Queerfeministische Commonisten*?

Queerfeministische Commonisten*?

In Gemeinschaftsgärten, offenen Werkstätten und Reparatur-Initiativen engagieren sich auffällig viele Frauen für partizipative Stadtentwicklung, nachhaltige Lebensstile, Nachbarschaft und Community. In Reaktion auf männliche Dominanz in gemischten Gruppen bilden sie mitunter auch feministische Zusammenschlüsse, so haben z.B. Frauen und Queers She*fix it gegründet, um Reparier-Videos von und für Frauen* zu erstellen. Die Vision vom ökologisch verträglichen Wirtschaften bzw. von anderen gesellschaftlichen Naturverhältnissen rüttelt zudem unweigerlich auch an überkommenen Geschlechtsidentitäten und Arbeitsteilungen. Insofern ist insbesondere interessant, welche Vorstellungen sich zum Verhältnis von „Reproduktion“ und „Produktion“ – oder von (Re)Produktivität – in den Praxen von Gemeinschaftsgärtner*innen, Reparateur*innen und Maker*innen explizit oder implizit ausmachen lassen.

Wer mehr erfahren und mitdiskutieren möchte: Andrea Baier referiert in einem Workshop zum Thema  „Nachhaltige Lebensstile unter kritischer Genderperspektive: Stadt der Commonisten“ auf der vom Netzwerk Genderforschung und Gleichstellungspraxis Bayern und der Evangelischen Akademie Tutzing veranstalteten Tagung Systemrelevant? Feministische Perspektiven“ vom 11. bis 13. Juni 2021. Leider nur im Internet, dafür aber mit äußert spannenden Referentinnen wie Natasha Kelly u.a.

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