Übersicht zum Thema Ernährungssouveränität

Übersicht zum Thema Ernährungssouveränität
„Ernährungssouveränität ist das Recht der Völker auf gesunde und kulturell angepasste Nahrung, nachhaltig und unter Achtung der Umwelt hergestellt. […] Sie ist das Recht der Bevölkerung, ihre Ernährung und Landwirtschaft selbst zu bestimmen. Ernährungssouveränität stellt die Menschen, die Lebensmittel erzeugen, verteilen und konsumieren, ins Zentrum der Nahrungsmittelsysteme, nicht die Interessen der Märkte und der transnationalen Konzerne.“ (Erklärung von Nyeleni)

Bereits in der zweiten Auflage (Oktober 2013) behandelt die Agrar-Gruppe von Attac Österreich das Thema Ernährungssouveränität. Neben Fragen wie “Alles grün, alles gut? Green Grabbing und die Finanzialisierung der Natur” geht es um EU-Politik, Dumpingpreise und Lebensmittelverschwendung. Darüber hinaus fehlt auch ein Blick auf den rechten Rand der Biobewegung nicht. Insgesamt eine sehr gelungene Übersicht mit teilweise unterhaltsamen Illustrationen. Hier gibt's die komplette Broschüre als PDF.

Eine Säule der Ernährungssouveränität ist Saatgut, auch im ersten Teil unseres Webinars Gärtnerische Grundlagen ging es (im Kontext von urbanen Gärten) um dieses Thema.
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Rückblick Netzwerktreffen 2013

Rückblick Netzwerktreffen 2013
Am Wochenende, 08.-10.11., fand in München das fünfte Netzwerk-Treffen des Verbunds Offener Werkstätten statt. Knapp 80 Menschen aus 30 verschiedenen Werkstatt-Projekten aus ganz Deutschland waren angereist, um sich kennenzulernen, auszutauschen, über Workshop-Formate und "Betriebssysteme" Offener Werkstätten zu sprechen, um zu überlegen, wie der Vielfalt an Möglichkeitsorten mehr Aufmerksamkeit zuteil werden kann oder wie man neue Nutzergruppen erreicht.

Einen Bericht mit vielen Infos finden Sie hier.
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lesenswerte Arbeit: Oasen im Beton

lesenswerte Arbeit: Oasen im Beton
Vom ehemaligen Brauereigelände über die stillgelegte Bahntrasse bis hin zum Abstandsgrün eines Friedhofamtes: Brachliegende Flächen sind ein begehrtes Zielobjekt für urbane Gartenaktivisten. Aber wie genau ist eigentlich eine Brachfläche definiert? Welche Wirkungen haben die neuen Gärten auf die Stadtteilentwickung und wie kann Urban Gardening als offizielles Planungsinstrument in die Stadtplanung integriert werden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die jüngst auf unserer Website hochgeladene Diplomarbeit Oasen im Beton. Urban Gardening als Instrument zur Attraktivierung und Belebung von Brachflächen des frischgebackenen Raumplaners Carlos Tobisch von der TU Dortmund.

Unser Urteil: lesenswert!
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Theater entdecken urbane Gärten: Rasen war gestern

Theater entdecken urbane Gärten: Rasen war gestern
Immer mehr Museen und Theater entdecken das urbane Gärtnern. Sie hacken ihre Rasenflächen auf, legen Beete an und laden Flanierende zum Mitmachen ein. Damit ermöglichen sie nicht nur einen neuen Blick auf kompakte Gebäude, die von vielen als unveränderbare „Festungen“ wahrgenommen werden, sie verflüssigen auch die symbolischen Grenzen in die „Hochkultur“, wie das Foto vom Theater Freiburg deutlich zeigt. In Hamburg entstand das Gartendeck bereits 2011 im Rahmen des Kampnagel-Theaterfestivals, heute erproben auch das Schauspiel Köln, der hack-museumsgARTen Ludwigshafen, das Kindermuseum Nürnberg, das Schlosstheater Moers oder das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt den Gemeinschafts(dach)garten als Medium der Kommunikation zwischen Kulturort, Alltagsleben und urbaner Natur.

