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An dieser Stelle berichten wir in unregelmäßigen Abständen über Themen aus unseren Arbeitsbereichen, von Veranstaltungen und Veröffentlichungen oder über alles, was wir darüber hinaus als Erkenntnisgewinn betrachten.

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Wie Urban Gardening die Städte verändert. Eine Tagung

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Sind die urbanen Gemeinschaftsgärten von „queeren Störenfrieden“ zu ökologischen Leistungsträgern geworden? Den Eindruck könnte man gewinnen, führt man sich die Fülle der Aufgaben vor Augen, die Gärten im Kontext des sozial-ökologischen Krisenmodus der Städte mittlerweile übernehmen müssen, wenn sie städtische Förderung und Flächen bekommen wollen. Die auf mittlerweile fast 1000 Projekte angewachsene neue urbane Gartenbewegung stand am letzten Mai-Wochenende am Starnberger See im Fokus der Tagung Die Stadt ist unser Garten. Wie die urbane Gartenbewegung unsere Städte verändert. Im Einführungsvortrag beleuchteten wir drei Soziologinnen – Andrea Baier, Christa Müller, Karin Werner – die nunmehr zwei Dekaden dauernde Geschichte der Bewegung. Uns lag dabei vor allem daran, die tieferen Bedeutungsebenen der Projekte freizulegen: Gärten als Orte der terrestrischen Moderne, Gärten als Ernährungsorte, Gärten als Lernorte, Gärten als Ökosysteme; aber eben auch Gärten als politische Orte und Gärten im System politischer Governance. Toni Karge, der Urban-Gardening-Beauftragte des Berliner Senats „Leider haben nicht alle...

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Unterwegs in die Stadt der Zukunft

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Wir freuen uns, denn: Unser neues Buch ist erschienen! Darin reisen wir mit Wissenschaftler*innen und Gartenaktivist*innen durch die urbane Gartenbewegung und werfen einen Blick in die Zukunft: Andrea Baier, Christa Müller, Karin Werner (Hg.):Unterwegs in die Stadt der Zukunft. Urbane Gärten als Orte der Transformation.Bielefeld 2024: transcript Verlag. Urbane Gemeinschaftsgärten sind aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Aus vereinzelten Pionierprojekten entstand im Laufe der vergangenen zwei Jahrzehnte ein Netzwerk von rund 1000 Initiativen. Als erdverbundene Orte haben sie das Potenzial, Stadt wie Gesellschaft grundlegend zu verändern. Was das Besondere an urbanen Gärten ist und warum sie unverzichtbar sind, davon handelt dieses Buch. Gemeinsam mit Autor*innen aus Wissenschaft, Forschung und Aktivismus beleuchten wir die unterschiedlichen Dimensionen der neuen urbanen Gartenbewegung. Wir wollen wissen, welche Rolle ihr bei der Mitgestaltung einer menschen- und naturgerechten Stadt der Zukunft zukommt. Das Buch ist als aufwändig gestaltete Druckversion sowie online als kostenfreies Open-Access-eBook erhältlich. > hier...

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Entdecke den Kosmos der anstiftung

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Seit über 40 Jahren begleitet, fördert und erforscht die anstiftung Projekte, Räume und Netzwerke des gemeinsamen Selbermachens. Diesen lebendigen Kosmos vielfältiger Projekte und Diskurse gibt es ab sofort auf alles.anstiftung.de zu entdecken. 2022 feierte die anstiftung 40-jähriges Bestehen. Eigentlich die Gelegenheit, zurückzublicken auf das Wirken aus vier Jahrzehnten. Viel spannender jedoch: Was wirkt gegenwärtig von dem, was einst „angestiftet“ wurde – und wie wächst es weiter in die Zukunft?  Aus diesem Grund verfassten wir keine Festschrift auf das Vergangene, sondern gestalteten eine digitale, tagesaktuelle Sammlung aller Projekte und Inhalte aus unseren Netzwerken, die kontinuierlich weiter wachsen wird. Diese Microsite bildet ein lebendiges, sich ständig veränderndes Geflecht ab aus zahlreichen lokalen Projekten von Menschen für und mit Menschen in den Bereichen Gemeinschaftsgärten, Reparatur-Initiativen und Offene Werkstätten sowie aus Diskursen rund um Commoning und nachhaltige Alltagspraxis. Es zeigt Räume und Möglichkeiten des Handelns und partizipativen Gestaltens in der unmittelbaren Nachbarschaft und rückt das Tun vor Ort in den Mittelpunkt. Auf dass diese bereits bestehenden Projekte...

