Aktuelle Blogeinträge in der Kategorie Urbane Gärten

Urbanität neu denken

Urbanität neu denken

 

Dankwart Guratzsch, früher einmal bekannt als Streiter der Springer-Presse gegen den „roten Städtebau“, nimmt sich nun den grünen Städtebau vor. Während Metropolen wie New York oder London, nicht zuletzt aus Klimaschutzgründen, längst dabei sind, ihre Infrastrukturen umzubauen, Grünflächen zu vernetzen, Wildtiere in den urbanen Räumen willkommen zu heißen und den alten Stadt-Land-Gegensatz zu verabschieden, taucht aus den Untiefen des letzten Jahrhunderts noch ein Aufschrei auf….
Hier die vollständige Kolumne von Christa Müller in der Frankfurter Rundschau.

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Webinar: Hacking Politics

Webinar: Hacking Politics
Für Gartenprojekte ist vieles wesentlich einfacher, wenn sie von der Kommunalpolitik und Stadtverwaltung wahrgenommen und unterstützt werden. Wie aber bahnt man Kooperationen mit Politik und Verwaltung an? Wie organisiert man clevere Lobbyarbeit und bringt sich in die städtischen Prozesse ein? Wie funktionieren Politik und Verwaltung überhaupt und wo gibt es "Andockstellen"?

Mit Charme und einem Koffer voller Hackzeug ging Norbert Rost letzte Woche u.a. auf diese Fragen ein:




(Bitte entschuldigt die schlechte Tonqualität des Mitschnitts.)

> Hier gibt es die Präsentation als PDF-Download.


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Die neuen Gartenstädte - Stadtplanung und urbane Gärten

Die neuen Gartenstädte - Stadtplanung und urbane Gärten

 

So lautet der Titel einer Recherchestudie von Ella von der Haide. Sie bietet einen Überblick über kommunales planerisches Handeln zur Unterstützung urbaner Gemeinschaftsgärten. Ziel der Recherche ist es, den Kommunen ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, um Ideen für Strategien und Kooperationsmöglichkeiten mit den Initiativen zu entwickeln.

Die recherchierten Beispiele reichen von Maßnahmenpaketen zur Förderung von urbanen Gärten wie z.B. „Green Thumb“ in New York, über Rahmenplanungen für kommunale Ernährungsstrategien in Brighton oder die „BioMetropole Nürnberg“ bis hin zu visionären Planungen von Neubaugebieten wie Agropolis in München. Die Studie entstand im Auftrag der Münchner Stiftungsinitiative für urbanes Gärtnern.

Hier geht es zum Download.

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Annalinde erhält Auszeichnung als UN-Dekadenprojekt

Annalinde erhält Auszeichnung als UN-Dekadenprojekt

 

Das Leipziger Urban-Gardening-Projekt Annalinde wurde auf der UN-Dekade-Konferenz am 10.10.2014 als herausragendes Beispiel für den Erhalt der biologischen Vielfalt ausgezeichnet. Für seinen Einsatz für ein gutes und gemeinschaftliches urbanes Leben und als Oase der biologischen Diversität wurde der Annalinde-Garten jetzt gewürdigt. Die anstiftung gratuliert den Gärtner*innen des Annalinde-Gartens herzlich zu dieser großartigen Auszeichnung!

Hier ein wunderschöner, künstlerischer Blick auf das Projekt:

DEDICATED - ANNALINDE - Movie from BLICKINSFREIE on Vimeo.

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Das Urban-Gardening-Manifest

Das Urban-Gardening-Manifest

 

Unter dem Motto "Die Stadt ist unser Garten" haben zum Start im Oktober 2014 bereits über 60 Garteninitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet unter http://urban-gardening-manifest.de ein gemeinsames Manifest veröffentlicht. Dieser Schritt soll zur gesellschaftlichen und politischen Verortung der Urban-Gardening-Bewegung beitragen. Gleichzeitig will das Manifest zur  Diskussion über die Gestaltung der Zukunft der Stadt und über die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten und Stadtnatur als Gemeingüter beitragen.