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Subsistenz und Moderne

Subsistenz und Moderne

„Subsistenz und Moderne. Texte über das, was bleiben soll“, heißt ein neues Buch, herausgegeben von Michael Berls und Jacqueline Krause. Es ist gewissermaßen eine Hommage an Ivan Illich, den klugen und engagierten Verfechter von Subsistenz und Konvivialität und dem Recht anderer Kulturen, anders (als der Westen) zu sein.

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taschenGARTEN 2014 kann vorbestellt werden

taschenGARTEN 2014 kann vorbestellt werden
Gerne weisen wir auf den neuen Gartenkalender hin:

Liebe Gartenfreund*innen und Freunde von Gartenfreund*innen,
 
Es ist soweit – der taschenGARTEN 2014 kann vorbestellt werden – diesmal mit dem Themenschwerpunkt Boden.
 
Einige von euch kennen ja schon unseren Terminkalender mit integrierter Anbauplanung und vielen weiteren Garteninfos und Ideen aus diesem Jahr. Der taschenGARTEN 2014 erscheint Mitte Oktober 2013– mit überarbeiteter Anbauplanung und komplett neuen Hintergrundtexten rund um die Frage, was wir dafür tun können, um fruchtbaren Boden zur Verfügung zu haben … Und natürlich auch mit Texten zu anderen Gartenthemen!
 
Das Ganze wird wieder in DIN A5 gedruckt und diesmal mit einer Fadenbindung, Lesezeichen und einem Gummiband als Verschluss versehen. Anders als im letzten Jahr, haben wir uns entschlossen, die Hintergrundtexte in Blöcken vor und hinter dem Kalenderteil zu platzieren. So findet ihr hoffentlich eure Termine besser. Und diesmal gibt’s auch Jahresübersichten für 2014 und 2015 ;-)
 
Wollt ihr einen haben - oder kennt ihr jemanden der einen haben wollen könnte? Dann könnt ihr ab sofort bestellen: http://www.gartenwerkstadt.de/?page_id=103

Und falls ihr sonstige Fragen habt, sind wir wie immer per Mail für euch erreichbar: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Verschickt werden die Kalender ab Mitte Oktober. Wie im letzten Jahr werden wir in einigen Städten auch Abholstellen einrichten und hoffentlich noch Orte finden, an denen der taschenGARTEN direkt gekauft werden kann (falls ihr da noch Anregungen habt ... Nur her damit!).
 
Der taschenGARTEN kostet 15-20€ nach Selbsteinschätzung.
 
Ganz liebe Grüße - wir freuen uns wenn ihr kräftig Werbung für uns macht!
Ann und Kati (von der GartenWerkStadt Marburg - www.gartenwerkstadt.de)
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Denkmal für einen verlorenen Freiraum

Denkmal für einen verlorenen Freiraum

Der legendäre Berliner Nachbarschaftsgarten Rosa Rosa erinnert an den Gemeinschaftsgarten in der Friedrichshainer Kinzigstraße. Das Denkmal besteht aus mehreren rosafarbenen Betonplatten mit der Aufschrift: „Hier haben wir von 2004 bis 2009 einen Freiraum belebt. Rosa Rose Garten. Eine andere Welt ist pflanzbar.“

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Pflanzenvielfalt auf Äckern und in Gärten bedroht

Pflanzenvielfalt auf Äckern und in Gärten bedroht

"Konzernmacht über Saatgut? - Nein danke!" Zu diesem Fazit kommen Vielfalts-Erhalter, Bio-Züchter, Verbraucher- und Umweltorganisationen bei ihrer Analyse des Reformvorschlages der EU-Kommission zum Saatgutrecht. Unter diesem Titel veröffentlichen sie heute eine Stellungnahme und fordern eine radikale Richtungsänderung der Saatgut-Gesetzgebung.

