2. Forum Freie Lastenräder in Wuppertal

2. Forum Freie Lastenräder in Wuppertal

Freie Lastenräder sind Transporträder, die von unterschiedlichen Initiativen angeschafft und kostenfrei (oder gegen Spende) ausgeliehen werden können. Für eine gewisse Zeit übernehmen wechselnde Orte (Cafés, Bibliotheken, WGs und Hausprojekte, Gartenprojekte, Offene Werkstätten, ...) die Kümmererfunktion: Sie sorgen für "klare Öffnungszeiten", geben die Räder an Ausleiher*innen aus, führen evtl. kleinere Reparaturen selber durch und nehmen die Räder wieder an.

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Der andere Blick

Der andere Blick

Im Kurzinterview rezensiert Christa Müller den besonderen Blick der Regisseurin Ella von der Haide und zeigt auf, welche gesellschaftliche Bedeutung dem gemeinschaftlichen Gärtnern zukommt: Urbane Gemeinschaftsgärten sind Laboratorien, in denen neue Formen des Zusammenlebens und -arbeitens gefunden und ein anderer Umgang mit menschlichen und nicht-menschlichen Lebewesen erprobt werden. Hier geht’s zum Film über die Filmpremiere.

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Eine andere Welt ist pflanzbar (Teil 5)

Eine andere Welt ist pflanzbar (Teil 5)

Mehr als 500 Gemeinschaftsgärten entstanden in den letzten Jahren in Deutschland. Tendenz steigend. Die Gartenprojekte sind so unterschiedlich wie ihre Gärtner*innen und die Städte, in denen sie sich befinden.

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Ernährungsräte und Lebensmittelproduktion

Ernährungsräte und Lebensmittelproduktion

Im nordamerikanischen Raum sind Ernährungsräte (Food Policy Councils) bereits in vielen Städten und Gemeinden aktiv. Diese Experten- und Beratungsgremien haben sich das Ziel gesetzt, gemeinsam eine nachhaltige Lebensmittelversorgung für die Stadt zu gestalten und  für eine regionale Ernährungspolitik einzutreten.

In Deutschland gibt es bereits Ernährungsräte in Köln und Berlin, in Hamburg und anderen Städten wird derzeit die Gründung vorbereitet. Eine schöne Übersicht findet sich auf dem Blog speiseräume.de von Philipp Stierand: http://ernaehrungsraete.de


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Das Prinzip Commonismus

Das Prinzip Commonismus

"Mit Kommunismus im alten Sinn hat der neue Commonismus nichts zu tun, vom Geist des hippie-esken Kommunardentums ist er ebenso weit entfernt wie von dogmatischen Weltbildern. Zu einer 'Wir-Crowd' gehört jeder, der dies möchte; auf eine Ideologie muss sich niemand verpflichten; Individualität muss nicht ins Kollektiv eingepasst werden und Verschiedenheit ist ausdrücklich gewollt.

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Die Kunst des Reparierens

Die Kunst des Reparierens

Ungewöhnliche und kreative Lösungen zur Wiederherstellung kaputter Gegenstände und Geräte entwickeln viele Reparatur-Initiativen beim gemeinsamen Reparieren. Als künstlerische Aktion nehmen die Aktiven das jedoch kaum wahr. Die in München lebende Künstlerin Nele Ströbel allerdings inspiriert genau dieser Prozess des Reparierens als künstlerische Praxis, die Transformation der Dinge durch die Reparatur – aber auch die den reparierten Objekten entgegengebrachte Wertschätzung.

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Wenn Gärten wieder Hoffnung geben

Wenn Gärten wieder Hoffnung geben

Seit einem Jahr entstehen Gartenprojekte auch an Flüchtlingsunterkünften. Die Zugangsmöglichkeiten für die Nachbarschaft hängen, anders als in den landläufigen Interkulturellen Gärten, dabei stark von den Betreibern der Unterkünfte und der Lage der Flächen ab. Ein Beispiel für ein offenes Projekt ist der Willkommenskulturgarten in Berlin-Spandau am Flüchtlingsheim Refugio der AWO. Auch der Garten der Hoffnung/bustan-ul-amal entstand auf dem Gelände einer Containerunterkunft. Im Berliner Bezirk Köpenick haben sich AnwohnerInnen direkt bei der Planung des Außengeländes eingebracht. Der Jahresrückblick 2015 zeigt eindrucksvoll die Entwicklung:



Bereits seit 2011 gibt es den Interkulturellen Garten Freiburg-Bissierstraße. Wie bei allen Gartenprojekten, die auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften aufgebaut werden, waren auch hier besonders die Kinder von Anfang an mit Begeisterung dabei. Aus ihrer jahrelangen Erfahrung heraus haben die Freiburger Gemeinschaftsgärten eine Absichtserklärung mit Vorschlägen für die Stadt Freiburg zur Förderung einer gärtnerischen Willkommenskultur formuliert.

Wer sich zu dem Thema Umweltbildung mit Flüchtlingen informieren möchte, findet hier viele Informationen und Einstiegsmöglichkeiten.

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Reparatursiegel in Entstehung

Reparatursiegel in Entstehung

Beim ersten deutschlandweiten Vernetzungstreffen der Reparatur-Initiativen 2014 entstand aus der dort verabschiedeten Reparatur-Resolution heraus die Idee, ein Siegel für reparaturfreundliche Produkte zu entwickeln. Es formierte sich eine Arbeitsgruppe aus Aktiven verschiedener Initiativen, die sich in den folgenden Monaten Gedanken machte, was ein Reparatur-Siegel leisten soll und wie es entwickelt werden kann.

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WegwerfWIRTSCHAFT vs. WegwerfGESELLSCHAFT?

WegwerfWIRTSCHAFT vs. WegwerfGESELLSCHAFT?

„Geplante Obsoleszenz“ ist nicht nachweisbar. Diesen Schluss legt nun eine vom Umweltbundesamt beauftragte Studie nahe. Weiter schreiben die AutorInnen: Konzerne planen jedoch tatsächlich die Lebensdauer von Produkten. Als Grundlage dafür werden u.a. die „Vorlieben von Verbrauchern“ genannt. Eine der Hauptursachen für die "Anpassung" der Lebensdauer von Geräten ist also die Wegwerfmentalität des Konsumenten. Geplante Obsoleszenz quasi folgerichtiges Kalkül der Produzenten?

Hier geht es zum Artikel von Spiegel Online und zur Pressemeldung vom Umweltbundesamt.


Photo credit: LibreShot.com © Martin Vorel

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Bericht von der Konferenz in Ramallah zur Politisierung der urbanen Gartenbewegeung

Bericht von der Konferenz in Ramallah zur Politisierung der urbanen Gartenbewegeung

Im vergangenen Sommer waren Ella von der Haide und Severin Halder in Ramallah auf der siebten „Internationalen Konferenz für Kritische Geographie“ und haben dort das Urban Gardening Manifest und seinen Entstehungsprozess vorgestellt. Einen Kurzbericht von dieser Reise gibt es hier.

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