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Aktuelle Blogeinträge in der Kategorie Urbane Gärten

Grußwort des Bürgermeisters zur Netzwerktagung der Interkulturellen Gärten

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Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des Senates der Freien und Hansestadt Hamburg begrüße ich Sie zur 11. Netzwerktagung der Stiftung Interkultur 2013.

Hamburg wächst. Die Metropolen von heute, auch Hamburg, sind „Ankunftsstädte“ – ein Ziel für diejenigen, die Ihr Leben in die Hand nehmen und es verbessern wollen. Hier suchen und finden Männer, Frauen und Familien eine vielversprechende Zukunftsperspektive.

Hamburg war in der Geschichte immer auch eine Stadt für Einwanderer. Wir begreifen die Einwanderer als einen essentiellen Teil von dem, was heute Hamburgs Weltoffenheit ausmacht: Sie sind eine Bereicherung für uns. Aus diesem Grund hat der Senat eine Einbürgerungsinitiative gestartet. Das Angebot wird gut angenommen. Und wer einmal an einer Einbürgerungsfeier teilgenommen hat, der ist berührt von der Zuversicht, die dort spürbar ist.

Wir wollen, dass diese Zuwanderer sich von Anfang an als Teil Hamburgs begreifen und ihren Mut und Enthusiasmus einbringen können. Aber es geht auch darum, dass wir denen, die in die Stadt gekommen sind und die sich bislang noch nicht als Teil unserer Gesellschaft willkommen fühlen, die Gelegenheit geben, dabei zu sein.

Ein äußerst erfolgreiches Projekt, um Menschen bei einem Neuanfang in der fremden Umgebung zu unterstützen, sind die Interkulturellen Gärten. Sie leisten einen Beitrag zum gegenseitigen Verstehen, zu Toleranz und insbesondere zur Teilhabe von Zuwanderern an der Gemeinschaft. Migrantinnen und Migranten wird die soziale Integration in ein neues Land, eine neue Kultur, erleichtert.

Die Interkulturellen Gärten in Hamburg sind unterschiedlicher Ausprägung. Neben den Gärten in Altona, Bergedorf, Billstedt und Wilhelmsburg sticht St. Pauli mit dem „Gartendeck“ hervor. Dort wurde auf einem Parkdeck ein urbaner Garten angelegt. In mobilen Beeten aus Bäckerkisten können Hamburgerinnen und Hamburger mitten in der Metropole im Gartenbau aktiv werden. Das nachbarschaftliche Gemeinschaftserlebnis trägt so zum Stadteilleben bei und schafft eine vielfältige internationale Stadtgesellschaft.

Ich wünsche Ihnen allen in den kommenden Tagen fruchtbare Ergebnisse auf der Netzwerktagung. Tauschen Sie sich aus, lernen Sie von anderen Ansätzen und nehmen Sie Anregungen, Ideen und neue Kontakte mit nach Hause.

Unterschrift Olaf Scholz

Erster Bürgermeister
Olaf Scholz
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Rückblick auf das erste Webinar: Social Media

In diesem Jahr möchten wir ein neues Beratungsformat einführen: das Webinar.

Der Begriff setzt sich zusammen aus Seminar und Web - und wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um ein Seminar im Internet, an dem jede/r teilnehmen kann, die/der über einen Computer mit online-Zugang verfügt.
 
Bildschirmfoto 2013-05-27 um 09.56.07Im ersten Webinar stellte unser Mitarbeiter Daniel Überall die Grundzüge von Social Media (Facebook und Co) sowie kollaborativer Arbeit vor. Er erläuterte die technischen Voraussetzungen, den Arbeitsaufwand und Einsatzmöglichkeiten der Tools und beantwortet im Anschluss Eure Fragen.

Leider nicht von allen, da es offensichtlich teilweise zu Zugangsproblemen kam. Wir testen das (auch von uns erstmalig) eingesetzte Tool und bieten dann in den nächsten Wochen einfach einen Teil II an.


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Inspirierend war's: Erstes bundesweites Sommercamp der Urbanen Gärten

sommercamp 2012
Foto: Stefano Chiolo

Vom 24.-26.8.2012 fand auf einem ehemaligen Brauergelände in Köln das erste bundesweite Treffen der urbanen Gartenprojekte statt. Organisiert von NeuLand (Köln), Prinzessinnengarten (Berlin), Allmende-Kontor (Berlin) und der anstiftung, konnten sich die 90 Teilnehmer der urbanen-Interkulturellen Gemeinschaftsgärten und Projekte der nicht-kommerziellen, partizipativen urbanen Landwirtschaft kennenlernen und vernetzen.

Auftakt war am Freitag eine Open-Air-Vorführung der Dokumentation über Lebensmittelverschwendung „Taste the Waste“ unter Anwesenheit des Regisseurs Valentin Thurn - und selbst ein kurzer Wolkenbruch konnte die heitere Stimmung nicht drücken. Am Samstag und Sonntag wurden zahlreiche Workshops angeboten. Deren Themen reichten von gemeinsamen handwerklichen Tätigkeiten wie dem Bau von Wurmkisten, über Solidarische Landwirtschaft, bis hin zu rein inhaltlich-strategischen Themen, wie z.B. der Erörterung von infrastrukturellen und politischen Fragestellungen.

> Zum Sommercamp eine Reportage und ein Interview.

> Hier die verfügbaren Workshop-Dokumentationen: Humusbildung, Leipziger Vlies, Pflanzkiste, Solidarische Landwirtschaft - Kartoffelkombinat, Vernetzung, Selbstbewässernde Pflanzkisten.

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