Als studierter Kommunikationswirt arbeitete Daniel Überall bis 2007 in unterschiedlichen Werbeagenturen. Im Gründungsteam von Utopia.de, der Online-Community für nachhaltigen Lebensstil, wurde die Passion zur Profession. 2011 startete er die Initiative Stadtimker und baut in München die Solidarische Landwirtschaft Kartoffelkombinat mit auf. Er...
Als studierter Kommunikationswirt arbeitete Daniel Überall bis 2007 in unterschiedlichen Werbeagenturen. Im Gründungsteam von Utopia.de, der Online-Community für nachhaltigen Lebensstil, wurde die Passion zur Profession. 2011 startete er die Initiative Stadtimker und baut in München die Solidarische Landwirtschaft Kartoffelkombinat mit auf. Er ist außerdem im Vorstand des Netzwerk Klimaherbst e.V.

Daniel Überall ist seit 2012 Mitarbeiter der anstiftung und dort zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.
Mehr

Freiraumplanung und Gemeinschaftsgärten

DSC 0023

Gemeinsam einen produktiven Gemeinschaftsgarten in der Stadt zu betreiben ist keine Spielwiese von einigen wenigen, sondern in weiten Teilen deckungsgleich mit Planungsperspektiven für erfolgreiche Quartiersplanung und für eine partizipative, grüne, inklusive und umweltgerechte Stadtentwicklung, so das Ergebnis einer Tagung der TU München (Fakultät für Architektur), der anstiftung und der Filmemacherin Ella von der Haide.

Ziel der Tagung „Freiraumplanung und urbane Gemeinschaftsgärten: Kooperationen in Sicht?“ in der Technischen Universität München war es, Erfahrungen in der Zusammenarbeit von kommunaler Freiraumplanung und urbanen Gemeinschaftsgärten auszutauschen.

Zentrale Fragen der Tagung lauteten:

  1. Welche Rolle spielen die öffentlichen Anliegen der kommunalen Daseinsvorsorge und der Liegenschaftspolitik in der aktuellen Kommunalpolitik?
  2. Auf welche Weise können Gemeinschaftsgärten als Teil des öffentlich nutzbaren Freiraums einer Kommune etabliert und dauerhaft gesichert werden?
  3. Welche Formen der Kooperation mit kommunaler Politik haben sich bereits bewährt?
  4. Können und sollen die formellen Instrumente der Freiraum- und Stadtplanung an diese neue Entwicklung angepasst werden?
  5. Ist eine Neujustierung der Kategorien von öffentlichem, halböffentlichem und privatem Raum notwendig?


„Für eine Kooperation zwischen den Aktiven der Gemeinschaftsprojekte mit der Stadtverwaltung gibt es inzwischen einige erfolgreiche Modelle und zahlreiche innovative Ideen. Darum haben wir Akteure der Projekte „Capital Growth“ (London), „NeuLand“ (Köln) und des Prinzessinnengarten (Berlin) eingeladen und möchten damit neue Impulse geben“, so die Veranstalterinnen.

Über 200 Interessierte aus Initiativen, Forschung und Stadtverwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren nach München gereist. Es zeigte sich erneut, dass die konkrete Umsetzung und dauerhafte Sicherung der Projekte auf die Unterstützung durch Politik, Verwaltung und lokale Akteure angewiesen ist.

Am Freitag diskutierten Susanne Hutter-von Knorring, Referat für Stadtplanung u. Bauordnung der Landeshauptstadt München; Sabine Nallinger, Stadträtin, Grüne Stadtratsfraktion & Rosa Liste; Dr. Inci Sieber, Stadträtin, SPD; Gudrun Walesch, anstiftung / Stiftungsinitiative für urbanes Gärtnern; Florian Otto, bauchplan / Team Agropolis

Fazit: Urbane Gemeinschaftsgärten geben wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Der gesellschaftliche Wert der Gemeinschaftsprojekte deckt sich weitgehend mit den Zielen von Stadtentwicklungsplanung, namentlich die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Erprobung partizipativer Formen oder die Umweltbildung. Die Verstetigung der innovativen Projekte erfordert eine am Gemeinwohl und an ökologischen Erfordernissen ausgerichtete Freiraumplanung, Unterstützung durch die Politik sowie pragmatische Verwaltungsprozesse.

