Wer diese Kerle sind und was sie mit dem Gärtnern am Hut haben, erklärt Diplom-Biologe Eike Wulfmeyer in einer zweiteiligen Webinarreihe über alte und neue Nutzpflanzen. Eike beschäftigt sich seit seiner Jugend mit naturnahem Gartenbau. Zur Zeit hält er für das Gartennetzwerk Urbanes Grün Köln Vorträge und Vor-Ort-Sprechstunden zu gärtnerischen Problemen und betreut die Saatgutsammlung des CampusGartens an der Universität zu Köln.
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Der neue Film von Ella von der Haide ist eine Reise zu sieben Gemeinschaftsgärten in Deutschland: Gemeinschaftsgarten Annalinde Leipzig, Keimzelle und Hof vorm Deich Hamburg, Interkultureller Frauengarten Oberhausen, Experimentier- und Wabengarten des Ökologischen Bildungszentrums München, Interkultureller Garten Aalen.
Der Wettbewerb „Gärten der Integration“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sucht Projekte und Initiativen des urbanen Gärtnerns, die geflüchtete Menschen einbeziehen oder von Geflüchteten initiiert wurden. Dazu gehören Gartenprojekte aller Art, wie z.B. Kleingärtnervereine, Gemeinschaftsgärten mit Flüchtlingsarbeit, Interkulturelle Gärten oder Gärten auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften.Weitere Infos unter: www.duh.de/gaerten-der-integration
Wer Neuland gewinnt, verändert die Gesellschaft. Das geschieht, indem das gesellschaftliche Miteinander neu begründet oder die Lebensqualität vor Ort verbessert wird.
Am Mittwoch vor Ostern ist Berlins älteste Gartenaktivistin gestorben. Die Mitgründerin des Allmende-Kontor und des Interkulturellen Wuhlegartens wurde 78 Jahre alt. Wir veröffentlichen den Abschiedsbrief eines Berliner Gartenaktivisten und danken Gerda für ihren unermüdlichen Einsatz für die Bewegung der Gemeinschaftsgärten:
Weil es so wichtig ist, Grund und Boden dem reinen Marktstreben zu entziehen und ihn für gemeinnützige Aktivitäten der Zivilgesellschaft vorzuhalten, ist die anstiftung Erstunterzeichnerin der Schwerter Erklärung der Stiftung trias.
Ein spannendes Buch, das die Finger in manche Wunde legt. Andrea Baier bespricht "Umkämpftes Grün. Zwischen neoliberaler Stadtentwicklung und Stadtgestaltung von unten".
Es sei ein schmaler Grat zwischen gesellschaftlicher Veränderung und Vereinnahmung für das System, urteilt Mitherausgeberin Marit Rosol in ihrem einleitenden Beitrag "Gemeinschaftlich gärtnern in der neoliberalen Stadt?" Urbane Gemeinschaftsgärten könnten auch als Teil einer neuen urbanen Governance fungieren, sie seien nicht eindeutig entweder neoliberaler oder progressiver Stadtpolitik zuzuordnen. Zwar gehe es den einzelnen Projekten durchaus um die Dekommodifizierung öffentlichen Raums, dabei spielten sie aber nicht selten unwillentlich über kommunal angetriebene Gentrifizierung und Imagepolitiken neoliberaler Stadtentwicklung in die Hände (15).
2012 startete das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein ein Experiment: Es lud zum Gärtnern ein. Aus dem "hack-museumsgARTen" wurde eine Erfolgsgeschichte. Auf dem Platz hinter dem Museum betreiben Bürgerinnen und Bürger seitdem mit anhaltender Begeisterung Urban Gardening.

Das Bayerische Fernsehen erkundete Ende Mai 2017 urbane Grünräume in München. Im unten verlinkten Filmbeitrag geht es ab Minute 20:00 mit Christa Müller in den Gemeinschaftsgarten "o’pflanzt is".>> zum Filmbeitrag