Das Urban-Gardening-Manifest ist eine Initiative von Aktivisten und Aktivistinnen der Berliner Gemeinschaftsgärten Allmende-Kontor, Prinzessinnengarten und Kiezgarten, von Neuland Köln, sowie von "Eine andere Welt ist pflanzbar" und der anstiftung. Es wendet sich an die Bürger vor Ort, an die Stadtplaner und Verantwortlichen auf kommunaler Ebene und richtet sich gegen die Privatisierung des öffentlichen Raums und der öffentlichen Güter.

Seit 2012 wurde unter anderem im Rahmen verschiedener Tagungen der anstiftung kontinuierlich an einem gemeinsamen Manifest gearbeitet. Beim dritten Sommercamp der urbanen Gemeinschaftsgärten Ende August 2014 in Nürnberg konnte es in seiner finalen Version vorgestellt werden. Seit der Veröffentlichung des Textes und des dazugehörigen, professionell animierten Videos im Internet schließen sich den Erstunterzeichnern fortlaufend weitere Garteninitiativen an.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Manifests verstehen urbane Gärten als öffentliche Gemeingüter und wichtige Bestandteile einer lebenswerten, lebendigen und zukunftsfähigen Stadt.

 

Sie betonen, wie wichtig ein frei zugänglicher öffentlicher Raum ohne Konsumzwang für eine demokratische und plurale Stadtgesellschaft ist. Gleichzeitig fordern sie Politik und Stadtplanung auf, die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten anzuerkennen und ihre Position zu stärken.

Unter http://urban-gardening-manifest.de sind alle Erstunterzeichner als Logowand aufgeführt, auf dieser Website finden Interessierte weitere Information zu Hintergrund und Entstehung. Ebenso ist es dort möglich, das Manifest als PDF herunterzuladen oder als A2-Poster zuschicken zu lassen.

 

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Second Nature Urban Agriculture

Second Nature Urban Agriculture

Dass sich ausgerechnet die wachsenden Städte in Keimzellen und Ausgangsorte einer kommunitären und ökologisch sensiblen Zivilisation verwandeln, wäre eine unerwartete Wendung in der Fortschrittsgeschichte.

"Second Nature Urban Agriculture: Designing productive cities", so der Titel eines außergewöhnlichen Buchs, unterfüttert diese These. Die ArchitektInnen Katrin Bohn und André Viljoen aus London und Berlin entwerfen in dem durchgängig vierfarbgedruckten Werk mit spannenden Fotos und Modellzeichnungen produktive Stadtlandschaften als Designkonzept für nachhaltige Städte.

Sie zeigen in diversen Städten der Welt ihre Rolle als Laboratorien für eine nachhaltige Entwicklung auf. Das Buch reflektiert die Ergebnisse von zehn Jahren Forschung, Design und Umsetzung von urbanen Landwirtschaftsprojekten. Ein „must have“ für alle Interessierten und ExpertInnen.

Details zum Buch gibt es hier: http://www.routledge.com/books/details/9780415540582/

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Fotorückblick auf das Urban Gardening Sommercamp 2014

Fotorückblick auf das Urban Gardening Sommercamp 2014


Auch in diesem Jahr war das Sommercamp der urbanen Gärten wieder etwas ganz Besonderes: die Menschen, der Ort, die Themen, die Gemeinschaft, die Stimmung - ok, das Wetter nicht :-)

Unter diesem Link gibt es einen wunderschönen Rückblick auf das Camp im stadtgarten Nürnberg als Diashow. Danke an die  FotografInnen!

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Stuttgart geht voran und schafft Position des Gartenkoordinators

Stuttgart geht voran und schafft Position des Gartenkoordinators

 

Wie die Stuttgarter Zeitung meldet, ist Alexander Schmid erster und (bundesweit bislang leider) einziger Koordinator für urbane Gärten. Wir von der anstiftung hoffen, dass viele weitere Kommunen diesem Vorbild folgen und die zahlreichen Gartenprojekte stärker unterstützen. Laut Herrn Schmid sind die Hauptfragen der Bürger: "Wo kann ich gärtnern, wie gründe ich einen Verein dazu, wie funktioniert das".