Weiterlesen
  8237 Aufrufe
  0 Kommentare
8237 Aufrufe
0 Kommentare

Informationen zur Reform des EU-Saatgutrechts

Gerne veröffentlichen wir hier eine Information, die wir per E-Mail bekommen haben:

Liebe Interessierte an den BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie,

die BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie ist ja seit etwa fünf Jahren an der "Kampagne für Saatgut-Souvänität" beteiligt, der es um die Verfügbarkeit und die Regulation des land- und gartenwirtschaftlichen Produktionsmittels Saatgut geht, gegen die Monopolisierung von Pflanzensorten und Saatgut in den Händen der Saatgutindustrie, die mittlerweile zum größten Teil zu Agrarchemie-Konzernen gehört.

Wer sich schnell über die aktuelle Reform des EU-Saatgutrechts informieren möchte, um die es gerade wieder etwas ruhiger geworden ist, findet ein dreiseitiges Papier dazu im Anhang oder eine von Zeit zu Zeit aktualisierte Fassung unter http://www.saatgutkampagne.org/PDF/EU_Saatgutrechtsreform_Einfuehrung_Juni_2013.pdf

Zu Information, was in den letzten Wochen an internationaler Vernetzung geschah:

Die Saatgutkampagne hat zusammen mit den Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt Ende April auf deutsch einen offenen Brief ("Petition") an die Mitglieder der EU-Organe aufgesetzt, der jetzt gut 23.000 ÜnterstützerInnen hat. Natürlich freuen wir uns über weitere UnterzeicherInnen! Diese Petition gibt uns die Möglichkeit, hin und wieder die UnterstützerInnen, die ihre Email bestätigt haben (ca. 13.000), mit neuen Informationen zum Fortgang der Diskussion zu versorgen.

http://kurz-link.de/saatgutvielfalt


Dieser offene Brief wurde von AktivistInnen in anderen Ländern in 15 Sprachen übersetzt, siehe den Wegweiser auf http://www.seed-sovereignty.org/EN/index.html

Nach der Veröffentlichung der EU-Verordnungsvorschläge am 6. Mai 2013 http://www.saatgutkampagne.org/eu_massnahmenpaket.html haben wir eine Analyse geliefert http://www.saatgutkampagne.org/eine-nische-macht-noch-keinen-sommer.html .

In der vorletzten Wochen konnten wir dann einen Lobby-Brief der "European Seed Association" (ESA, das ist die Chemie- und Saatgutindustrie) kontern http://www.saatgutkampagne.org/PDF/PE_Saatgutkampagne_Jubelruf_der_Industrielobby_ESA_2013-06-04.pdf

Die englische Übersetzung dieser Presse-Erkärung hat sich zu einem "joint statement" von über 20 Organisationen für Saatgut-Vielfalt aus mehr als 12 EU-Staaten entwickelt, siehe http://www.seed-sovereignty.org/PDF/joint_statement_seed_legislation_2013-06-12_web.pdf

Falls sich Gruppen oder Organisationen an der Mobilisierung beteiligen
möchten: gerne auf die Petition hinweisen oder kostenloses Material http://www.saatgutkampagne.org/#neue_materialien bestellen.

Unter http://www.saatgutkampagne.org/newsletter.html gibt es die Möglichkeit unseren speziellen Newsletter zu abonnieren.

Schöne Grüße
Andreas Riekeberg

BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie/
Kampagne für Saatgut-Souveränität


button3 saatgutkampagne
Weiterlesen
  4063 Aufrufe
  0 Kommentare
4063 Aufrufe
0 Kommentare

6. Netzwerktagung der Interkulturellen Gemeinschaftsgaerten Oesterreichs

Gerne weisen wir auf eine Veranstaltung des Verein Gartenpolylog hin:


Liebe GaertnerInnen & FreundInnen des Gartenpolylogs!
Liebe InteressentInnen Interkultureller Gemeinschaftsgaerten!

Nun ist es wieder so weit:
Es freut uns, zur 6. Netzwerktagung der Interkulturellen Gemeinschaftsgaerten Oesterreichs einladen zu duerfen.
Die Tagung findet heuer von 6.-8. September 2013 in Tulln statt und wird in Kooperation mit Natur im Garten veranstaltet.

