wochenende, 08.-10.11., fand in München das fünfte Netzwerk-Treffen des Verbunds Offener Werkstätten statt. Knapp 80 Menschen aus 30 verschiedenen Werkstatt-Projekten aus ganz Deutschland waren angereist, um sich kennenzulernen, auszutauschen, über Workshop-Formate und "Betriebssysteme" Offener Werkstätten zu sprechen, um zu überlegen, wie der Vielfalt an Möglichkeitsorten mehr Aufmerksamkeit zuteil werden kann oder wie man neue Nutzergruppen erreicht.

Einen Bericht mit vielen Infos finden Sie hier.
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Einnahmen bei gemeinnützigen Vereinen

Einnahmen bei gemeinnützigen Vereinen
Liebe Garten- und ProjektmacherInnen,

folgende Informationen aus dem Vereinsinfobrief Nr. 267 könnten für Euch interessant sein:
 
3. Das Nebenzweckprivileg

Wirtschaftliche Tätigkeiten in Vereinen sind in bestimmten Fällen nicht nur gemeinnützigkeitsrechtlich problematisch. Auch das zivile Vereinsrecht sieht den Verein als nichtwirtschaftliche Rechtsform vor und erlaubt wirtschaftliche Betätigungen nur als sog. Nebenzweck.

§ 21 BGB regelt ganz pauschal, dass der Zweck einen Vereins, der die Rechtsfähigkeit durch Eintragung ins Vereinsregister erhält, nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet sein darf. Die Rechtsprechung hat diese restriktive und praxisferne Regelung aber um das sogenannte Nebenzweckprivileg ergänzt. Ein Verein gilt danach auch dann als nichtwirtschaftlich, wenn er zur Erreichung seiner idealen Ziele unternehmerische Tätigkeiten entfaltet, sofern diese dem nichtwirtschaftlichen Hauptzweck zu- und untergeordnet und Hilfsmittel zu dessen Erreichung sind (Bundesgerichtshof [BGH], Urteil vom 29.09.1982, I ZR 88/80).

Der Rahmen für einen wirtschaftlichen Nebenzweck ist nicht eindeutig gezogen. Die wesentlichen Kriterien für eine vereinsrechtlich zulässige wirtschaftliche Nebentätigkeit sind:

  • Der Verein muss seiner Satzung nach und auch tatsächlich einen ideellen (gemeinnützigen, wohltätigen, geselligen, wirtschaftlichen, künstlerischen oder einen sonstigen nichtwirtschaftlichen) Zweck verfolgen
  • Die wirtschaftliche Tätigkeit muss eine untergeordnete Rolle spielen. Der Hauptzweck - nicht nur laut Satzung - muss nichtwirtschaftlich sein.
  • Die wirtschaftliche Tätigkeit muss sich im Rahmen des Vereinszwecks halten und muss diesem zugeordnet sein. Sie darf kein Selbstzweck sein.

Teilweise wird in der Rechtsprechung die Auffassung vertreten, das Nebenzweckprivileg umfasse nur Tätigkeiten, die für die Satzungszwecke unentbehrlich sind (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 10.12.1997, 3 Wx 488/97). Das wird aber vor allem für größere Wirtschaftbetriebe gelten und ist nur ein Kriterium dafür, ob noch eine Nebentätigkeit vorliegt.


Beispiel: Das Schleswig-Holsteinische OLG bewertet eine "Bunte Meile" mit Verkaufsständen im Rahmen einer Kulturveranstaltung durchaus noch als zulässige Nebentätigkeit, auch wenn es daran zweifelt, dass die Verkaufstätigkeit für die Durchführung des Hauptprogramms unentbehrlich ist. Ausschlaggebend sei, dass die wirtschaftliche Tätigkeit deutlich im Zweckzusammenhang mit dem kulturellen Unterhaltungsprogramm steht und keine besonderen Gefahren für die Interessen der Vereinsgläubiger birgt (Beschluss vom 4.01.2001, 2 W 130/00).


Der Umfang des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs

Die Rechtsprechung hat in Hinsicht auf den erlaubten Umfang wirtschaftlicher Betätigung keine objektiven Größenkriterien festgelegt - weder absolut noch etwa auf das Verhältnis der Einnahmen bezogen. Der BGH vertritt die Auffassung, dass selbst eine umfangreiche gewerbliche Betätigung eines Idealvereins noch unter das Nebenzweckprivileg fallen könne (Urteil vom 4.06.1986, I ZR 29/85).