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Berliner Gartenkarte! Online und als PVC-Plane für den Garten

Berliner Gartenkarte! Online und als PVC-Plane für den Garten

via Agkleinstlandwirtschaft:

Liebe Berliner Gärtner_innen,

ich hoffe ihr genießt alle den Sommer in euren Gärten.

Mit viel Freude möchten wir euch auf etwas, in unseren Augen sehr schönes aufmerksam machen!

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Freiraumplanung und Gemeinschaftsgärten

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Gemeinsam einen produktiven Gemeinschaftsgarten in der Stadt zu betreiben ist keine Spielwiese von einigen wenigen, sondern in weiten Teilen deckungsgleich mit Planungsperspektiven für erfolgreiche Quartiersplanung und für eine partizipative, grüne, inklusive und umweltgerechte Stadtentwicklung, so das Ergebnis einer Tagung der TU München (Fakultät für Architektur), der anstiftung und der Filmemacherin Ella von der Haide.

Ziel der Tagung „Freiraumplanung und urbane Gemeinschaftsgärten: Kooperationen in Sicht?“ in der Technischen Universität München war es, Erfahrungen in der Zusammenarbeit von kommunaler Freiraumplanung und urbanen Gemeinschaftsgärten auszutauschen.

Zentrale Fragen der Tagung lauteten:

  1. Welche Rolle spielen die öffentlichen Anliegen der kommunalen Daseinsvorsorge und der Liegenschaftspolitik in der aktuellen Kommunalpolitik?
  2. Auf welche Weise können Gemeinschaftsgärten als Teil des öffentlich nutzbaren Freiraums einer Kommune etabliert und dauerhaft gesichert werden?
  3. Welche Formen der Kooperation mit kommunaler Politik haben sich bereits bewährt?
  4. Können und sollen die formellen Instrumente der Freiraum- und Stadtplanung an diese neue Entwicklung angepasst werden?
  5. Ist eine Neujustierung der Kategorien von öffentlichem, halböffentlichem und privatem Raum notwendig?


„Für eine Kooperation zwischen den Aktiven der Gemeinschaftsprojekte mit der Stadtverwaltung gibt es inzwischen einige erfolgreiche Modelle und zahlreiche innovative Ideen. Darum haben wir Akteure der Projekte „Capital Growth“ (London), „NeuLand“ (Köln) und des Prinzessinnengarten (Berlin) eingeladen und möchten damit neue Impulse geben“, so die Veranstalterinnen.

Über 200 Interessierte aus Initiativen, Forschung und Stadtverwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren nach München gereist. Es zeigte sich erneut, dass die konkrete Umsetzung und dauerhafte Sicherung der Projekte auf die Unterstützung durch Politik, Verwaltung und lokale Akteure angewiesen ist.

Am Freitag diskutierten Susanne Hutter-von Knorring, Referat für Stadtplanung u. Bauordnung der Landeshauptstadt München; Sabine Nallinger, Stadträtin, Grüne Stadtratsfraktion & Rosa Liste; Dr. Inci Sieber, Stadträtin, SPD; Gudrun Walesch, anstiftung / Stiftungsinitiative für urbanes Gärtnern; Florian Otto, bauchplan / Team Agropolis

Fazit: Urbane Gemeinschaftsgärten geben wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Der gesellschaftliche Wert der Gemeinschaftsprojekte deckt sich weitgehend mit den Zielen von Stadtentwicklungsplanung, namentlich die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Erprobung partizipativer Formen oder die Umweltbildung. Die Verstetigung der innovativen Projekte erfordert eine am Gemeinwohl und an ökologischen Erfordernissen ausgerichtete Freiraumplanung, Unterstützung durch die Politik sowie pragmatische Verwaltungsprozesse.

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