Der heurige Themenschwerpunkt lautet Gemeinschaftsgärten als Teil einer solidarischen Landwirtschaft und wir haben wieder versucht, ein abwechslungsreiches Programm zusammen zu stellen, bei dem es aber auch noch genug Raum fuer Austausch geben wird.

Anbei finden Sie/findet Ihr das Tagungsprogramm, sowie ein Anmeldeformular (bitte ausgefuellt an gartentelefon@naturimgarten.at schicken) und wir hoffen auf Ihre/Eure zahlreiche Teilnahme.

Gerne kann diese Einladung an Interessierte weitergeleitet werden! Danke!
Liebe Gruesze,
das Gartenpolylog-Team

> Prgramm_Gartenpolylog_Netzwerktagung_Tulln_2013.pdf
> Anmeldeformular_NWT_Tulln_2013.doc






Weiterlesen
  4020 Aufrufe
  0 Kommentare
4020 Aufrufe
0 Kommentare

Grußwort des Bürgermeisters zur Netzwerktagung der Interkulturellen Gärten

Logo Hamburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des Senates der Freien und Hansestadt Hamburg begrüße ich Sie zur 11. Netzwerktagung der Stiftung Interkultur 2013.

Hamburg wächst. Die Metropolen von heute, auch Hamburg, sind „Ankunftsstädte“ – ein Ziel für diejenigen, die Ihr Leben in die Hand nehmen und es verbessern wollen. Hier suchen und finden Männer, Frauen und Familien eine vielversprechende Zukunftsperspektive.

Hamburg war in der Geschichte immer auch eine Stadt für Einwanderer. Wir begreifen die Einwanderer als einen essentiellen Teil von dem, was heute Hamburgs Weltoffenheit ausmacht: Sie sind eine Bereicherung für uns. Aus diesem Grund hat der Senat eine Einbürgerungsinitiative gestartet. Das Angebot wird gut angenommen. Und wer einmal an einer Einbürgerungsfeier teilgenommen hat, der ist berührt von der Zuversicht, die dort spürbar ist.

Wir wollen, dass diese Zuwanderer sich von Anfang an als Teil Hamburgs begreifen und ihren Mut und Enthusiasmus einbringen können. Aber es geht auch darum, dass wir denen, die in die Stadt gekommen sind und die sich bislang noch nicht als Teil unserer Gesellschaft willkommen fühlen, die Gelegenheit geben, dabei zu sein.

Ein äußerst erfolgreiches Projekt, um Menschen bei einem Neuanfang in der fremden Umgebung zu unterstützen, sind die Interkulturellen Gärten. Sie leisten einen Beitrag zum gegenseitigen Verstehen, zu Toleranz und insbesondere zur Teilhabe von Zuwanderern an der Gemeinschaft. Migrantinnen und Migranten wird die soziale Integration in ein neues Land, eine neue Kultur, erleichtert.

Die Interkulturellen Gärten in Hamburg sind unterschiedlicher Ausprägung. Neben den Gärten in Altona, Bergedorf, Billstedt und Wilhelmsburg sticht St. Pauli mit dem „Gartendeck“ hervor. Dort wurde auf einem Parkdeck ein urbaner Garten angelegt. In mobilen Beeten aus Bäckerkisten können Hamburgerinnen und Hamburger mitten in der Metropole im Gartenbau aktiv werden. Das nachbarschaftliche Gemeinschaftserlebnis trägt so zum Stadteilleben bei und schafft eine vielfältige internationale Stadtgesellschaft.

Ich wünsche Ihnen allen in den kommenden Tagen fruchtbare Ergebnisse auf der Netzwerktagung. Tauschen Sie sich aus, lernen Sie von anderen Ansätzen und nehmen Sie Anregungen, Ideen und neue Kontakte mit nach Hause.

Unterschrift Olaf Scholz

Erster Bürgermeister
Olaf Scholz
Weiterlesen
  11466 Aufrufe
  0 Kommentare
11466 Aufrufe
0 Kommentare

Rückblick auf das erste Webinar: Social Media

In diesem Jahr möchten wir ein neues Beratungsformat einführen: das Webinar.

Der Begriff setzt sich zusammen aus Seminar und Web - und wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um ein Seminar im Internet, an dem jede/r teilnehmen kann, die/der über einen Computer mit online-Zugang verfügt.
 