In einem neueren Urteil lehnt das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt eine zahlenmäßige Bewertung explizit ab (Beschluss vom 28.10.2010, 20 W 254/10). Das Verhältnis der Einnahmen aus wirtschaftlichen und nichtwirtschaftlichen Tätigkeiten könne bei der Bewertung keine Rolle spielen. Es verweist zur Begründung vor allem darauf, dass sich die ehrenamtlichen Leistungen der Vereinsmitglieder einer solchen Bewertung entziehen. Stattdessen hebt es auf eine qualitative Zweck-Mittel-Relation ab. Ausschlaggebend - so das OLG - ist, dass das ideelle Tätigkeitsfeld dem Verein das Gepräge gibt und sein Erscheinungsbild bestimmt. Es schränkt das aber dahingehend ein, dass in diesem Rahmen nur die wirtschaftlichen Tätigkeiten gerechtfertigt sind, die dem ideellen Hauptzweck nützlich sind oder ihm funktional dienlich sind.


Nebenzweck und Zweckbetrieb

Das Nebenzweckprivileg des BGB deckt sich nicht mit den Voraussetzungen für die steuerliche Gemeinnützigkeit. Man kann aber davon ausgehen, dass wirtschaftliche Geschäftsbetriebe, die steuerlich als Zweckbetriebe gelten, sich eher im Rahmen des Nebenzweckprivilegs bewegen als steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetriebe. Das ergibt sich schon daraus dass Zweckbetriebe ihrer Definition die Forderung nach einer funktionalen Zuordnung zu den Satzungstätigkeiten erfüllen und sich damit mit dem Nebentätigkeitsbegriff aus dem Vereinsrecht decken. Grundsätzlich wird also die wirtschaftliche Nebentätigkeit gemeinnütziger Vereinen, die als Zweckbetrieb gilt, milder bewertet.

Grundsätzlich wird dem Tenor der Rechtsprechung nach bei gemeinnützigen Vereinen ein Überwiegen der wirtschaftlichen Betätigung für weniger wahrscheinlich erachtet. Aus dem Gemeinnützigkeitsrecht ist eine solche Auffassung aber nicht abzuleiten. Ein Verein kann nämlich ohne Schaden für die Gemeinnützigkeit ausschließlich wirtschaftliche Tätigkeiten verfolgen, solange es sich dabei um Zweckbetriebe handelt.


Praxishinweise

Auch wenn die Rechtsprechung das Nebenzweckprivileg grundsätzlich eng auslegt, sind wirtschaftliche Betätigungen von Idealvereinen gang und gäbe. Dass der Umfang diese Tätigkeiten zu Problemen führt, ist eher die Ausnahme. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Registergerichte von sich aus keine Prüfungen vornehmen, also fast ausnahmslos auf entsprechende Hinweise von Dritten reagieren.

Auch dann ist ein Verstoß gegen die Vorgaben für Idealvereine nur schwer nachzuweisen, weil die Gerichte bei der Prüfung wesentlich auf die Angaben des Vereins angewiesen sind. Da dabei nicht das zahlenmäßige Verhältnis von wirtschaftlicher und nichtwirtschaftlicher Betätigung den Ausschlag gibt, besteht ein großer Ermessenspielraum bei der Bewertung, den der Verein durch eine entsprechende Darstellung seiner Aktivitäten ausschöpfen kann.

Probleme wird es vor allem dort geben, wo die wirtschaftlichen Tätigkeiten keinen Bezug zu den Satzungszwecken haben und nach Art und Umfang von außen leicht zu ersehen sind (etwa beim Betrieb eines Ladengeschäfts).

Weiterführende Infos:
E-Book: "Wirtschaftliche Einnahmen in gemeinnützigen Organisationen"

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taschenGARTEN 2014 kann vorbestellt werden

taschenGARTEN 2014 kann vorbestellt werden
Gerne weisen wir auf den neuen Gartenkalender hin:

Liebe Gartenfreund*innen und Freunde von Gartenfreund*innen,
 
Es ist soweit – der taschenGARTEN 2014 kann vorbestellt werden – diesmal mit dem Themenschwerpunkt Boden.
 
Einige von euch kennen ja schon unseren Terminkalender mit integrierter Anbauplanung und vielen weiteren Garteninfos und Ideen aus diesem Jahr. Der taschenGARTEN 2014 erscheint Mitte Oktober 2013– mit überarbeiteter Anbauplanung und komplett neuen Hintergrundtexten rund um die Frage, was wir dafür tun können, um fruchtbaren Boden zur Verfügung zu haben … Und natürlich auch mit Texten zu anderen Gartenthemen!
 
