Gesundheit und Ernährung
Gesundheit und Ernährung ist für viele Aktive in den Gärten ein wichtiges Thema, nicht zuletzt für die AsylbewerberInnen. Häufig fehlen ihnen Informationen über bestehende Angebote und Einrichtungen. Das Gesundheitssystem ist auf die speziellen Bedürfnisse von MigrantInnen nur bedingt eingestellt.

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Hier setzte das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderte Projekt "Gesundheit und Ernährung" der anstiftung an. Drei Jahre lang traf sich eine feste Gruppe von Frauen regelmäßig in einem Göttinger Nachbarschaftszentrum, um sich dem Thema aus unterschiedlichen Richtungen anzunähern. Sie besuchten Institutionen und Projekte, luden Fachreferentinnen ein, organisierten Diskussionsveranstaltungen und redeten in der Gruppe über die sie betreffenden Fragen und Probleme, die vom Umgang mit Schimmel in der Wohnung über Homöopathie, Depressionen, Mammographie, Selbsthilfe bis hin zur Kennzeichnung von Lebensmitteln reichten.

Wer mehr über das Thema erfahren möchte: Hier geht es zur detaillierten Studie von anstiftungs-Mitarbeiterin Andrea Baier.

Wer Interesse hat, auch eine solche Gruppe zu gründen, wende sich an unsere Projektberaterin Najeha Abid.

Najeha Abid
Tel.: 0551/ 309 65 19
E-Mail: n.abid@stiftung-interkultur.de

Literatur:
Andrea Baier: Wie soll man gesund sein, wenn man keine Arbeit hat? Gesundheit und soziale Ungleichheit. Erfahrungen einer Frauengruppe mit einem Gesundheitsprojekt. transcript Verlag, Bielefeld 2013