Allen nicht-StuttgarterInnen steht für diese und weitere Fragen übrigens gerne unsere Kollegin Gudrun Walesch zur Verfügung.

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Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten

Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten
Die Welt braucht mehr urbane Gemeinschaftsgärten und wer wissen will, wie man sie aufbaut, bespielt und langfristig erhält, kommt an diesem Bildungshandbuch nicht vorbei. Eine echte DIY-Rarität: liebevoll gestaltet und mit ausgewähltem Bildmaterial bestückt.

Auf der Suche nach praktischen Antworten versammelt dieses Handbuch Bausteine für grüne Lernorte und eröffnet Einblicke in den bunten und kreativen Erfahrungsschatz urbaner Gärtner*innen. Hier trifft das alltägliche Lernen der „Dilettant*innen“ aus dem Allmende-Kontor, dem Prinzessinnengarten und dem Bürgergarten Laskerwiese auf das „Expertenwissen“ aus dem Bauerngarten, der Peter-Lenné-Schule und der Humboldt-Universität. Dabei kommt es zu einem offenen Wissensaustausch in Form von Gesprächen, Saatgut, Gartenkarten, Kompostwürmern und Rezepten.

Berliner Bauernschläue, blumige Anleitungen und Stolpersteine - für alle, die wissen wollen, wie man sich die Finger „richtig“ dreckig macht!
Bauer to the people!

Severin Halder et al. (Hrsg.)
„Wissen wuchern lassen - Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten“
AG Spak Bücher, 2014
ISBN: 978-3940865-66--0
Preis: 18.-

Dieses Handbuch erscheint unter der Creative-Commons-Lizenz »BY SA-4.0«.

Download und weitere Informationen unter
www.agspak.de/wissenwuchernlassen 

Hier kann man es kaufen:
www.agspak-buecher.de

Radiobeitrag auf multicult fm:
https://soundcloud.com/user1366666/radio-multicult-severin-halder
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Über den Paradigmenwechsel in der Stadt

Über den Paradigmenwechsel in der Stadt
Christa Müller im Interview mit SunPod - 16 Minuten über Urban Gardening und den Paradigmenwechsel in der Stadt:
http://www.sunpod.de/2014/06/129_sunpod_interview-christa-muller-gemeinschaftsgarten-neue-urbanitat/
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12. Jahrestagung des Netzwerks Interkulturelle Gärten

12. Jahrestagung des Netzwerks Interkulturelle Gärten

Um „Handwerk in Interkulturellen Gärten“ ging es bei der 12. Netzwerktagung der Interkulturellen Gärten, diesmal in der Stadt, in der die Internationalen Göttingen als erstes Projekt des neuen Gemeinschaftsgärtnerns entstanden.

In Workshops und Vorträgen wurde das breite Spektrum handwerklicher Tätigkeiten in Interkulturellen Gärten by doing erprobt; beim Bau einer Erdbeerpyramide, beim Reparieren von Gartengeräten oder beim Kerzendrehen aus garteneigenem Bienenwachs.

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Nicht alle Gärten starten gut in die Saison

Nicht alle Gärten starten gut in die Saison
Nicht nur in Dresden ist der Garten gefährdet (soll einem Parkhaus weichen), auch in Augsburg (Fläche wurde gekündigt) oder z.B. Leipzig stehen die Projekte vor großen Herausforderungen:

Seit zehn Jahren gibt es die Nachbarschaftsgärten in Leipzig Lindenau. 2004 verwandelten engagierte StadtteilbewohnerInnen eine verwahrloste Brache in eine blühende Oase. Sie entmüllten die Fläche, legten Beete an, setzten die auf dem Grundstück stehenden Gebäude wieder instand und richteten zwei Werkstätten und eine Küche ein. Allmählich entwickelten sich die Nachbarschaftsgärten zu einem beliebten und belebten Nachbarschafts- bzw. Stadtteiltreff. Hier werden nicht nur Pflanzen gegossen und Schweine (und Hühner und Kaninchen) gefüttert, hier finden jede Menge selfmade Kultur- und Bildungsveranstaltungen statt. Der Garten versteht sich als Plattform für die diversen Stadtteilaktivitäten. 

