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Aktuelle Blogeinträge in der Kategorie Urbane Gärten

Ökofeminismus

Ökofeminismus
Das Buch erschien erstmals vor mehr als 25 Jahren. Maria Mies und Vandana Shiva analysierten in ihren Studien systematisch und faktenreich den Zusammenhang (post)kolonialer, naturzerstörender und frauenmissachtender Gewalt und bewiesen eine erstaunliche analytische Weitsicht. Denn die dargestellten Probleme sind seither nicht verschwunden, sondern haben sich im Gegenteil weiter verschärft. Die weltweit bekannten Vertreterinnen des Subsistenzansatzes schildern aber auch, wie sich Frauen, besonders im Globalen Süden, phantasievoll und erfolgreich zur Wehr setzen. Sie zeigen, dass eine bessere Welt nicht nur notwendig ist, sondern längst begonnen hat sich zu formieren. Das Buch kann sowohl wachstumskritische wie auch postkoloniale Überlegungen und Bewegungen inspirieren und erscheint deshalb auch passend zum „Material Turn“ im Feminismus. >> mehr zum Buch
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Postindustrielle Akteure

Postindustrielle Akteure
Menschen tun sich zusammen, um Bauanleitungen für mobile Solarkraftwerke zu entwickeln oder komplexe Landwirtschaftsmaschinen, die dann umsonst und für alle ins Netz gestellt werden. Und das sind nur zwei Beispiele von sehr vielen. Warum sie dies tun und was das über unsere Gesellschaft aussagt, bespricht Christa Müller im Interview mit dem Deutschlandfunk.
Foto: Falk Messerschmidt
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Alles andere als unpolitisch

Alles andere als unpolitisch
Eine international vernetzte, technophile Szene entwickelt nicht nur freie Software, sondern auch offene Hardware, die für alle zugänglich ist und ökologisch Sinn macht. Genossenschaften neuen Typs erproben postkapitalistische Wirtschaftsformen und entkommerzialisieren Wissen. Politik manifestiert sich hier im Handeln selbst… Hier geht`s zum kompletten Artikel von Christa Müller in der Frankfurter Rundschau.
Foto: Falk Messerschmidt
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Wer die Saat hat, hat das Sagen

Wer die Saat hat, hat das Sagen

Bayer möchte Monsanto aufkaufen und wäre damit der weltgrößte Konzern sowohl für Agrarchemie als auch für Saatgut. In welchem Kontext steht diese Entwicklung? Wie sind wir in eine solche Situation geraten? Was bedeutet es, dass in den letzten hundert Jahren weltweit etwa 75 % der Vielfalt unserer Kulturpflanzen verlorengegangen sind und dass BäuerInnen zunehmend die Möglichkeit genommen wird, über ihr Saatgut selbst zu bestimmen?

Im Webinar gibt Anja Banzhaf einen groben Überblick über die Entwicklungen der vergangenen hundert Jahre und erklärt, wie wir das Sagen über unsere Saat wiedergewinnen können. Hierbei soll deutlich werden, warum es eigentlich so wichtig ist, vielfältige, samenfeste und am besten sogar nicht zugelassene Sorten zu verwenden und ein wenig Saatgut selbst zu vermehren. Fragen zum praktischen Samengärtnern standen bei diesem Webinar nicht im Fokus.

Zum Webinar-Video sowie zur Präsentation bitte hier entlang.

Foto: By Cheryl Dudley (Flickr: From Kamiak Butte) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

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Politik mit Gärten – Politik der Gärten

Politik mit Gärten – Politik der Gärten
Wenn Aldi ungefragt im Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor gegen die Vielfalt rappen lässt (PDF-Statement), wenn der Kohle- und Kernkraftwerkbetreiber Vattenfall einen Werbe-Gemeinschaftsgarten betreibt, wenn ein urbaner Garten für Google Werbung macht und Gala Modestrecken vor DIY-Beeten fotografiert - dann stellt sich die Frage nach der Politik von - und gegen Gärten. Die Nachbarschaftsakademie diskutierte das Thema in Berlin, das Urban-Gardening-Sommercamp Ende August in München. Die Debatte ist eröffnet.
Foto: Falk Messerschmidt
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