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Tagung: Die Stadt ist unser Garten

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Wir laden herzlich zur Tagung „Die Stadt ist unser Garten“ ein - 24. bis 26. Mai 2024 in der Ev. Akademie Tutzing am Starnberger See (südlich von München).  Um die Jahrtausendwende entstand in Deutschland eine neue urbane Gartenbewegung. Nach und nach entwickeln sich seitdem grüne, lebensfreundliche, offene Orte für alle, an denen demokratische Teilhabe praktisch und das Verhältnis von Stadt und Natur neu verhandelt wird.  Inzwischen haben sich rund 1.000 Projekte dem bundesweiten Netzwerk Urbane Gärten angeschlossen. Die Gemeinschaftsgärtner*innen entsiegeln betonierte Flächen, kooperieren mit Museen, Theatern und Bibliotheken ebenso wie mit Universitäten, Unterkünften für Geflüchtete oder Friedhofsverwaltungen. Für uns der richtige Zeitpunkt, um jetzt mit „Unterwegs in die Stadt der Zukunft“ ein umfassendes und mit viel Herzblut gemachtes Buch zu publizieren und auch 15 Jahre nach der ersten Tagung erneut einen gemeinsamen Blick auf den Stand der (Garten)Dinge zu werfen. Denn längst sind die Projekte auch eingebunden in städtische Governance-Prozesse und Klimakrisenpolitik. Heute, in Zeiten multipler Krisen, wollen wir diskutieren, wie sich die Vision der...

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Gekommen, um zu bleiben

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Das erste Jahr des Netzwerk Demokratiecafés geht zu Ende. Zeit, in der Flut des Genres „Jahresrückblick“ einen weiteren im Wellengang der Geschichte zu versenken. Der klassische Jahresrück hangelt sich von Monat zu Monat und setzt nochmal die – je nach „Zielgruppe“ positiven oder negativen – Highlights der vergangenen zwölf Monate ins rechte Licht der eigenen Erzählung. Es gibt einen Beginn und ein vorläufiges Ende, an Silvester werden durch Böller und Raketen die bösen Geister vertrieben und danach beginnt ein neues Jahr: ein Jahr, wie jedes andere auch. Was ist also geschehen, das ewig so weitergeht? Das Demokratiecafé ist gekommen, um zu bleiben. So viel steht schon mal fest. Es gibt viele Menschen, die an der Demokratie festhalten und sie als bestes aller Regierungssysteme verteidigen. Gemeint ist dabei so gut wie immer die Form der liberalen parlamentarisch-repräsentativen Demokratie, in der sie sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten kaum weiterentwickelte. Das Demokratiecafé...

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Öffentliche Soziologie

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Von anstiftungs-Mitarbeiter Robert Jende co-herausgegeben und mit einem Beitrag von Andrea Baier und Christa Müller zum Forschungsverständnis der anstiftung (Doing Public Sociology) versehen, ist es nun auch endlich als Printausgabe erschienen: das Handbuch Öffentliche Soziologie.  Der Sammelband fasst erstmals im deutschsprachigen Raum den State of the Art der Öffentlichen Soziologie zusammen und zeigt auf, dass auch Einmischungen aus den disziplinären Schrebergärten hinaus zur Geschichte und Zukunft der Soziologie gehören.

Phänologischer Kalender als PDF

Phänologischer Kalender

Letztes Jahr haben wir im Rahmen der Webinarreihe „Gärtnerische Grundlagen“ festgestellt, dass phänologische Kalender sehr praktisch sind, deren Gestaltung in Form von Excel-Tabellen jedoch nicht jede/n anspricht. Und darum haben wir nun einen eigenen in A3 zum Selbstausdrucken (farbig) erstellt - wie wir finden, einen sehr hübschen :-)(Demnächst folgt auch noch eine schwarz/weiß-Version, für alle, die keinen Zugriff auf einen Farbdrucker haben.) Hier gibt's den Kalender als PDF. Einfach downloaden, ausdrucken und losgärtnern.

Demokratie selber­machen

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Seit Jahresbeginn berät und vernetzt die anstiftung rund um ein neues Format gesellschaftlicher Mitgestaltung: das Demokratiecafé. Was darunter zu verstehen ist, erklärt uns im Interview Robert Jende, der das Konzept zusammen mit Gerald Beck in den letzten Jahren an der Hochschule München entwickelt hat. Er ist Soziologe und widmet sich in diesem Jahr dem Aufbau eines Netzwerks aus Demokratiecafés, die er als Ergänzung und Erweiterung unserer bestehenden Demokratie begreift. Der Fokus seiner Forschungstätigkeit liegt auf performativer Soziologie, die Gesellschaft nicht nur begreifen, sondern auch gestalten will.

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DIY-Factory auf Samos

DIY-Factory auf Samos

Soll das, was täglich am Mittelmeer passiert, Teil unserer Geschichte sein? anstiftungs-Mitarbeiterin  Anuscheh Amir-Khalili hat sich auf Samos ein Bild von der derzeitigen Geflüchtetensituation gemacht. >> hier weiterlesen Selfm.aid sucht für verschiedene Bereiche noch Unterstützung: Support_selfm.aid.pdf Foto: Abdo M.

Digitalkongress selbermachen

50278063596_9920d241ed_o © https://zukunftfueralle.jetzt/

Freie oder proprietäre Software? Vor dieser Wahl stand auch das Orga-Team vom Utopiekongress „Zukunft für alle“ unseres Kooperationspartners „Konzeptwerk Neue Ökonomie“ aus Leipzig. Die Veranstalter*innen haben nun einen Leitfaden für die Durchführung von digitalen Kongressen veröffentlicht, in dem sie die zentralen Fragen bearbeiten, mit denen die Organisation einer digitalen Großveranstaltung konfrontiert.

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