Bildschirmfoto 2013-05-27 um 09.56.07Im ersten Webinar stellte unser Mitarbeiter Daniel Überall die Grundzüge von Social Media (Facebook und Co) sowie kollaborativer Arbeit vor. Er erläuterte die technischen Voraussetzungen, den Arbeitsaufwand und Einsatzmöglichkeiten der Tools und beantwortet im Anschluss Eure Fragen.

Leider nicht von allen, da es offensichtlich teilweise zu Zugangsproblemen kam. Wir testen das (auch von uns erstmalig) eingesetzte Tool und bieten dann in den nächsten Wochen einfach einen Teil II an.


Weiterlesen
  7425 Aufrufe
  0 Kommentare
7425 Aufrufe
0 Kommentare

Economics and the Commons

Economics and the Commons
Um die Schönheit, Lebendigkeit, ökonomische Relevanz und soziale Bedeutung der Commons ging es bei der großen internationalen Konferenz „Economics and the Commons“ Ende Mai in der Berliner Heinrich-Böll-Stiftung.

Inspirierende Ein- und Ausblicke aus aller Welt brachte Veranstalterin Silke Helfrich so auf den Punkt: „A commons based economy must produce first and foremost commons and not commodities.“

Die Konferenz war auch der Ort der ersten Verkaufsexemplare der Stadt der Commonisten.


Weiterlesen
  8556 Aufrufe
  0 Kommentare
8556 Aufrufe
0 Kommentare

AKTIONStag des Verbundes offener Werkstätten 2013

AKTIONStag des Verbundes offener Werkstätten 2013

Der Aktionstag des Verbundes Offener Werkstätten zeigt vor Ort, was offene Infrastruktur bedeutet und was man da so alles machen kann. Visit your lokal workshop  ;)

Alles auf einen Blick: HIER

Werkhaus - Potsdam
Vorstellung des neuen Kursprogramms

Werk.Stadt.Laden – Dresden
12:00-20:00
Teg der offenen Werkstatt

Kulturlabor Trial&Error - Berlin
kinderfreundlicher Tauschladentag und kindgerechte DIY-Workshops

Offene Siebdruckwerkstatt SDW-Neukölln
„Do you speak football“
Ausstellung mit DIY-Aktionen von und mit Mathias „silkscreen“ Schmidt

Künstlerhaus – Nürnberg
13:00 - 17:00: liveSiebdruck, Schreinern, StreetartSession, Theater, Töpfern, Buttons und Broschen machen, Castingbox mit dem Kurzfimteam, Cocktails mixen, DJ-Workshop, Fotoshooting, Schmieden und Portraitzeichnen

Malatelier Himmelsgrün – München
11:00-21:00
offenes Atelier

Atelier Culture | NähSalon – Wiesbaden
10:30 Werkstatt-Frühstück
11:00-15:00Uhr Infos rund um reTHING incl. Mitmach-Zeit und Repair-Caf´s. Motto: ReduceReuseRething. Mach neu aus alt.

Kunst-Stoffe e.V. – Berlin
10:00-13:00 Schnupperkurs Grundlagen Metallbau
14:00-17:00 Schnupperkurs Schweißen

Haus der Eigenarbeit – München
Café: Werkstattfrühstück 12:00-18:00Uhr
Ausstellung: „Träume-Farbwelten in Acryl“ 12:00-18:00
Kurs: Buchbinden (SA/SO 10:00-18:00 – Anmeldung erforderlich
Kurs: Keramische Skulpturen (10:00-16:00 - Anmeldung erforderlich)
Fachberatung Holz und Metall (13:00-18:00)

JUKUZ – Aschaffenburg
offene Töpferwerkstatt, offene Malwerkstatt, offenes Nähangebot und als spezial haben wir einen Steinmetz zu Gast, der euch zeigt, wie man bildhauerisch arbeitet und ihr könnt euch an Ytong oder Sandstein heranwagen. Zusätzlich haben wir hier Pflanzentauschbörse „Vom Baum ins Glas“