Das Ganze wird wieder in DIN A5 gedruckt und diesmal mit einer Fadenbindung, Lesezeichen und einem Gummiband als Verschluss versehen. Anders als im letzten Jahr, haben wir uns entschlossen, die Hintergrundtexte in Blöcken vor und hinter dem Kalenderteil zu platzieren. So findet ihr hoffentlich eure Termine besser. Und diesmal gibt’s auch Jahresübersichten für 2014 und 2015 ;-)
 
Wollt ihr einen haben - oder kennt ihr jemanden der einen haben wollen könnte? Dann könnt ihr ab sofort bestellen: http://www.gartenwerkstadt.de/?page_id=103

Und falls ihr sonstige Fragen habt, sind wir wie immer per Mail für euch erreichbar: taschengarten@gartenwerkstadt.de
 
Verschickt werden die Kalender ab Mitte Oktober. Wie im letzten Jahr werden wir in einigen Städten auch Abholstellen einrichten und hoffentlich noch Orte finden, an denen der taschenGARTEN direkt gekauft werden kann (falls ihr da noch Anregungen habt ... Nur her damit!).
 
Der taschenGARTEN kostet 15-20€ nach Selbsteinschätzung.
 
Ganz liebe Grüße - wir freuen uns wenn ihr kräftig Werbung für uns macht!
Ann und Kati (von der GartenWerkStadt Marburg - www.gartenwerkstadt.de)
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Denkmal für einen verlorenen Freiraum

Denkmal für einen verlorenen Freiraum
Der legendäre Berliner Nachbarschaftsgarten Rosa Rosa erinnert an den Gemeinschaftsgarten in der Friedrichshainer Kinzigstraße. Das Denkmal besteht aus mehreren rosafarbenen Betonplatten mit der Aufschrift: „Hier haben wir von 2004 bis 2009 einen Freiraum belebt. Rosa Rose Garten. Eine andere Welt ist pflanzbar.“



In ihrer Presseerklärung schreiben die Aktivistinnen: „Mit der Gründung des Gemeinschaftsgartens Rosa Rose hatte sich die zugemüllte Brache in der Kinzigstraße 11-15 in einen florierenden Nachbarschaftsgarten verwandelt. Sie war ein kostenfreier Ort der nachbarschaftlichen Begegnung und des kreativ-gärtnerischen Ausprobierens. Als die Gegend aufgewertet wurde, erwarben Investoren Eigentum an der Fläche und setzten 2008 bzw. 2009 mit Hilfe staatlicher Repression ihr Interesse gegenüber den Anwohnenden/Benutzer_innen durch – eine Gentrifizierungsgeschichte, wie sie für Berlin und gerade für Friedrichshain mittlerweile schon typisch geworden ist.“

> zur Presseerklärung
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Pflanzenvielfalt auf Äckern und in Gärten bedroht

Pflanzenvielfalt auf Äckern und in Gärten bedroht
"Konzernmacht über Saatgut? - Nein danke!" Zu diesem Fazit kommen Vielfalts-Erhalter, Bio-Züchter, Verbraucher- und Umweltorganisationen bei ihrer Analyse des Reformvorschlages der EU-Kommission zum Saatgutrecht.
Unter diesem Titel veröffentlichen sie heute eine Stellungnahme und fordern eine radikale Richtungsänderung der Saatgut-Gesetzgebung.

Mit überstrengen Zulassungsregeln hat das EU-Saatgutrecht über bald fünf Jahrzehnte den Verlust der genetischen Vielfalt auf dem Acker gefördert und zur massiven Ausweitung der Marktmacht von wenigen Saatgutkonzernen beigetragen. Am 6. Mai dieses Jahres hat die EU-Kommission ihren Vorschlag zur Reform des Gesetzes vorgelegt, der nun von vielen Verbänden kritisiert wird, da er die Gelegenheit zum Umsteuern  verpasst. "EU-Ministerrat und EU-Parlament müssen nun klare Zeichen setzen und den Gesetzesvorschlag für die Erzeugung und Vermarktung von Saat- und Pflanzgut von Grund auf neu ausrichten", sind sich die unterzeichnenden Organisationen einig.

Alle alternativen Saatguterzeuger, die biologische Vielfalt, die Umwelt und die Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch viele Landwirte hätten das Nachsehen, wenn dieser Reformvorschlag durchkommt. Die großen Saatgutkonzerne sollen dagegen noch stärker bevorzugt werden.

