Von Robert Jende auf Mittwoch, 18. März 2026
Kategorie: allgemein

DIY in der universitären Lehre

Wie funktionieren Do-it-yourself-Kulturen als Räume für transdisziplinäres Lernen? Und welche Rolle spielen Repair-Cafés, Gemeinschaftsgärten und Offene Werkstätten entsprechend in der universitären Lehre? In der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift GAIA (34/4, 2025) geht unser Kollege Robert Jende zusammen mit Thorsten Philipp von der TU Berlin diesen Fragen auf den Grund.

An Orten des Selbermachens verschmilzt akademisches Wissen mit praktischem Handwerk und Erfahrungswissen, um gemeinsam Antworten auf die ökologischen und sozialen Krisen unserer Zeit zu finden. Projekte wie das Haus der Statistik in Berlin, das Café kaputt in Leipzig oder Das Habitat in Augsburg sind weit mehr als nur Hobbybuden oder Werkstätten für einsame Bastler. Sie sind Labore für eine lebendige Demokratie, in denen Menschen kollektive Selbstwirksamkeit erfahren und Verantwortung für ihren Lebensraum übernehmen. 

Der Text zeigt die emanzipatorischen Potenziale der DIY-Kulturen für eine Stadtgestaltung von unten und bietet Anschlüsse für eine engagierte Stadt- und Transformationsforschung.

Den vollständigen Artikel gibt es Open Access hier.   

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