MachWerk – München
11:00 – 14:30 upcycling – Experimente

WerkBox3 – München
grillen bis 21:00 (bei schönem Wetter)
14:00 - 18:00: Taschen gestalten und bedrucken im Siebdruckverfahren, Tetrapack Geldbeutel basteln, Probefahrt mit Fahrrad-Sonderkonstruktionen und Lastenrädern von der WerkBox3 und Volkan (benachbarter Fahrrad-Bauer). Fuhrpark zur Bewältigung kultureller und sozialer Distanzen im urbanen Raum. Vorstellung von
*Lastenrädern
*Garten mit Hochbeeten
Wie kann man innerhalb des Stadtgebietes seinen kleinen Garten mit einem Ertrag gestalten. Vortrag von Detlef Schmitz (16:00)

BikeKitchen - Augsburg
16:30 Treffpunkt Bikekitchen
16:30 - 17:00 Critical Mass zur CityFarm
17:00 Arbeitseinsatz auf der Cityfarm...Motto: viele Hände, schnelles Ende...es gibt viel Erde zu bewegen...danach BikeKitrchen Geburtstagsfeier auf der Cityfarm

film.coop - München
selbermachen: 2 workshops " camera acting" und "storyboard".

FAU FabLab - Erlangen
OpenLab 14-18 Uhr. Normaler offener Betrieb und außerdem Silhouetten lasern (mit Kamera aufnehmen, umwandeln, alles automatisch, keine Kenntnisse erforderlich). Ansprechpartner max@fablab.fau.de

Weiterlesen
  10493 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
10493 Aufrufe
0 Kommentare

DIY-Tagung 2012 in der Evangelischen Akademie Tutzing

DIY-Tagung 2012 in der Evangelischen Akademie Tutzing
Do it Yourself - Räume und Netzwerke postindustrieller Produktivität. Die Tagung der anstiftung beleuchtet ebenso ungewöhnliche wie unerwartete soziale Praxen, die ein großes öffentliches Interesse geweckt haben. Mit großem kollektiven Antrieb nutzen die DIY-AktivistInnen die Stadtöffentlichkeit als Bühne. Im Fokus stehen Teilen und Tauschen, Selbermachen, Urban Gardening und Guerilla Knitting, die Umdeutung und Wiederaneignung von handwerklichen Fähigkeiten, die Öffnung von Design und Schaltplänen, das Hacken von Dingen und von Räumen, die Schaffung von Allmenden, die Wiederentdeckung der Commons.
Auf der Tagung, die auch das 30jährige Bestehen der anstiftung feiert, sind einige der markantesten Akteure eingeladen. 

> Freitag bis Sonntag gab es eine Liveberichterstattung auf Facebook.

> Zum Tagungsprogramm

Weitere Berichte finden sich hier, hier, hier, und hier.
Weiterlesen
  7074 Aufrufe
  0 Kommentare
Markiert in:
7074 Aufrufe
0 Kommentare

Inspirierend war's: Erstes bundesweites Sommercamp der Urbanen Gärten

sommercamp 2012
Foto: Stefano Chiolo

Vom 24.-26.8.2012 fand auf einem ehemaligen Brauergelände in Köln das erste bundesweite Treffen der urbanen Gartenprojekte statt. Organisiert von NeuLand (Köln), Prinzessinnengarten (Berlin), Allmende-Kontor (Berlin) und der anstiftung, konnten sich die 90 Teilnehmer der urbanen-Interkulturellen Gemeinschaftsgärten und Projekte der nicht-kommerziellen, partizipativen urbanen Landwirtschaft kennenlernen und vernetzen.

Auftakt war am Freitag eine Open-Air-Vorführung der Dokumentation über Lebensmittelverschwendung „Taste the Waste“ unter Anwesenheit des Regisseurs Valentin Thurn - und selbst ein kurzer Wolkenbruch konnte die heitere Stimmung nicht drücken. Am Samstag und Sonntag wurden zahlreiche Workshops angeboten. Deren Themen reichten von gemeinsamen handwerklichen Tätigkeiten wie dem Bau von Wurmkisten, über Solidarische Landwirtschaft, bis hin zu rein inhaltlich-strategischen Themen, wie z.B. der Erörterung von infrastrukturellen und politischen Fragestellungen.

> Zum Sommercamp eine Reportage und ein Interview.

> Hier die verfügbaren Workshop-Dokumentationen: Humusbildung, Leipziger Vlies, Pflanzkiste, Solidarische Landwirtschaft - Kartoffelkombinat, Vernetzung, Selbstbewässernde Pflanzkisten.

Weiterlesen
  6584 Aufrufe
  0 Kommentare
6584 Aufrufe
0 Kommentare