Um die Vielfalt des Saat- und Pflanzgutes zu erhalten und neu zu ermöglichen fordern die Unterzeichner des Papiers:
1. Die Gesetzgebung muss sich darauf beschränken, die Vermarktung von
Saat- und Pflanzgut allein für den kommerziellen Anbaus und oberhalb bestimmter Mengen zu regeln!
2. Der Austausch von Saat- und Pflanzgut unter Bauern und Gärtnern muss frei bleiben. Er darf nicht von der Verordnung geregelt werden.
3. Der Verkauf von Vielfaltssorten muss frei bleiben, er ist für deren Erhaltung und weitere Verbreitung noch wichtiger als der Tausch. Eine Registrierung aller Menschen und Organisationen, die Vielfaltssorten verkaufen, ist nicht angemessen, auch nicht aus Pflanzengesundheitsgründen, und darf nicht Vorschrift werden!
4. Für die Vermarktung traditionell gezüchteter Sorten muss die amtliche Marktzulassung freiwillig sein, sofern darauf keine geistigen Eigentumsrechte (Sortenschutz oder Patente) beansprucht werden.
5. Die Zulassungskriterien und Testverfahren amtlicher Marktzulassungen dürfen Sorten für den Ökolandbau nicht länger benachteiligen.
6. Bei amtlich zugelassenen Sorten und Pflanzenmaterial ist Transparenz sicher zu stellen: sowohl über die erteilten geistigen Eigentumsrechte, als auch über verwendete Techniken wie Hybridzucht oder die neuen gentechnikähnlichen Züchtungsmethoden!

Unterzeichner:
- Arche Noah
- Bingenheimer Saatgut AG
- Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
- Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)
- Dachverband Kulturpflanzen- und Nutziervielfalt
- Dreschflegel e.V.
- Europäisches BürgerInnen-Forum
- Kampagne für Saatgut-Souveränität
- Naturschutzbund Deutschland (NABU)
- Pomologen-Verein
- Save Our Seeds
- Slow Food Deutschland
- Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt
- Zukunftsstiftung Landwirtschaft

Kontakte:
- Andreas Riekeberg: info@saatgutkampagne.org, Tel.: 0170-11.25.764
- Susanne Gura: gura@dinse.net, Tel.: 0177-669.1400
- Hans-Joachim Bannier (zu Obstgehölzen), alte-apfelsorten@web.de,
Tel.: 0521-121635
- Peter Röhrig: roehrig@boelw.de, Tel.: 0160-96459951

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Berliner Gartenkarte! Online und als PVC-Plane für den Garten

Berliner Gartenkarte! Online und als PVC-Plane für den Garten
via Agkleinstlandwirtschaft:

Liebe Berliner Gärtner_innen,
 
ich hoffe ihr genießt alle den Sommer in euren Gärten.
 
Mit viel Freude möchten wir euch auf etwas, in unseren Augen sehr schönes aufmerksam machen!
 
Wie ihr vielleicht schon erfahren habt, wurde im Rahmen des DBU-Projektes „Urban Gardening in Berlin“ (http://gfbm.de/modellprojekte/urban-gardening-in-berlin/) in Zusammenarbeit verschiedener Gruppen und Institutionen (u.a. das Allmende-Kontor, stadtacker.net, anstiftung und Georilla) eine
Übersichtkarte der urbanen Landwirtschaft und Gemeinschaftsgärten in Berlin erstellt.
 
Ihr könnt sie euch hier anschauen und umsonst runterladen: http://gartenkarte.de/gartenplane/
 
(Etwas fehlt? Also bei den 99 in der Karte aufgeführten Gärten und Feldern handelt es sich „nur“ um die auf stadtacker.net eingetragen sind. Bitte tragt euch also bei stadtacker.net ein für die Zukunft!)
 
Bestellung der Karte:
Falls ihr Interesse daran habt, diese Karte in A0 Format auf wetterfester PVC-Plane für euren Garten oder euer Projekt zu haben, dann schickt bitte eine Mail an severinhalder@gmail.com bis zum nächsten Dienstag 23. Juli 18:00. Wir gehen davon aus, dass mit einer Bestellung selbstverständlich auch der Wille einhergeht für die Kosten des Drucks aufzukommen. (Bezahlung erfolgt dann per Überweisung.)
 
(...)
 
Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Bestellungen. Bei 5 Bestellungen kostet eine Plane ca. 30.- Euro bei 15 Bestellungen kostet eine Plane ca. 20.- Euro
 
Vorstellung und Verteilung:
Am Freitag den 2.8. wird um 19:00 die Gartenkarte im Allmende-Kontor Gemeinschaftsgarten auf dem Tempelhofer Feld vorgestellt und die bestellten PVC-Planen verteilt (falls diejenigen die eine PVC-Plane bestellt haben an dem Tag nicht können und auch niemand vorbeischicken können, bitte wir euch, euch mit dem Allmende-Kontor in Verbindung zu setzen und die Karten zu einem anderen Zeitpunkt abzuholen)
 
Es wird an dem Tag wohl auch noch eine Handvoll Karten auf Papier in A0 geben die wir gegen Spende von 5 Euro abgeben werden (nur solange Vorrat reicht).
 
 
Mit freundlichen Grüßen
euer Allmende-Kontor
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