Die Nachbarschaftsgärten hatten einen wesentlichen Anteil daran, dass sich die problematische Situation im Viertel nach der Abwanderung großer Bevölkerungsteile allmählich wieder stabilisierte. Inzwischen ist in Leipzig und auch in Lindenau wieder Zuzug zu verzeichnen, und so verwundert es nicht, dass sich der Eigentümer des größten Teils der Fläche – eine Schweizer Immobilien AG – nun für ihre „Entwicklung“ interessiert. Obwohl die GärtnerInnen als ZwischennutzerInnen immer damit rechnen mussten, die Fläche wieder räumen zu müssen, stellen sie heute die Frage, ob es nicht auch ein berechtigtes/öffentliches Interesse an dem Erhalt eines solchen Freiraums gibt. Die GärtnerInnen wollen sich jedenfalls nicht kampflos geschlagen geben, sondern über den Erhalt ihres Gartens verhandeln und eine öffentliche Diskussion über die Verstetigung der Gärten mit Stadt und Eigentümer führen.

Weitere Informationen:
http://www.nachbarschaftsgaerten.de/news/33-aktuelle-situation-der-nachbarschaftsgaerten

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Wow! 40.000 Abrufe des Videos "Nomadisch grün - Der Prinzessinnengarten in Berlin-Kreuzberg"

Wow! 40.000 Abrufe des Videos "Nomadisch grün - Der Prinzessinnengarten in Berlin-Kreuzberg"
Und zur Feier dieser runden Zahl, posten wir das Video hier für alle, die es noch nicht gesehen haben:


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Internationale Gärten Dresden sollen einem Parkhaus weichen

Internationale Gärten Dresden sollen einem Parkhaus weichen

Der Verein Internationale Gärten Dresden e.V. betreibt in der Dresdner Johannstadt seit 2005 einen Gemeinschaftsgarten, in dem sich Menschen aus aller Welt begegnen und Zeit finden, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen, Projekte zu organisieren und um Obst, Gemüse und Blumen anzubauen. Derzeit sind ca. 80 Menschen aus 20 verschiedenen Herkunftsländern in den Internationalen Gärten Dresden aktiv. Der Garten ist ein Ort für Konzerte, Theateraufführungen, Kochkurse und Feste und ist immer offen für neue Ideen. Der Verein setzt sich zusammen mit anderen Initiativen für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Asylsuchenden und Flüchtlingen ein.

Auf dem Grundstück des Gemeinschaftsgartens in der Dresdner Johannstadt soll jetzt ein Parkhaus gebaut werden. Zwar bemüht sich die Stadt darum eine Ausgleichsfläche zu finden, es ist jedoch unklar, ob das Projekt dort in der gleichen Qualität weitergeführt werden könnte.

Bei der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am 12.03.2014 wurde deutlich, dass einige wichtige Fragen, die alternative Standorte für das Parkhaus betreffen, noch nicht untersucht wurden. Um auch weiterhin auf dem bisherigen Gelände bleiben zu können, wollen die Gartenbetreiber zur nächsten Tagung des Ausschusses für Stadtentwicklung eine lange Liste von UnterstützerInnen vorlegen, um damit eine Verlegung der Entscheidung in den Stadtrat zu erreichen.

Weitere Informationen hierzu unter http://www.gaerten-ohne-grenzen.org

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Webinar-Reihe "Gärtnerische Grundlagen" - Teil 5: Terra Preta und Kübelgärtnerei

Webinar-Reihe "Gärtnerische Grundlagen" - Teil 5: Terra Preta und Kübelgärtnerei
Hier die 5. Folge des Webinars:

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